Zeitensprünge-Projekte im Überblick

Förder-
entscheidung
Projektträger Projekttitel und Kurzbeschreibung
02/08 Ev. Johannesgemeinde Lichterfelde
Ringstr. 36
12205 Berlin
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"Christin jüdischer Herkunft - eine Lebensgeschichte"
L

Die Kindheit und Jugend von Frau Erika Smeets, geb. Freudenberg, begann in Lichterfelde-West. Die Eltern von Frau Smeets lebten in einer sogenannten „Mischehe“, ihr Vater war Jude und ihre Mutter war Christin. Ihre Lebensgeschichte als getaufte Jüdin während der Nazizeit hat die Jugendlichen sehr betroffen und sie animiert, sich mit dieser Verfolgungssituation auseinander zu setzen. Auch das Leben in der Nachkriegszeit als Deutsche in Holland war schwierig. Sie wurde in Deutschland als Jüdin und in Holland als Deutsche diskriminiert. Die Lebensgeschichte von Frau Smeets soll in einem Film festgehalten werden.
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02/08 SJD - Die Falken, KV Friedrichshain-Kreuzberg e.V.
Graefestr. 14
10967 Berlin
Auf den Spuren jüdischen Lebens in Kreuzberg
In diesem Projekt setzen sich Jugendliche mit der jüdischen Geschichte ihres Stadtteils auseinander. Hierbei soll auf den 09. November 1938, die Synagoge in Kreuzberg und das nachbarschaftlich gelegenen Jüdische Museum besonders Wert gelegt werden. Vor dem Hintergrund des fortwährenden Konflikts im Nahen Osten und den damit einhergehenden Vorurteilen auf beiden Seiten sollen die überwiegend muslimischen Teilnehmer ihr neues Wissen mit ihrem vor dem Projekt vorhandenen Wissen abgleichen. Die Ergebnisse ihrer Arbeit sollen eine Power-Point-Präsentation und eine "kleine" Ausstellung sein.
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02/08 TÄKS e.V.
Leberstr. 4
10829 Berlin
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Auf den Spuren unserer Läden
Der Kiez "Schöneberger Insel" kann auf eine interessante Geschichte zurückblicken. Persönlichkeiten, wie z.B. Marlene Dietrich oder Hildegard Knef lebten hier. Die meisten Einrichtungen des Trägers (Kinderläden, Hortgruppen, Nachbarschaftsgarten) sind ehemalige Ladenlokale. Es wird spannend sein, herauszubekommen, was in den einzelnen Läden und Häusern der Standorte früher passierte. Wann wurden die Häuser gebaut? Was wurde früher in diesen Läden verkauft? Entstehen wird eine Dokumentation über die Geschichte der Läden mit vielen Fotos und interessanten Geschichten.

02/08 Yekmal e.V.
Cuvrystr. 13/14
10997 Berlin
Die Geschichte der kurdischen und türkischen Migranten in Kreuzberg
Die Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer entstammen der kurdischen und türkischen Kultur, deren Spuren in Kreuzberg nachgegangen werden soll. Manche sind in Kreuzberg geboren, andere kamen als Kleinkinder mit ihren Familien hierher. Da sie sich selbst manchmal als "Kreuzberger" bezeichnen, ist es von großem Interesse für sie, die Geschichte ihres Stadtteils zu erforschen. Auch aufgrund des türkisch-kurdischen Konfliktes, ist es wichtig, die Geschichte beider Ethnien zu erarbeiten. Am Ende soll ein Dokumentarfilm erstellt werden.
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02/08 publicata e.V. / Jugendbegegnungsstätte plexus
Siegfriedstr. 29
10365 Berlin
Die Geschichte der Siegfriedstraße
Die ca. 2,6 km lange Siegfriedstraße, an der die Jugendbegegnungsstätte liegt, erstreckt sich von der Frankfurter bis zur Landsberger Allee. Das Interesse von vielen Kindern und Jugendlichen an geschichtlichen und politischen Zusammenhängen soll durch die Erforschung der Geschichte der Straße weiter belebt werden. Sie werden herausfinden, wie es früher in ihrem Kiez aussah und wie sich die sicht- und erlebbaren Veränderungen auf das Leben der Menschen ausgewirkt haben. Die Ergebnisse der Forschungen fließen in ein Video ein und werden Schulen für den Geschichts- bzw. Sozialkundeunterricht angeboten.
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02/08 Landesjugendwerk im AWO LV Berlin e.V.
Albrechtstr. 110
12103 Berlin
Einer für Alle - Alle für Einen
Bei der 1921 gegründeten Genossenschaft "Siedlung Lindenhof e.V.“ standen der Gemeinschaftsgedanke und die Selbstversorgung durch Obst- und Gemüseanbau in den Hausgärten im Vordergrund. Die Zerstörungen durch den 2. Weltkrieg veränderten den Charakter der Siedlung in baulicher Hinsicht. Die geschichtliche Entwicklung, insbesondere der soziale und genossenschaftliche Wandel, soll durch Recherchen und Anwohnerbefragungen in einer multimedialen Ausstellung, unter Einsatz von PowerPoint, Toncollagen und Stellwänden für Fotos und Texte dargestellt werden.
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02/08 Jugendzentrum Grenzallee / BA Neukölln
Grenzallee 5
12057 Berlin
Geboren 1989: DDR? - Was ist das denn?
Der Mauerfall 1989 war speziell für die Bewohnerinnen und Bewohner der "Köllnischen Heide“ ein unmittelbar erlebtes Ereignis, gerade im Hinblick auf den hier damals gelegenen Grenzübergang "Sonnenallee". Den "Kindern der Wende" sind Begriffe wie DDR, Mauer und Begrüßungsgeld zwar geläufig, doch sie können emotional wenig mit ihnen verbinden. Wie das Leben als DDR-Bürger aussah und warum das Ereignis, das gerade mal 19 Jahre zurückliegt, so ein Meilenstein war, werden die Teilnehmer recherchieren und in einem Video festhalten.
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02/08 SJD - Die Falken KV Neukölln
Gutschmidtstr. 37
12359 Berlin
Geschichte? Nur mit uns!
Seit 2006 sitzen in der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln zwei Abgeordnete der NPD. Um der Ausbreitung rechter Jugendkulturen entgegenzuwirken, wollen die Projektteilnehmer auf die Widerstandsgeschichte des Bezirks aufmerksam machen. Britz war in der Zeit vor 1933 eine Hochburg von Sozialdemokraten und Kommunisten. Bekannte Widerstandskämpfer nutzten hier ihre Kontakte, um Widerstand gegen das NS Regime - auch berlinweit - zu organisieren. Die Jugendlichen planen die Entwicklung einer Geschichtsrallye durch die Widerstandsorte und zu den noch lebenden Widerstandskämpfern in Britz.

02/08 abw - gemeinnützige Gesellschaft für
Arbeit, Bildung und Wohnen GmbH
Sophie-Charlotten-Str. 83a
14059 Berlin
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Historischer Kiezspaziergang
Die Jugendlichen nehmen ihren unmittelbaren Nahraum, den Klausenerplatz-Kiez, in der Form der gegenwärtigen Gestaltung wahr. Die Zeichen der Geschichte sind nur schwer zu erkennen. Während des Projekts werden Orte mit einer besonderen Geschichte lokalisiert und erforscht. Wenn es möglich ist, soll die Geschichte der Menschen, die dort einst gelebt haben, in die Erforschung des Kiez´ aufgenommen werden. Die Ergebnisse der Recherchen sollen in einem Tondokument festgehalten und im Internet veröffentlicht werden.
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02/08 Haus der Jugend Anne Frank
Mecklenburgische Str. 15
10713 Berlin
Jüdisches Leben in Charlottenburg-Wilmersdorf nach 1945
Das Projekt soll Aufschluss darüber geben, wie jüdische Bürger und Bürgerinnen und ihre Kinder nach Kriegsende in Berlin gelebt haben und heute leben. Dabei ist das gesellschaftliche Leben von besonderem Interesse. Was passierte und passiert in Sportvereinen, Schulen, in der Gemeinde, in der jüdischen VHS? Die Projektjugendlichen möchten herauszufinden, wie jüdische Religion heute in Berlin praktiziert wird und das aktive jüdische Leben entdecken. Aus den Aktivitäten der Gruppe entstehen ein Dokumentarfilm und eine Ausstellung.
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02/08 Kinderzentrum KIZ, Liga der Kinderfreunde e.V.
Schwedter Str. 232-234
10435 Berlin
Kiezdetektive
Das Kinderzentrum befindet sich in Berlin-Mitte nicht weit von den vielen historischen Bauten, die eine Menge über die Vergangenheit dieser Stadt erzählen. Die Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer erforschen das Kinder- und Jugendleben zu früheren Zeiten und beleuchten es anhand folgender Fragen: Womit beschäftigten sich die Kinder und Jugendlichen? Was trugen sie für Kleidung? Wie sahen ihre Schulen aus? Wie wohnten sie? Gab es schon Fernseher und Computer? Ab wann gab es Telefone? Wie sah das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel aus?
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02/08 Kulturgymnastik e.V.
Schönholzer Str. 3
10115 Berlin
Mein Leben am Mauerstreifen
Viele Kinder, die direkt am Mauerstreifen leben, wissen wenig über die Geschichten und Schicksale, die sich dort ereignet haben. Sie sehen auf der einen Seite der Bernauer Strasse die schick sanierten Altbauten und auf der anderen Seite die Sozialbauten des Brunnenviertels. Nun wollen sie versuchen, Menschen zu finden, die ihnen etwas über das Leben im Schatten der Mauer erzählen können. Interviews mit Zeitzeugen sollen im Rahmen einer Ausstellung zu hören und alte und neue Fotos der Straßen um den Mauerstreifen zu sehen sein.
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02/08 Evangelische Erlösergemeinde Berlin-Moabit
Wikingerufer 9
10555 Berlin
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Menschen in Moabit
Der Stadtteil Moabit war schon seit dem Anfang seiner Existenz ein Ort, an dem Menschen unterschiedlicher Kulturen ein neues Zuhause fanden und so das Stadtbild stark mitgeprägt haben. Der Anteil der Moabiter mit ausländischen Wurzeln betrug Ende 2005 28,9 %. Diese Zusammensetzung macht sich auch in den Schulen und im alltäglichen Miteinander bemerkbar. Die Migrationsgeschichte des Bezirks wird von den Teilnehmern aufgearbeitet und in einer kleinen Ausstellung präsentiert.
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02/08 Kreativhaus e.V.
Fischerinsel 3
10179 Berlin
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Milljöhstudien
Der 150. Geburtstag Heinrich Zilles gab den Jugendlichen den Anlass, sich mit dem Kenner, genialen Zeichner und Angehörigen des Berliner Arbeitermilieus in der Weimarer Zeit auseinander zu setzen. Auf der Grundlage kunsthistorischer Dokumente und verschiedener Interviews streben sie einen Vergleich der prekären Lebenssituationen der Weimarer Republik und heute an. Die Widerspiegelung der sozialen Zustände in seinen Texten, Zeichnungen und Fotographien hat in Form von Comic und Graffiti Parallelen zur Lebensrealität der Jugendlichen.
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02/08 Jugendclub Ikarus
Wilhelmstr. 51
10117 Berlin
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Modellbau der historischen Wilhelmstraße um 1920
Die Projektteilnehmer wollen herausfinden, wie die Wilhelmstraße im 20. Jahrhundert in den verschiedenen Epochen aussah. Die Nachforschungen werden die Regierungsgebäude des Dritten Reiches, die Straße während des DDR-Regimes und die Zeit nach dem Fall der Mauer einbeziehen. Am Ende versuchen die Jugendlichen, den historischen Teil der Wilhelmstraße in einem Modellprojekt nachzubauen.
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02/08 Alte Möbelfabrik e.V.
Karlstr. 12
12557 Berlin
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people-tour
Junge Engagierte wollen Menschen, die Köpenick prägen und Geschichte verkörpern, aufsuchen und anschließend eine Sightseeingtour zu ihnen als "menschliche Sehenswürdigkeiten" anbieten. Verschiedene Lebensgeschichten sollen dazu recherchiert werden: Wer war der letzte Fischer in Köpenick? Was ist aus der Besitzerin der "Rosendiele" geworden? Welche Menschen bewohnten die alte Möbelfabrik? Wer (gestaltete?) das älteste Flussbad in Berlin?
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02/08 KAENGOO gGmbH
Rodenbergstr. 29
10439 Berlin
Sie sind der Meinung, das war ... Spitze
In den Medien wird immer noch vom "braunen Kiez" gesprochen. Mit dem Projekt wird gezeigt, dass Lichtenberg viele andere, auch gegenteilige Geschichten hatte. Der jüdische Entertainer Hans Rosenthal wurde ab 1940 zur Zwangsarbeit herangezogen. Er tauchte 1943 in einer Lichtenberger Kleingartenanlage unter und überlebte bis zum Kriegsende das Naziregime im Versteck, von nichtjüdischen Berlinerinnen unterstützt. Besonders auf die Hilfsbereitschaft der Lichtenbergerinnen unter Einsatz ihres eigenen Lebens sowie auf den späteren Verlauf von Rosenthals Leben wird in dieser Projektarbeit eingegangen.

02/08 Jugendwerk Aufbau Ost e.V.
tivolotte Mädchenclub
Berliner Str. 27/28
13189 Berlin
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tivolotte@tivoli - gestern Kino heute Mädchenclub
Der Mädchenclub „tivolotte“ befindet sich an der Stelle, an der im damaligen Ausflugslokal "Feldschlösschen" erstmals bewegte Bilder gezeigt wurden. Das „Tivoli“ galt von 1895 bis 1994 - besonders auch in der DDR - als etabliertes Kino. Die Mädchen hören manchmal erstaunt Geschichten von Eltern oder Älteren, die hier in "ihrem Mädchenclub" früher Filme sahen. Die 100jährige Geschichte vom improvisierten Anfang bis hin zum Kino mit Prachtausstattung soll mithilfe von Zeitzeugeninterviews in einem Film festgehalten werden.
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02/08 Paul-Singer-Verein e.V.
Petersburger Str. 92
10247 Berlin
Weg von der Straße: Obdachlosenbetreuung 19. Jahrhundert
In diesem Projekt geht es um das soziale Engagement von Paul Singer, der sich insbesondere für Obdachlose einsetzte. Das Männerasyl für Obdachlose lag im damaligen Reichstagswahlkreis Singers. Dort soll eine von den Jugendlichen erarbeitete Gedenktafel in Erinnerung an das Asylheim und an Paul Singer enthüllt werden. Die Recherchen werden sein Leben, auch unter dem Blickwinkel des Antisemitismus, dem Singer wegen seiner jüdischen Herkunft ausgesetzt war, und die Obdachlosigkeit im ausgehenden 19. Jahrhundert umfassen.
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02/08 Freundeskreis der Hector-Peterson-Oberschule e.V.
Tempelhofer Ufer 15
10963 Berlin
Wie viele Geschichten gibt es?
Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen wollen Kiezgeschichten aus ihrem Schul-Kiez sammeln. Dazu werden die Eltern gebeten, ihre Familien- oder Migrationsgeschichte zu erzählen. Diese können zum einen mit Schilderungen anderer Eltern desselben Herkunftslandes verglichen werden, um ein breites Bild der Geschichte des Landes zu erhalten. Zum anderen wird der Vergleich mit allen „Berliner“ Geschichten das Gesamtbild des Kiezes komplettieren und den Kindern die Verbundenheit zum Kiez als ersten Haltepunkt auf der Suche nach Identität erschließen.

02/08 Verein zur Förderung der Zivilcourage und der kulturellen Vielfalt e.V.
Graefestr. 14
10967 Berlin
Wo sind all die Russen hin?
Jugendliche aus Lichtenberg wissen zwar vage, dass Karlshorst - irgendwie - irgendwas - irgendwann - in der Vergangenheit mit Russland zu tun hatte, aber genaueres wissen sie selten. Darum wollen sie die Geschichte ihres Stadtteils näher beleuchten und sich auch den kulturellen Auswirkungen auf den Kiez widmen. Ergebnis des Projektes soll eine Netz-Zeitung sein, die durch die Jugendlichen selbst erstellt und gepflegt werden soll. Bereiche werden u.a. sein: deutsch-russische Geschichte, Geschichte des Stadtteiles Karlshorst, Zeitzeugenberichte.
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02/08 Entwicklungspolitisches Bildungs- und Informationszentrum e.V.
Schillerstr. 59
10627 Berlin
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Zeitzeugen der Entwicklungszusammenarbeit
"Entwicklungshelfer" haben einen für Jugendliche spannenden Berufsweg eingeschlagen. Viele träumen davon, einmal woanders zu leben. Durch den Kontakt mit den Zeitzeugen können sie erfahren, wie es ist, in einem fremden Land mit einer oftmals fremden Kultur zu leben und zu arbeiten. Welche ursprünglichen Erwartungen wichen von der Wirklichkeit stark ab? Welche Rolle spielten Idealismus und eigene Grenzen? Wie war es, wieder hierher zurückzukehren und wie können sie ihre Erfahrungen heute nutzen und einbringen? Ziel ist die Erstellung eines Kurses auf der EPIZ-Lernplattform (online).
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02/08 DGB Jugendbildungsstätte Flecken Zechlin e.V.
Mobile Jugendarbeit Lindow
Kirschallee 1
16837 Flecken Zechlin
"Sach ma', warste ooch ma' jung...?"
Für dieses Projekt werden einige Jugendliche aus Lindow zu "Filmdetektiven" auf der Suche nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden von Jugendarbeit in den letzten 80 Jahren. Mit der Fragestellung: "Was habt ihr gemacht, als ihr jung wart?"; sollen Erinnerungen und Geschichten der Menschen aus 11 Orten bzw. Ortsteilen über 4 Generationen hinweg gesammelt und ausgewertet werden. Angestrebt sind Zeitzeugeninterviews, die in einem Buch zusammengefasst werden. Mit Unterstützung der Fachhochschule Potsdam soll die Arbeit wissenschaftlich aufbereitet werden.

02/08 Zinndorfer Bürgerverein e.V.
Akazienweg 2
15345 Rehfelde
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Auf den Spuren der Lilie
Die Jugendlichen aus Zinndorf machten sich bereits 2007 auf die Suche nach der „Weißen Lilie“. Ausgehend von der regionalen grenzübergreifenden Tourismuskonferenz 2007, führen sie ihr Projekt über ihre Dorfgeschichte weiter. Da die Lilie der Zisterzienser in Rehfelde und Zwierzyn (Polen) zu finden ist, werden Geschichten am Lilien-Wanderweg mit dem Jakobsweg, der durch Rehfelde geht, verknüpft. Untersucht werden sollen das Leben der Eltern, die Lebensumstände durch Vertreibung und Flucht und die Geschichte der Ostbahn (Berlin nach Kreuz ). Darüber hinaus werden sich die Jugendlichen mit der Gesellschaft und der Tradition der Partnergemeinde Zwierzyn auseinandersetzen.
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02/08 Jugendhilfe Nordwestbrandenburg e.V.
Heinrich-Heine-Str. 49
19348 Perleberg
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Bäckereihandwerk mit Tradition
In Karstädt gibt es einen Bäckereibestand seit 110 Jahren - in der vierten Generation! Die jugendliche Projektgruppe beschäftigt sich schon seit einiger Zeit mit dem Themengebiet Bäckerei. Sie haben verschiedene Fragen zu diesem Thema und diese möchten sie durch das Projekt aufarbeiten und tiefgründiger behandeln. Wie kann sich eine kleine Bäckerei über einen so langen Zeitraum in einer Gemeinde halten? Welchen Wert hatte das Brot damals im Vergleich zu heute? Welchen Sinn macht es, das Bäckerhandwerk aus heutiger Sicht zu erlernen? Ihre Rechercheergebnisse wollen die Jugendlichen in einer Power Point Präsentation vorstellen.
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02/08 Premnitzer Jugendclub e.V.(Pre Ju)
Karl-Liebknecht-Str. 1
14727 Premnitz
Brandenburgische Städtebahn und ihre Anschlüsse
Für die Jugendlichen des Premnitzer Freizeitclubs ist es interessant zu erfahren, wann und wie die „Brandenburgische Städtebahn“ entstand. Mit ihrem Projekt möchten sie erkunden und dokumentieren, wie wichtig damals die Planung und der Bau der "Brandenburgischen Städtebahn" war und was diese verkehrstechnische Entwicklung für den späteren wirtschaftlichen Aufschwung in ihrer Heimatstadt bedeutete. Die gesammelten Materialien und Ergebnisse der Recherchen sollen dann in elektronische Dokumente umgewandelt und im Premnitzer Jugendzentrum archiviert werden.
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02/08 CVJM Brandenburg an der Havel e.V.
Hauptstr. 66
14776 Brandenburg an der Havel
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Christliche Jugendarbeit im Brandenburg der Nachkriegszeit
Im Fokus des Projektes stehen die Junge Gemeinde und die christliche Jugendarbeit in Brandenburg an der Havel zwischen Kriegsende und Mauerbau. Auch nach dem Ende der NS-Diktatur war die christliche Jugendarbeit außerhalb der Kontrolle staatlicher Instanzen in der Stadt stets dem Argwohn offizieller Stellen ausgesetzt und wurde z.T. massiv behindert. Zeitzeugen und andere Quellen ermöglichen den Jugendlichen des Projektes eine detaillierte Untersuchung der damaligen Verhältnisse, mit dem Schwerpunkt auf die Ereignisse im Jahr 1953. Die Interviews sollen dann als Audio-Dokumentation ins Internet eingestellt und eine schriftliche Dokumentation in der lokalen Presse veröffentlicht werden.

02/08 DRK, KV Fläming-Spreewald e.V.
Neue Parkstr. 18
14943 Luckenwalde
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Der Spreewald im Golßener Land - Eine Region im Wandel der Zeit
Bei diesem Projekt machen es sich die Jugendlichen zur Aufgabe, ihre Heimat, größere Arbeitgeber, das Amtsgebiet mit den Dörfern und die Stadt Golßen näher kennen zu lernen, ebenso die regionalen Sehenswürdigkeiten wie Kirchen, Mühlen oder Naturschutzdenkmäler. Anhand von Zeitzeugenbefragungen zur Geschichte der Stadt Golßen im 20. bzw. 21. Jahr-hundert und anhand von selbstaufgenommenen Fotos wollen die Jugendlichen eine Broschüre erstellen, die sie dem Golßener Stadtarchiv übereichen.
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02/08 Jugendhilfe Nordwestbrandenburg e.V.
Heinrich-Heine-Str. 49
19348 Perleberg
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Die Bildungsschnüffler 2008
In Perleberg gibt es einen historischen Altstadtkern, in dessen Mittelpunkt das Schulhaus der beteiligten Jugendlichen liegt. Über mehrere Jahre wurde die Geschichte der bedeutendsten Häuser des Altstadtkerns erforscht. Daraus ergab sich der Beginn einer Sammlung histori-scher Fakten, die die Projektgruppe weiterentwickeln will. Dabei werden die Bildung und die Schulgeschichte der Stadt Perleberg von 1908 – 2008 untersucht. Neben Fotoreihen und Fotocollagen möchten die Jugendlichen mit Zeitzeugen Interviews führen. Das Dokumentati-onsergebnis sollen vier Wandkarten mit Fotos und zeitlichen Abläufen werden.
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02/08 Mädchenwohngemeinschaft "Villa Am Stinthorn"
Am Stinthorn 16
14476 Potsdam
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Die Geschichte des denkmalgeschützten Wohnhauses Am Stinthorn 16
Das 1935 im Bauhausstil erbaute Haus sowie die gestaltete Gartenanlage sind für das Erbauungsjahr eine sehr moderne und bis heute fortschrittliche Meisterarbeit des Architekten. Viele der damaligen Ideen werden noch bis heute beim Häuserbau genutzt. Momentan bewohnen fünf Mädchen diese „Villa Am Stinthorn“ in Potsdam. Die Mädchen tragen selbst zum Erhalt des Hauses bei und wollen nun auch geschichtliche Details über ihr Domizil erfahren und dokumentieren. Ihre gesammelten Informationen wollen sie in einer Bildbroschüre und auf der Webseite des Ortes Neu Fahrland veröffentlichen.
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02/08 Kinderring Neuhardenberg e.V.
Karl-Marx-Allee 23
15320 Neuhardenberg
Die Geschichte unserer Gemeinde
Bei diesem Projekt sollen Biographien, in denen Leben, Arbeit, Heimat und soziale Veränderung eine bedeutende Rolle spielen, untersucht werden. Die Jugendlichen wollen mit den älteren Einwohnern zusammenarbeiten und ihre ganz persönlichen Schicksale erfahren. Welche Spuren gibt es in der Gemeindechronik zu entdecken? Wie sah die schwere körperliche Arbeit in der damaligen LPG aus? Auf dem Programm stehen Gespräche mit ehemaligen Leitern und Mitarbeitern der früheren LPG, der Feuerwehr und Gemeindevertretern. Die Ergebnisse wollen die Jugendlichen in einem Gemeindejournal präsentieren, eine Wandzeitung gestalten, Flyer verteilen und eine Gemeindekonferenz durchführen.
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02/08 FestLand e.V. Kulturinitiative Klein Leppin
Klein Leppiner Str. 26
19339 Klein Leppin
Heimatklänge
Klein-Leppin ist ein Neubauerndorf. Im früheren Gutshaus lebten lange Flüchtlinge, unter ihnen viele Kinder und Jugendliche. Sie fanden in Klein Leppin eine neue Heimat, veränderten das frühere Gutsdorf und gaben ihm einen neuen Charakter. Welche Lebensgewohnheiten, Bräuche und Traditionen sind noch heute für die Jugendlichen spürbar? Unter welchen Umständen lebten die Kinder von damals? Wo liegt eigentlich Bessarabien? Ziel des Projektes ist es, die Ergebnisse innerhalb der "Hörgalerie un.erhört" des Festland e.V. zusammen mit einer Fotoausstellung/Porträts zu präsentieren. Die mitgeschnittenen Zeitzeugeninterviews werden dann als Klanginstallationen/Klangcollagen an verschiedenen Hörstationen zu erleben sein.

02/08 Gemeinde Rückersdorf für den Jugendclub Rückersdorf
der Gemeinde Rückersdorf
Kindergartenstr. 2a
03238 Rückersdorf
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Heimatkunde Rückersdorf
Die Jugendlichen aus Rückersdorf fühlen sich mit ihrem Heimatort sehr verbunden und interessieren sich für den geschichtlichen Hintergrund. Sie wollen ihren Ort noch bekannter machen und wühlen dafür in der Vergangenheit und der Gegenwart. Vor allem durch die persönlichen Überlieferungen aus der Geschichte ihres Dorfes wollen die Teilnehmer Informationen zusammentragen, veranschaulichen und dokumentieren. Unterstützung finden sie im ortsansässigen Seniorenverein, bei der Gemeindeverwaltung und der Kirche.
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02/08 Oberschule "Am Wehlenteich" Lauchhammer
Naundorfer Str. 36
01979 Lauchhammer-Mitte
Teamfoto
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Hier spielt die Musik
Bei früheren Recherchen stellten die Mitglieder der Schul-AG fest, dass es schon zu Omas Zeiten im Ort Tanzsäle und dazugehörige Bands gegeben hat. Wie klang diese Musik? Wie hat man getanzt? Wie hießen diese Gruppen? Gab es schon früher Discos? Wo, wie und wer hat getanzt? Stadtteilbands prägten und prägen vom Ende des 18. Jahrhunderts bis heute die musikalische Geschichte des Ortes. Geplant ist eine Präsentation der Ergebnisse in Wort und Bild, Hörproben und Tanzdarbietungen.
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02/08 Märkischer Kulturbund Strausberg e.V.
August-Bebel-Str. 49
15344 Strausberg
Holländische Zwangsarbeiter in Strausberg
In diesem Projekt setzt sich die Gruppe mit den Schicksalen der Zwangsarbeiter in Strausberg auseinander. In Strausberg existierte während der NS-Zeit die Märkische Walzwerk AG, die kriegswichtige Güter produzierte. Dort waren osteuropäische Frauen und holländische Männer als Zwangsarbeiter beschäftigt. Interessant für die lokalhistorische Forschung sind vor allem die Unterlagen, die den Jugendlichen von zwei Brüdern, deren Vater hier Zwangsarbeiter war, zur Verfügung gestellt worden sind. Am Ende der Projektarbeit soll eine Power-point-Präsentation mit Foto-, Film- und Textbeiträgen in Form einer Reportage entstehen.

02/08 Unsere Welt, eine Welt e.V.
Kirchplatz 18
01968 Senftenberg
Ich bin Bergmann, wer ist mehr! - Eine Frau blickt zurück
Im harten Alltag der Bergleute im Revier standen auch Frauen ihren Mann. Die Zeitenspringer wollen herausfinden, wie sie mit den harten Bedingungen und mit "Männerarbeit" umgingen. Gab es damals mehr Gleichberechtigung als heute? Wieso gibt es den Spruch "Ich bin Bergmann, wer ist mehr?" Wie gingen die Menschen damit um, teilweise ihr eigenes Dorf abzubaggern? Wie ertrugen sie den Verlust ihres Arbeitsplatzes nach der Wende? Eine Zeitzeugin wird aus ihrem Leben als „Bergmann“ berichten. Die Erzählung wollen die Jugendlichen aufschreiben und mit den zusammengetragenen Materialien in einer kleinen Broschüre dokumentieren.

02/08 Infocafe e.V.
Parkstr. 07
03149 Forst
Infocafe goes history
Die Jugendlichen der Stadt Forst wollen die Nutzungsgeschichte des ehemaligen Textilindustriekomplexes - von Textilindustrie bis zum Jugendzentrum - in einem entsprechenden historischen Kontext beleuchten. Forst erlebte Ende des 19. Jh. einen industriellen Aufschwung. Als regionales Zentrum der Textilindustrie wurden unzählige Fabriken und Industriekomplexe errichtet. Das heutige Jugendzentrum und das Infocafé e.V. befinden sich in einem dieser Komplexe. Im Vordergrund der Projektarbeit stehen die Beschaffung von Quellen, Materialien und Informationen über die verschiedenen Nutzungen des Gebäudes und seine historischen Hintergründe. Die Ergebnisse sollen als multimediale Präsentation in einer dauerhaften Ausstellung gezeigt werden.

02/08 Heimat- und Trachtenverein Raddusch e.V.
Querweg 1
03226 Raddusch
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Jugend erforscht die Anfänge
100 Jahre Feuerwehr Raddusch - dieses Jubiläum will die Jugendgruppe der Feuerwehr zum Anlass nehmen, sich mit der Geschichte des Vereins und der Dorfgemeinschaft auseinander zu setzen. Da es sich überwiegend um Jungfeuerwehrfrauen und -männer handelt, interessieren sich diese besonders für die Gerätetechnik, welche in den Anfangsjahren der Freiwilligen Feuerwehr zum Einsatz kam. Eine Aufgabe wird es sein, das genaue Gründungsdatum und die Gründungsurkunde der FFW aufzufinden. Zudem werden die Jugendlichen Zeitzeugen befragen und das Feuerwehrmuseum besuchen.
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02/08 Bürgerhaus am Schlaatz gGmbH
Schilfhof 28
14478 Potsdam
Jugendclub alpha
Der Jugendclub alpha ist gemeinsam mit dem Neubaugebiet Schlaatz entstanden. In seiner Geschichte spiegelt sich die Entwicklung des "Schlaatzes" vom Wohngebiet für privilegierte DDR-Bürger zu einem sozialen Brennpunkt wieder. Der Club ist für die Jugendlichen eine wichtige Größe in ihrem Leben. Durch die ehemaligen Besucher, die gelegentlich vorbei kommen, erfuhren sie bisher nur bruchstückhaft von "damals“. Nun wollen die Teilnehmer durch das Zeitensprünge-Projekt mehr über ihr Wohngebiet, das Leben in der DDR, die Wende- und Nachwendezeit wissen. Zu einem zentralen Bestandteil des Projekts zählen die Zeitzeugeninterviews. Die Ergebnisse der Interviews und der Archivrecherchen - Texte, Fotos, Flyer etc. - werden anschließend in einer Ausstellung präsentiert.
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02/08 Theodor-Fontane-Gesamtschule
Adolf-Diesterweg-Str. 1
14669 Ketzin
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Knoblauch - Der vergessene Ort
Jugendliche aus Ketzin begeben sich auf Spurensuche des kleinen Ortes Knoblauch nahe ihrer Stadt, den es aber leider nicht mehr gibt. Dabei wollen sie die Entstehungsgeschichte be-leuchten und herausfinden, warum der Ort von der Landkarte verschwand. Wann wurde der Ort erstmals namentlich erwähnt? Wer waren die ersten Siedler? Zur Recherche werden Zeitungsartikel herangezogen, das Potsdamer Archiv besucht und Interviews mit ehemaligen Knoblauchern geführt. Die Ergebnisse sollen dann u.a. in einer Ausstellung und einem Buch präsentiert werden.
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02/08 Nachwuchs-Literatur-Zentrum "Ich schreibe!" e.V.
Rudolf-Breitscheid-Str. 17
01968 Senftenberg
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Literarische Geschichtsstunde
In der Region Oberspreewald-Lausitz gab es immer schon eine besondere Tradition der künstlerischen Auseinandersetzung mit der Heimat. Schriftsteller, wie Erwin Strittmatter, beschäftigten sich in ihren literarischen Arbeiten mit den Eigenarten dieser Gegend. Wie re-flektierten damals Schreibende ihre Umgebung? Was ging verloren? Welches Bild sollen sich die Menschen in 10, 50 oder 100 Jahren von ihrer Heimat machen? Was können sie von Strittmatter lernen, um ihrer Zeit ein Gesicht, einen Geruch, einen Geschmack, ein Gefühl zu geben? Die Aufgabe des Projektteams wird es sein, das literarisch-künstlerische Schaffen in der Region Oberspreewald-Lausitz bis 1989 zu erkunden und sich mit eigenen Texten aus-einender zu setzen, die dann als Buch veröffentlicht werden.
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02/08 JWP MittenDrin e.V.
Schinkelstr. 15a
16816 Neuruppin
Nationalsozialismus in Neuruppin
Die Projektgruppe beschäftigt sich mit dem Thema "Nationalsozialismus in Neuruppin". Schwerpunkte sind das jüdische Leben in Neuruppin zur Zeit des NS-Regimes (insbesondere Reichspogromnacht), sowie der Widerstand gegen den Nationalsozialismus und die Aufarbeitung der Vergangenheit. Die Jugendlichen werden Augenzeugen befragen und relevante Orte des nationalsozialistischen Terrors in ihrer Stadt dokumentieren. Sie werden vor allem lokale Literatur und Zeugnisse dieser Zeit nutzen. Zudem wird das Projektteam Gespräche mit Zeitzeugen führen. Dabei streben sie an, ihre Forschungsergebnisse photografisch und auch audiovisuell festzuhalten.
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02/08 Malteser Treffpunkt Freizeit
Am Neuen Garten 64
14469 Potsdam
Pionierhaus Potsdam von 1950 bis 1954
Das ehemalige Pionierhaus Potsdam war zur Zeit der DDR die größte Kinder- und Jugendeinrichtung in der Stadt. Das Gebäude wird bis heute als Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung genutzt. Die Jugendlichen des Projektes wollen das Pionierhaus Potsdam von der Gründung im März 1950 bis zum Abschluss des Aufbaus im Jahr 1954 näher untersuchen. Neben dem Sichten von Archivalien, Zeitungen und einer umfangreichen Fotosammlung sind Internetrecherchen zum zeitgeschichtlichen Umfeld vorgesehen. Auch werden Zeitzeugenberichte mit Nutzern des Hauses aus der Gründungsphase aufgezeichnet. Das Gesamtergebnis wird in gedruckter Form als Broschüre und in digitaler Form als CD/DVD veröffentlicht und über die Internetpräsenz zur Verfügung gestellt.
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02/08 Vehliner Sportskanonen e.V.
Dorfstr. 32
16866 Gumtow OT Vehlin
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Reise in die Vergangenheit von Vehlin
Vehlin ist ein sehr kleines Dorf mit überwiegend älterer Bevölkerung, die die Nachkriegszeit selbst miterlebt hat und den Jugendlichen als Zeitzeugen noch zur Verfügung steht. Welche Veränderungen gab es in der Nachkriegszeit? Woher stammen die Dorfbewohner? Sind es gebürtige Vehliner, Flüchtlinge, später Zugezogene oder Rückkehrer? Welche Erfahrungen haben die Zeitzeugen mit dem Kriegsende gemacht? Wie muss man sich das Alltagsleben in der Nachkriegszeit vorstellen? Die Ergebnisse wollen die Jugendlichen in einer Ausstellung, eventuell mit einer kleinen Broschüre, vorstellen.
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02/08 Haus der Generationen, Jugendgruppe Ruhlsdorf
Ruhlsdorfer Str. 1
14947 Nuthe-Urstromtal
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Ruhlsdorf und die Ruhlsdorfer von 1970-95
Bei diesem Projekt begeben sich die Jungen und Mädchen auf Spurensuche ihres Heimatdorfes. Sie wollen das Leben in der DDR und der Wendezeit in Ruhlsdorf untersuchen und Zeitzeugen befragen, die ihnen Einsicht in die Zeit von 1970 bis 1995 geben können. Es wird die Elterngeneration befragt: Wie gestaltete sich der Schul- und Berufsalltag? Wie sah das private Umfeld aus? Änderte sich der Alltag in der DDR? Welchen Wandel hat es durch die Wende gegeben? Die Ergebnisse werden die Jugendlichen in einer Broschüre zusammenfassen. Außerdem soll eine Ausstellung entstehen.
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02/08 ESTA e.V.
Jugendclub Havanna Wittstock
Rosa-Luxemburg-Str. 17 a
16909 Wittstock
Teamfoto
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Spuren jüdischen Lebens in Wittstock
Aufgabe der Jugendlichen wird es sein, das jüdische Leben in Wittstock zu erforschen, zu dokumentieren und die Überbleibsel des gesellschaftlichen Lebens der Juden aufzusuchen. Seit dem 13. Jahrhundert gibt es Juden in Wittstock. Es gab ein jüdisches Gebetshaus und mehrere Geschäfte jüdischer Besitzer. Im Mittelpunkt steht die Frage, inwieweit Juden das öffentliche Leben gestalteten. Geplant sind ein Besuch im Landesarchiv Wittstock und das Befragen von Zeitzeugen. Die Dokumentation wird durch eine Broschüre und eine Ausstellung zum 9. November, dem Tag der Reichspogromnacht, erfolgen. Viele Fotos und ein Video, mit dem die Jugendlichen das Projekt begleiten, sollen dort gezeigt werden.
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02/08 FUN FIT Drebkau e.V.
Bahnhofstr. 36
03116 Drebkau
Spurensuche
Kinder und Jugendliche untersuchen Spuren, die im Laufe der Jahre in Drebkau hinterlassen wurden. Dabei stehen Fragen "Wie war das Leben hier? Was hat sich verändert? Welche Betriebe gibt es immer noch? Wie hat sich die Wirtschaft entwickelt? Welche interessanten Geschichten können Oma und Opa erzählen? im Vordergrund. Weiterhin wollen die Jugendlichen herausfinden, was die DDR und die Wende mit sich brachten. Es werden auch Nachforschungen unter dem Aspekt der Entwicklung des technischen Zeitalters durchgeführt. Als Ergebnis ist eine Präsentation geplant, die Video- und Audiosequenzen, sowie eine Diashow und Textpräsentationen in einem enthalten soll.
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02/08 Heimat- und Geschichtsverein e.V.
c/o Simone Ahrend
Rathausstr. 37
19322 Wittenberge
Stadtrundgang
Die Junge Gemeinde möchte herausfinden, warum viele Häuser in ihrem Wohnort nach biblischen Orten und bekannten Personen der Kirchengeschichte wie z.B. Dietrich Bonhoeffer, benannt wurden und welche Bedeutung diese Namen heute noch haben. Außerdem wollen die Jugendlichen Fotos der Häuser und Texte von kirchlichen Liederdichtern gegenüberstellen und mit Zeitzeugen ins Gespräch kommen, um die Bedingungen des Zweiten Weltkrieges und des Dritten Reiches aufzuzeigen, unter denen Juden und Behinderte des Dorfes leben mussten.

02/08 Chance, Soziale Arbeit e.V.
Kinder- und Jugendfreizeitladen Golm
Kuhforter Damm 2
14476 Potsdam
Teamfoto
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Unser Haus - ein Haus mit Geschichte
Die Kinder und Jugendlichen des Freizeitladen Golm wollen die Geschichte ihres Hauses er-forschen. Hierbei werden sie Spuren der Vergangenheit ausfindig machen und Geschichten zusammentragen. Zu Projektbeginn wollen die Jugendlichen den Golmer Ortschronisten über die Geschichte der Jahre 1935 – 1990 interviewen. Daneben werden weitere Zeitzeugen befragt und in lokalen Zeitungsartikeln nach Informationen gesucht. Die Ergebnisse sollen mit Bildern, Artikeln, Geschichten anhand einer Präsentationswand und einer Power Point Präsentation vorgestellt werden.
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02/08 Heimatverein Sallgast e.V.
c/o Bernd Güttes
Senftenberger Str. 22
03238 Sallgast
Unsere sagenumwobene Heimat damals und heute
Zur 100-jährigen Geschichte von Sallgast und seinem Schloss wollen die Jugendlichen recherchieren. Mit Zeitensprüngen durch die Geschichts- und Sagenwelt ihrer Stadt wollen sie Zusammenhänge der Vergangenheit in den Kontext von heute stellen und geschichtliche Abläufe begreifbar machen. Eine Dokumentation in Form von kleinen Spielstücken bzw. einer Theateraufführung von historischen Ausschnitten soll als Film auf DVD gestaltet werden. Weiterhin haben die Jugendlichen vor, eine Broschüre mit Begleittexten und Fotos erstellen.

02/08 Niederlausitzer Kunstschule "Birkchen" e.V.
Straße der Jugend 1 a
01968 Brieske
Vom "SV Sturm Marga" über "Schalke des Ostens" zum "FSV Glückauf"
Das Zeitenspringer-Team aus Brieske hat sich zum Ziel gesetzt, die Traditionen ihrer Region am Beispiel des Fußballvereins zu erforschen und besser kennen zu lernen. Kulturelles und sportliches Leben in Brieske war durch die Unterstützung der Bergbauindustrie schon lange möglich. In der Bergarbeiterkolonie Marga wurde vor nun fast 90 Jahren der Fußballverein Grube Marga gegründet. Es waren zumeist Landarbeiter und Tagelöhner, die sich in ihrer Freizeit trafen und Fußball spielten. Die Grube Marga gibt es nicht mehr, aber der Fußball spielt auch heute noch eine wichtige Rolle im Leben der Briesker. Für die Umsetzung des Projekts werden ehemalige und aktive Fußballgrößen befragt und eine Video- und Fotodokumentation erarbeitet.
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02/08 "Die Brücke" e.V.
Schlüterstr. 46
14558 Nuthetal
Teamfoto
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Vom Lernort zum Ort der Begegnung
Die Alte Schule in Bergholz-Rehbrücke gehört zum denkmalgeschützten historischen Ensemble von Nuthetal. Sie war Zentrum des Dorfes und soll es wieder werden. Seit 1998 nutzt der Verein "Die Brücke e.V.“ Räume in der Alten Schule. Der Jugendclub des Ortes hat hier seinen Sitz. Die Projektteilnehmer wollen die Geschichte der Alten Dorfschule vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis heute erforschen. Vorgesehen sind Interviews mit ehemaligen Lehrern, Schülern und Bewohnern des Hauses und eine schriftliche Aufarbeitung dieser Erinnerungen. Die Form dafür sucht die Gruppe noch. Es ist vorstellbar, ein Theaterstück zu erarbeiten, um eine historische Schulstunde nachzustellen oder einen Modellbau des Gebäudes anzufertigen.
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02/08 Wettermuseum e.V.
Schulstr. 4
15848 Tauche
Vor 100 Jahren war hier noch Acker ....
Anfang des 20. Jahrhunderts als Observatoriumsstandort in der "zivilisatorischen Einöde" aus-gewählt, wandelte sich der Ort Lindenberg zum weltweit bekannten Wissenschaftsstandort. Doch wie sah der Ort im Jahr 1900 aus? Die Projektgruppe will ein dreidimensionales plastisches Modell von Lindenberg vor 100 Jahren anfertigen. Wie groß ist der Ort? Wie groß muss das Modell sein? Neben der Recherche von Karten- und Bildmaterial werden Zeitzeugen befragt. Das Modell soll bei erfolgreicher Umsetzung des Projekts direkt in den Museumsbetrieb übernommen werden.
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02/08 Kinderring Neuhardenberg e.V.
Karl-Marx-Allee 23
15320 Neuhardenberg
Teamfoto
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Warum ist die Feuerwehr rot - Erkunden von Geschichte und Grundanliegen der FFW
Da es keine Chronik zur Geschichte der Feuerwehr Bleyen gibt, sich aber viele Dorfbewohner einschließlich der Projektgruppe mit der FFW identifizieren oder ehrenamtlich tätig sind, sollen die historischen und heutigen Aufgaben recherchiert, verglichen und ausgewertet werden. Für die Umsetzung des Projektes ist u.a. eine Fahrt ins Feuerwehrmuseum geplant. Ziel der Jugendlichen ist es, neben einer Kurzchronik auch eine Ausstellung mit Schautafeln und Kostümen in der Heimatstube Bleyen zu erstellen.
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02/08 Verein für Heimatgeschichte der Stadt Müncheberg e.V.
Kleiststr. 4
15374 Müncheberg
Zeitzeugen erzählen - Das Leben in der Müncheberger Siedlung
Die Projektteilnehmenden wohnen in der Müncheberger Siedlung, deren Geschichte sie genauer erforschen wollen. Schriftliche Quellen gibt es bisher kaum und eine Sammlung von Zeitzeugenberichten liegt nicht vor. Anhand von Interviews mit Familienmitgliedern sollen folgende Fragen geklärt werden: Warum kam man in die Müncheberger Siedlung? Wie sah der Alltag aus? Welche Zäsuren gingen bzw. gehen mit den gesellschaftlichen Umbrüchen einher? Ziel des Projektteams ist, die Interviews zusammen mit Fotos und persönlichen Dokumenten in einer Broschüre oder einem Buch zu veröffentlichen.
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02/08 Regionale Schule Krakow am See
Dobbiner Chaussee 7
18292 Krakow am See
Teamfoto
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...lass kein Gras darüber wachsen!
Die Jugendgruppe wird ein Gefangenenlager in unmittelbarer Nähe der Stadt Krakow am See erforschen. Zum Ende des Zweiten Weltkrieges wurde dieses Lager vermutlich für Kriegsgefangene oder Zwangsarbeiter eingerichtet. Das lässt die Nähe zu einem Außenbetrieb des Heinkel-Flugzeugwerkes vermuten. Noch stehen einige Zeitzeugen der Region zur Verfügung, die bei der Projektarbeit behilflich sein können.
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02/08 Förderzentrum "Am Schäferteich"
Am Schäferteich
18147 Rostock
15 sein in Rostock, ich heute - meine Eltern damals
Die Projektteilnehmer und deren Eltern kommen alle aus Rostock und Umgebung, wodurch ein Vergleich der Jugendzeit aus regionaler Sicht möglich ist. Jedoch ist das heutige Leben eines Rostocker Jugendlichen kaum mit dem Jugendleben während der DDR analog zu betrachten. Welche Auswirkungen die damaligen Strukturen auf das Leben ihrer Eltern hatten, wollen die Jugendlichen herausfinden und in einem Theaterstück verarbeiten.
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02/08 Horizonte e.V.
Alt Teterin 14
17392 Butzow
Ängste
Ein noch vor Ort lebender Zeitzeuge erzählt von den schrecklichen Geschehnissen, die er als Jugendlicher durchleben musste. Aberglaube, Legenden und Schauergeschichten hatten 1945 beim Einmarsch der heute als "Befreier" gefeierten Siegermächte wieder Aufwind bekommen und mündeten in einen tragischen Massenselbstmord junger Frauen und ihrer Kinder. Der Zeitzeuge war an der Bestattung seiner Mitschülerinnen, Freundinnen und Nachbarinnen beteiligt. Die Jugendlichen erkunden die dazugehörigen Grabsteine sowie Auszüge aus Kirchenbüchern und präsentieren anschließend ihre Ergebnisse samt Videomitschnitten von Interviews in einer Power-Point-Darbietung.

02/08 Stiftung NEUE KULTUR / Projekt Prora
Choriner Straße 82
10119 Berlin
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Begegnungen
Während einer Begegnungswoche auf der Insel Rügen werden ehemalige polnische Zwangsarbeiter zu ihren Lebensläufen befragt, ihre damaligen Arbeitsorte erkundet und mit ihnen gemeinsam besucht. Zusammen mit deutschen Zeitzeugen aus der Gemeinde sollen diese Zeit und die Erlebnisse der Zeitzeugen beider Länder erforscht werden. Die Projektteilnehmer erarbeiten neben den Interviewleitfäden eine Fotodokumentation und/oder einen Hörfunkbeitrag.
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02/08 Montessori-Schule Schwerin
Platz der Jugend 25
19053 Schwerin
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Berühmte Frauen in Schwerin
Bei diesem Projekt haben sich Jugendliche zusammengefunden, um das Leben berühmter Frauen zu untersuchen. Anhaltspunkt bilden Schweriner Straßennamen, die auf besondere Verdienste in/für Schwerin bzw. auf eine wichtige Rolle in der Geschichte hinweisen. Dazu werden sie eine kleine Broschüre entwickeln und binden lassen, in der sie ihre Erkenntnisse dokumentieren.

02/08 Kulturverein Reddelich e.V.
Alte Dorfstr. 2
18209 Reddelich
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Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Reddelich
Die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Reddelich ist nur teilweise dokumentiert. Ziel ist deshalb die Entdeckung und Dokumentation der Geschichte der FFW Reddelich im Zusammenhang mit den jeweiligen politischen und ökonomischen Verhältnissen im Heimatort. Schüler vom Doberaner Gymnasium und Mitglieder der Reddelicher Jugendfeuerwehr versuchen herauszufinden, was in den verschiedenen Epochen das Interesse an einer ehrenamtlichen Arbeit in der FFW geweckt hat. Die Resultate sollen in Form von Schautafeln, ergänzt durch Miniaturen der Feuerwehrtechnik, vorgestellt werden.
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02/08 Rostocker Stadtjugendring e.V.
Kuphalstr. 77
18069 Rostock
Das Leben der Rosa Katz
Rosa Katz hat vor dem 2. Weltkrieg die Montessori-Pädagogik in der Hansestadt Rostock eingeführt und etabliert. Als Frau des Prof. David Katz hat sie sein Wirken aktiv unterstützt und eigene Forschungsprojekte beigesteuert. In ihrer Rostocker Zeit 1919-1935 befasste sie sich wissenschaftlich mit der Sprachentwicklung und dem Sozialverhalten von Kindern. Die jüdische Verfolgung und der Einfluss auf das Leben von Rosa Katz werden in diesem Projekt betrachtet. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen auf zwei Ausstellungstafeln dargestellt werden und in die ausstellungsbegleitende Dokumentation einfließen.

02/08 Pfadfinderbund Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Stralsunder Str. 46
17489 Greifswald
Teamfoto
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Die Bücherverbrennung an der Greifswalder Universität 1933
Die Bücherverbrennung in deutschen Universitätsstädten im Jahr 1933, die von den Nationalsozialisten initiiert wurde, jährt sich 2008 zum 75. Mal. Die Pfadfinder analysieren die Bücherverbrennung an der Universität Greifswald. Das Thema zeigt exemplarisch, mit welchen Methoden einheitliches Denken verordnet werden sollte und wie die damalige Aktion Ausgangspunkt einer 'kulturellen' Machtübernahme in Greifswald war. Die Projektergebnisse fließen zum einen in eine Mini-Ausstellung mit zwei bis drei Schautafeln und zum anderen in eine kleine Broschüre.
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02/08 Kolping Initiative M/V gGmbH
Eutiner Str. 20
18109 Rostock
Teamfoto
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Ein Stadtteil aus Kindersicht
2008 liegen die Ereignisse der Brandanschläge von Lichtenhagen 16 Jahre zurück. Die jungen Engagierten werden zeigen, wie sich der Stadtteil entwickelt hat und dass Lichtenhagen nicht nur der Stadtteil der Brandanschläge ist, sondern der "3 Sonnenblumen" - bunt, kinderfreundlich und lebenswert. Sie gehen mit Kameras auf Entdeckungsreise und dokumentieren die schönen und vielleicht auch weniger schönen Seiten. Dabei wird der Umgang mit Medien gefördert und eine stärkere Identifizierung mit dem Stadtteil erreicht.
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02/08 Vereinigte Bürgerinitiative Toitenwinkel e.V.
Jugendgarten "Alte Schmiede"
Hölderlinweg 10
18147 Rostock
Es klappert die Mühle ... In Dierkow
Die Dierkower Mühle gibt es seit 1880. Sie wurde in ihrer über 100jährigen Geschichte für unterschiedlichste Zwecke genutzt, z.B. als Jugendclub. Heute ist die Mühle ein beliebtes Ausflugsziel für die Wohngebiete unserer Projektteilnehmer. Sie verbindet die beiden Stadtteile Dierkow und Toitenwinkel und war in ihrer Geschichte schon immer ein Treffpunkt für alle Bevölkerungsgruppen. Die Jugendgruppe wird die spannende und wechselhafte Geschichte der Mühle dokumentieren und als Ergebnisse einen Mühlenzeitstrahl, eine Dokumentationsmappe und vielleicht ein Mühlenmodell entstehen lassen.
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02/08 T.E.S.A. AWO Mecklenburg-Strelitz gGmbH
Schlossstr. 10
17235 Neustrelitz
Gefangen in deutsch-deutscher Realität
Die Untersuchung von Ausreiseanträgen von DDR-Bürgern aus dem ehemaligen Bezirk Neubrandenburg ist der Kern dieses Projekts. Manchmal hört man Meinungen, dass die Diktatur in der DDR nicht so schlimm war. Doch Dokumente, die von der praktizierten Willkür und Machtanmaßung der damaligen staatlichen Behörden und der Staatssicherheit zeugen, beweisen das Gegenteil. Im Stadtarchiv Neubrandenburgs wurden bereits (anonymisierte) Unterlagen über das couragierte Dagegenhalten vieler Antragsteller gefunden, die nun ausgewertet und in ansprechenden Dokumentationen sowie auf einer Homepage dargestellt werden sollen.
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02/08 Caritas Mecklenburg e.V.
Schwetziner Str. 12
17168 Groß Wüstenfelde
Geschichte der Bahnstrecke Teterow-Gnoien 1884-1996
Groß Wüstenfelde liegt ungefähr auf halber Strecke der Bahnverbindung zwischen Teterow und Gnoien. Außer dem alten Bahndamm und den Wartehäusern haben die Jugendlichen keine Erinnerungen an die Regionalzüge in Groß Wüstenfelde und Umgebung, da die Züge 1996 eingestellt wurden. Da sie aber Teil des Alltags ihrer Eltern und Großeltern waren, wollen sie ihre Geschichte durchleuchten. Wann und unter welchen Umständen wurde die Bahnstrecke zwischen Teterow und Gnoien gebaut? Welche Veränderungen brachte sie für die Dorfbewohnerinnen und -bewohner mit sich? Welche Bedeutung hatte sie für den Alltag?
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02/08 SJD - Die Falken KV Rostock
Friesenstr. 1
18057 Rostock
Geschichte der Neptunwerft
Die Rostocker Werft gründete sich 1880 und verknüpft seitdem viele Teile des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens. In fast jeder Rostocker Familie arbeitete jemand direkt oder indirekt für die Werft. Ihre Geschichte ist von den sozialen und politischen Umbrüchen der Zeit geprägt. Anhand der Entstehung der Arbeiterbewegung und der Anfänge der Tarifgestaltung sollen sowohl die Geschichte der Rostocker Werft als auch die Geschichte der Rostocker Werftarbeiter untersucht werden.

02/08 AFW Arbeitsförderungs- und Fortbildungswerk GmbH
Langenort 1a
18147 Rostock
Geschichte und Geschichten rund um den Dorfteich Biestow
Durch die Eingemeindung nach Rostock und den Neubau von Wohnraum zogen viele Jugendliche mit ihren Eltern in den neuen Stadtteil. Sie sind kaum mit der Geschichte des ehemaligen Dorfes vertraut und möchten sich mit dem Thema befassen. Am zentral gelegenen Biestower Teich spielte und spielt sich ein Teil des gesellschaftlichen Dorf-(Stadtteil-)lebens ab. Durch Gespräche mit den Bewohnerlinnen und Bewohnern soll die Geschichte des Ortes zusammengestellt und im Schaukasten am Dorfteich veröffentlicht werden.

02/08 Kunstwerkstätten e.V.
Knopfstr. 26
17489 Greifswald
Teamfoto
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Geschichte(n) auf der Spur
Das Gebäude einer traditionsreichen Schule wurde bereits 1871 als Schule konzipiert und bis 2006 auch genutzt. Ein Teil der Gruppe befragt Eltern und Großeltern nach persönlichen Erinnerungen. Ein anderer Teil kontaktiert Zeitzeugen/ehemalige Schüler, zu denen keine persönliche Bindung besteht und die nicht mehr in Greifswald leben. Anhand individueller Tagebücher mit Skizzen und Notizen sollen in einer künstlerischen "Installation" die Ergebnisse der Projektarbeit, das Dokumentationsmaterial und die gewonnenen Erkenntnisse in dem derzeit zweckentfremdeten Gebäude ausgestellt werden.
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02/08 Verb. Regionalschule u. Gymnasium
an der Rostocker Heide
Köhlerstrat 9
18182 Rövershagen
Teamfoto
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Historischer Rad- und Wanderweg
Jugendliche erkunden die Geschichte ihrer Region an ausgewählten Beispielen (z.B. Schloss Gelbensande) und fertigen dazu Informationstafeln an. Diese sollen an einem ausgesuchten und geführten Rad- und Wanderweg aufgestellt werden und auf die historischen Stätten hinweisen. Es entstehen Flyer, die den historischen Rad- und Wanderweg bekannt machen und anregen sollen, die Region zu besuchen.
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02/08 Ev. Integrative Regionalschule Demmin
Waldstr. 20
17109 Demmin
Teamfoto
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Junkerland in Bauernhand?
Der Landkreis Demmin ist weitestgehend durch die Landwirtschaft geprägt und die Jugendlichen erleben direkt oder indirekt in ihrem Wohnort, wie heute Landwirtschaft betrieben wird. Die Landwirtschaftsentwicklung in der Demminer Region in der Nachkriegszeit bis hin zur Zwangskollektivierung 1962 wird nun mit besonderem Blick auf die Begründungen der verschiedenen Maßnahmen, den Widerstand dagegen sowie das Alltagsleben auf den Höfen von den Jugendlichen erforscht.
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02/08 SJD - Die Falken, KV Schwerin
Pfaffenstr. 4
19055 Schwerin
Karl Krull - Falke wie wir
Karl Krull war ein sozialdemokratischer Pädagoge aus Greifswald und Lagerleiter des Zeltlagers 1932 der Kinderfreundebewegung in Negast bei Stralsund. Bei einem Überfall der Bereitschaftspolizei auf das Lager zur Absicherung einer Hitler-Kundgebung wurde er tödlich verwundet. Die Falken sehen sich als Nachfolgeorganisation der Kinderfreunde. Durch eine Zufallsbekanntschaft entstand der Kontakt zu zwei Zeitzeugen, die in dem Zeltlager 1932 als Teilnehmer dabei waren. Zusätzlich zu den Interviews wird nach aussagekräftigem Material recherchiert, deren Ergebnisse in eine Ausstellung mit Schautafeln münden.
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02/08 Schwiesower Freizeit- und Kulturtreff e.V.
Bützower Str. 8
18276 Groß Schwiesow
Kinder- und Jugendzeit in der DDR
Mit diesem Projekt wollen sich die Jugendlichen der Seite der DDR neben den gut funktionierenden sozialen Strukturen nähern, um ein realistisches Geschichtsbild von der DDR zu erhalten. Sie wollen untersuchen, wie Kinder und Jugendliche in der Region Schule, Pionierorganisation und FDJ wahrgenommen haben und was mit Schülerinnen und Schülern passierte, die sich weigerten, einzutreten. Mit dem damaligen Pastor werden sie sich über Kinder und Jugendliche unterhalten, die sich nicht angepasst haben.
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02/08 SJD - Die Falken, LV Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Seestr. 13
18209 Bad Doberan
Teamfoto
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Kinderferienlager Pepelow
Seit vielen Generationen verleben Kinder erholsame Sommertage im Ferienlager Pepelow. In der DDR im Eigentum des Kreises Doberan und nach 1990 in Rechtsnachfolge in der Hand des Landkreises Bad Doberan richtete sich das Angebot vor allem an Kinder aus der Region. Die Mitglieder der Jugendgruppe werden nun die Anfänge des Kinderferienlagers durch Befragungen von ehemaligen Teilnehmern und Trägern des Ferienlagers erforschen. Im Internet wird die Spurensuche dokumentiert und im Kinderferienlager entsteht eine dauerhafte kleine Bilderausstellung.
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02/08 Latücht - Film & Medien e.V./ Medienwerkstatt
Große Krauthöfer Str. 16
17033 Neubrandenburg
Teamfoto
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Neubrandenburg und die Lager des 2. Weltkrieges
Bei diesem Projekt geht es um die Aufarbeitung der Lager des 2. Weltkrieges in Neubrandenburg (Fünfeichen, Frauen-KZ Ihlenfelder Str., Zwangsarbeiterlager). Gemeinsam mit dem Stadtarchiv und durch Begegnungen mit den Orten sollen die jungen Menschen zum einen über das Thema "2. Weltkrieg" mit der Stadtgeschichte vertraut gemacht und zum anderen für heutige rechtsextreme Strukturen und Strategien sensibilisiert werden. Die Darstellung der Projektergebnisse erfolgt entweder in Form einer PowerPointpräsentation oder eines Filmes.
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02/08 Gerhart-Hauptmann-Schule
Frankenwall 25
18439 Stralsund
Teamfoto
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Rathausplatz - Fünf Kurzgeschichten
Die Ausgrabungen auf dem Stralsunder Rathausplatz seit 2007 weckten großes Interesse in der Bevölkerung an den Geschehnissen im 2. Weltkrieg. Ein Bombenfund, wahrscheinlich vom Bombenangriff des 06.10.1944 sowie Informationen zu einem Flugzeugabsturz 1944 sind die ersten Anhaltspunkte für weitere Nachforschungen. Neben den üblichen Recherchearbeiten sollen die Jugendlichen die Arbeit von Bodendenkmalpflegern kennen lernen und fotographische Grundkenntnisse erwerben. Durch verschiedene Fotoaufnahmen wird eine Wanderausstellung zur Geschichte des Rathausplatzes in Wort und Bild entstehen.

02/08 DRK, LV Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Wismarsche Str. 298
19055 Schwerin
Teamfoto
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Schule vorbei - und was kommt jetzt?
In Mecklenburg-Vorpommern beenden 2008 die 12. und 13. Klassen die Schule. Hinzu kommen die Abgänger und Abgängerinnen der Real- und Hauptschulen sowie Jugendliche, die ein Jahr überbrückt oder ihre Ausbildung abgebrochen haben. Bezüglich des Lehrstellenmangels wird immer behauptet "früher war das nicht so". Stimmt die Aussage? Welche Möglichkeiten und Perspektiven hatten die Großeltern und Eltern nach der Schule? Literaturrecherche und Interviews mit Menschen verschiedenen Alters sollen möglichst umfangreiche Erkenntnisse zu Tage bringen und werden von den Jugendlichen in einer Broschüre zusammengefasst.
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02/08 Ev.-Luth. Bernogemeinde
Wossidlostr. 2
19059 Schwerin
Teamfoto
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Schweriner Kirchen im Sozialismus
In diesem Projekt wird das Verhältnis von Staat und Kirche in der DDR untersucht. Im Mittelpunkt stehen Pastorinnen und Pastoren, die geduldig ihren Dienst in der Kirche taten und nicht durch offensichtliche Regimekritik auffielen und dabei persönlich oftmals den Repressalien des Staatssicherheitsdienstes oder anderer staatlicher Organe der DDR-Regierung ausgesetzt waren. Wie sah die Bespitzelung kirchlicher Strukturen durch das MfS aus und in welcher Form mussten sich die Kirchen an die sozialistischen Gegebenheiten anpassen?
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02/08 Ev. Jugend der Kirchgemeinde Kavelstorf
An der Kirche 3
18196 Kavelstorf
Teamfoto
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Staatsbesuch im Forschungszentrum
1972 besuchte der kubanische Präsident Fidel Castro das Forschungszentrum Dummerstorf. Bei diesem Projekt durchleuchten die Jugendlichen die Geschichte des Forschungsinstitutes für die Biologie landwirtschaftlicher Nutztiere Dummerstorf (FBN) und deren Rolle in der DDR-Zeit. Durch Recherchen und Befragungen von Zeitzeugen, insbesondere den damaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Forschungsinstitutes, wollen die jungen Engagierten exemplarisch die lokale DDR-Geschichte aufarbeiten und in einer Ausstellung präsentieren.
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02/08 Stiftung NEUE KULTUR / Projekt Prora
Choriner Straße 82
10119 Berlin
Stolpersteine auf Rügen
Schülerinnen und Schüler von Saßnitzer Schulen recherchieren die Lebensgeschichten von Opfern des Nationalsozialismus in Sassnitz. Durch die Verlegung von Stolpersteinen wird an Menschen erinnert, die Widerstand geleistet haben oder aus anderen Gründen verfolgt wurden. Die Lebens- und Leidensgeschichten der Einwohner aus ihrer unmittelbaren Umgebung sowie der Häftlinge des KZ-Außenlagers Sassnitz werden aufgearbeitet.
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02/08 Ev. Schule "Dr. E. Schwerin" Hagenow
Am Prahmer Berg 20
19230 Hagenow
Teamfoto
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Stolpersteine für Hagenow
Die Geschichte jüdischen Lebens in Hagenow ist in den letzten Jahren wieder in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Der Aufbau der Synagoge Hagenows zu einem kulturellen Zentrum ist ein großes Vorhaben, das im Jahr 2008 abgeschlossen werden soll. Die Gruppe will herausfinden, in welchen Häusern Hagenows ehemals jüdische Familien gelebt haben und die Verlegung von Stolpersteinen vorbereiten. Sie wird Aktionen zur Finanzierung (Werbung von Sponsoren) durchführen und außerdem Anträge in der Stadtverwaltung zur Verlegung stellen.
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02/08 Schulförderverein der bernsteinSchule e.V.
Berliner Str. 13
18311 Ribnitz-Damgarten
Unsere Schule und ihre Schüler im Wandel der Zeit
Die Schule in der Berliner Str. 13 gibt es seit 1973. Mit den dazugehörigen Schülerinnen und Schülern hat sie somit die DDR-Zeit, die Wendezeit und die Zeit bis heute "erlebt". Wie empfanden Schüler aus diesen so unterschiedlichen Zeiten ihren Schulalltag? Wie haben sie es geschafft, ihren Weg in der Region zu gehen? Warum sind sie in Nordvorpommern geblieben? Durch das Auffinden Ehemaliger, die auch hier erfolgreich wurden, werden eventuell einige Jugendliche animiert, ihre Zukunft in Nordvorpommern aufzubauen.
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02/08 ASB OV Hagenow / Ludwigslust e.V.
Augustenstr. 5
19230 Hagenow
Teamfoto
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Vom Brunnen, der 99 Jahre verschwunden war
Der Fiek'n Brunnen wurde 2007 auf dem Hagenower Rathausvorplatz errichtet. In Szene gesetzt wurden Frau Püttelkow - die über alles und jeden in Hagenow bescheid wusste - und die Magd Fiek'n (plattdeutsch für Sophie), die vom Schusterjungen Konrad (wie vor 100 Jahren) beim Tratschen belauscht werden. Bis 1908 stand an der Stelle des jetzigen Kunstwerks tatsächlich der zentrale Brunnen der Stadt. In Form einer Großfotodokumentation sollen das Leben, die Gestalt und Funktion des Hagenower Marktplatzes dargestellt werden.
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02/08 Migra Dialog e.V.
Heidering 27
18182 Gelbensande
Wege in eine neue Heimat
Viele Familien, die heute im Amtsbereich leben, haben ihre familiären Wurzeln nicht in Mecklenburg, sondern in Gebieten, die seit dem Ende des 2. Weltkrieges zu anderen Staaten gehören. Die Spätaussiedlerfamilien stehen heute vor derselben Aufgabe, die damals die zugezogene „deutsche“ Bevölkerung zu bewältigen hatte. Die Projektgruppe wird verschiedene Lebenswege von Deutschen nach 1945 und nach 1990 untersuchen. Anhand der Lebenswege sollen die Integration in die neue Heimat und die Perspektiven für die unterschiedlichen Generationen verglichen werden.
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02/08 Kinder- und Jugendverein Rügen "Die Nordlichter" e.V.
Kurt-Barthel-Str. 2
18528 Bergen auf Rügen
Zeitzeugen sagen aus
Prora ist eine Gedenkstätte, die heute unter Denkmalschutz steht. In der Zeit des Faschismus als "Kraft-durch-Freude-Bad" aufgebaut, wurde Prora zu DDR-Zeiten ein Armee-Standort. Nach der Wende kam ein wenig Hoffnung auf für die Schaffung von Arbeitsplätzen, aber vor allem als Gedenkstätte der Geschichte. Die Etablierung als Geschichtsort steckt jedoch noch in den Kinderschuhen. Die Jugendlichen wollen Aussagen zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft zusammentragen und daraus eine filmische Dokumentation machen.
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02/08 Latücht - Film & Medien e.V./ Medienwerkstatt
Große Krauthöfer Str. 16
17033 Neubrandenburg
Zwangsarbeiter in Neubrandenburg
Gerade vor dem Hintergrund der Unterwanderung von Jugendclubs durch "rechte Parteien" ist es wichtig, die Zeit des Nationalsozialismus über persönliche Berichte mit Jugendlichen aufzuarbeiten. Zeitzeugen, die als Zwangsarbeiter in Neubrandenburg gearbeitet haben, berichten über Geschehnisse in der Stadt während der Nazi-Zeit. Der persönliche Kontakt zu Zeitzeugen und der kritische Umgang mit unterschiedlichen Medien steht bei diesem Projekt im Vordergrund.

02/08 Stadt Bernsdorf
Rathausallee 2
02994 Bernsdorf
40 Jahre Stadt Bernsdorf
Bernsdorf erhielt 1968 das Stadtrecht und feiert in diesem Jahr sein 40jähriges Stadtjubiläum. Die heutige Situation in Bernsdorf - gesellschaftlich und wirtschaftlich - ist nur zu verstehen, wenn die Blütezeit der Stadt zu DDR-Zeiten und die darauf folgenden Entwicklungen bekannt sind. Die Ergebnisse sollen öffentlichkeitswirksam in einer Ausstellung zum Stadtjubiläum präsentiert werden. Dazu werden die Jugendlichen intensiv in die Jubiläumsplanungen einbezogen.
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02/08 Geschichtswerkstatt Flößberg e.V.
c/o Stefan Walter
Göschenstr. 3
04317 Leipzig
Teamfoto
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Das KZ-Flößberg
Die Jugendlichen setzen sich mit der Frage auseinander, wie das KZ Flößberg, ein Außenlager des KZ Buchenwald, von der Bevölkerung wahrgenommen wurde. Das KZ befand sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Zivilbevölkerung und ist somit auch (tabuisierter) Teil der Regionalgeschichte. Unmittelbar nach Kriegsende wurden 98 der im Lager umgekommenen Häftlinge auf Anordnung der amerikanischen Militärregierung nach Borna umgebettet. Obwohl unter großer Beteiligung der Bevölkerung erfolgt, ist nur wenig zur Umbettung bekannt.
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02/08 Ev.-Luth. Kirchgemeinde - Junge Gemeinde
Mitteldorfstr. 6
01561 Zabeltitz-Strauch
Das Schicksal der schlesischen Aussiedler nach dem 2. Weltkrieg
In den Orten der Gemeinde leben sehr viele schlesische Auswanderer/Vertriebene. Viele Großeltern der Jugendlichen sind zum Teil selbst schlesische Aussiedler. Die Arbeit in dem Projekt soll den Jugendlichen die Geschichte der ausgesiedelten Mitbürger und Familienmitglieder näher bringen. Auf der Suche nach einem eigenen Lebenskonzept, -stil und -praxis haben die Aussiedler besondere Erfahrungen gemacht, die zusammen mit ihren Traditionen als wertvolle Lebensweisheiten an die Jugendlichen vermittelt werden können.
>> Projektbericht
02/08 FV Schulmuseum-Werkstatt für Schulgeschichte Leipzig e.V.
Goerdelerring 20
04109 Leipzig
DDR-Schule als Theaterstück
Bisher sind viel zu wenige Erkenntnisse über die Wirkungsmechanismen der Schule in der DDR vorhanden. Aus bereits vorhandenem schriftlichen Quellenmaterial (Schulbücher, Lehrpläne, Unterrichtshilfen, Schulaufsätze) wird zusammen mit den Ergebnissen neuer Interviews ein Drehbuch erarbeitet, das einen Spielfilm von ca. 20 Minuten Länge ergibt. Es sollen zwei "typische" Unterrichtssequenzen und ein Ausschnitt aus einem Fahnenappell gefilmt werden. Im Film sollen u.a. die Diskriminierung von Nichtpionieren thematisiert, ebenso Handlungsspielräume und Rollenverhalten bewusst gemacht werden.
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02/08 Jugendprojekt Oldschool Mechanics e.V.
Lutherstr. 24
08324 Bockau
Ehemaliges Kino - wie nutzt es die Jugend heute?
Am Beispiel des ehemaligen Kinos soll das Leben der Jugendlichen von damals und heute verglichen werden. Das Kino ist schon seit Generationen ein Treffpunkt der Jugend: damals zum Film sehen, als Tanzsaal und heute zur Berufsvorbereitung. In Gesprächskreisen und Workshops sollen Generationen zusammengeführt und Geschichten aus dem Haus weitergegeben werden. Die Ergebnisse werden durch kreatives Wirken in einem Film festgehalten. Daneben soll eine Ausstellung "Damals und Heute" im Haus entstehen.

02/08 Ev.-Luth. Auferstehungskirche Dresden
Reckestr. 6
01187 Dresden
Ein Dorf wird zur Vorstadt
Anhand alter Fotoplatten der Bildersammlung von 1890-1910 aus dem Archiv der Auferstehungskirche Dresden-Plauen wird der Wandel, den der Stadtteil Plauen in den letzten 100 Jahren vollzog, deutlich. Besonders gut vermitteln die Bilder den industriellen Aufschwung des ehemaligen Dorfes Plauen und dokumentieren den Übergang vom Dorf zur repräsentativen Vorstadt. Durch die Geschichtsforschung lernen die Jugendlichen die Vorgeschichte ihrer Lebensumwelt kennen und entwickeln eine Identifikation mit ihrem Wohnort.
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02/08 Verein "Zukunft gestalten - ohne zu vergessen" e.V.
Str. der Glasmacher 6-8
02943 Weißwasser
Eine Brücke zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bauen
Die Filmdokumentation zum Leben und Wirken des deutschen Juden und Ehrenbürgers der Stadt Weißwasser, Joseph Schweig, soll jüdisches Leben als integralen Bestandteil in der deutschen Geschichte begreifbar machen. Die Betrachtung der deutsch-jüdischen Geschichte ist geeignet, um über Heimat und Brauchtumspflege zu reden und dadurch Vorurteile und Klischees abzubauen. Das Ziel ist es, Jugendliche zu befähigen, sich eine eigene Meinung zum Judentum, über Toleranz und was eine menschliche Gesellschaft ausmacht, zu bilden.
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02/08 Gemeinde Großrückerswalde, Kinder- und Jugendtreff
Marienberger Straße 108
09518 Großrückerswalde
Teamfoto
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Erforschung der Waisenfürsorge und Waisenhausgeschichte Marienbergs
Die Jugendlichen der Kindereinrichtungen des Mittleren Erzgebirgskreises möchten die Entwicklung und Betreuung der Waisen und verwahrlosten Kinder anhand des Waisenhauses in Marienberg erforschen. Gerade die Betreuung von verwahrlosten Kindern ist ein aktuelles Thema unserer Gesellschaft. Mit dem Projekt wird hinterfragt, wie speziell in Marienberg und ggf. der näheren Umgebung die Pflege und Erziehung der Betroffenen erfolgte.
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02/08 QAD mbH
Könneritzstr. 25
01067 Dresden
Teamfoto
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Geschichte des Freibades Cotta
Das Cottaer Luftbad entstand um 1908 auf Initiative des Naturheilvereins Cotta. 1946 übernahm die Stadt Dresden die Trägerschaft. Es wird in den Sommermonaten hauptsächlich von Kindern und Jugendlichen besucht und hat für den Stadtteil eine soziale Bedeutung. Für die Teilnehmer und Teilnehmerinnen bietet das Projekt einerseits eine Auseinandersetzung mit der Entstehungsgeschichte, die vom Engagement der Bewohner getragen wurde und andererseits mit der aktuellen politischen Situation in Form der jährlichen Debatte über die Schließung dieser Freizeiteinrichtung.

02/08 Stadtkurs des Schiller-Gymnasiums Bautzen
Schilleranlagen 2
02625 Bautzen
Teamfoto
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Geschichte des Schiller-Gymnasiums
Die Diskussion um eine neue Hausordnung war der Anlass, nach Schultraditionen zu suchen. Die Hausordnung von 1904 erweckte spontan das Interesse, die Schulgeschichte aufzuarbeiten. Besonders spannend werden der Vergleich der Zeitzeugenaussagen aus den 1930er Jahren (z.B. Freimaurer) mit den umfassenden Archivdokumenten dieser Jahre oder die Fest- und Feierkultur in der Kaiserzeit. Die Auseinandersetzung mit der Schulgeschichte belebt die Diskussion um heutige Werte und verstärkt die Identifikation der Schüler mit ihrer Schule.
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02/08 Ev.-Luth. Kirchgemeinde Lommatzsch-Neckanitz
Döbelner Str.6
01623 Lommatzsch
Teamfoto
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Grabplatten in der St. Wenzelkirche Lommatzsch
Bei Sanierungsarbeiten in der St. Wenzelkirche Lommatzsch sind im Altarbereich neun Grabplatten aus dem 17. Jahrhundert gefunden worden, die nun erforscht werden sollen: Inschriften, Wappen, Symbolik, Namen. Die Lommatzscher Kirche ist eine Bürgerkirche, d.h. es sind vor allem Bürgermeister, Apotheker, Pfarrer, Militärangehörige und angesehene Bürger in der Kirche beigesetzt worden. Bei den Recherchearbeiten werden sich die Jugendlichen mit ihrer Kirchengeschichte, der Begräbniskultur und den Vorstellungen über Sterben, Tod und den Glauben an das Weiterleben nach dem Tod auseinandersetzen.
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02/08 Verein "Oberlausitz - neue Heimat e.V."
Brunnenstraße 3
02708 Löbau
Teamfoto
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Herrnhut - Sarepta. Aus der Geschichte der deutschen Kolonie Sarepta (Russland)
Die Kolonie Sarepta wurde in Russland von der Herrnhuter Brüdergemeine im 18. Jahrhundert gegründet. Sarepta spielte eine große Rolle für Kontakte zwischen Russland und Deutschland auf wirtschaftlichem und kulturellem Gebiet. Es soll eine Broschüre zu den geschichtlichen Zusammenhängen erstellt werden. Die Erforschung dieses Themas lässt die jugendlichen Aussiedler mehr über die Geschichte ihres Volkes erfahren und hilft ihnen bei einer erfolgreichen Integration in ihre neue Heimat.
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02/08 Diakonie Dippoldiswalde e.V.
Kinder- und Jugendheim
Pöbeltalstr. 34
01762 Schmiedeberg
Im Heim - Zu Hause!
Für die Kinder und Jugendlichen in einem Kinderheim ist es sehr wichtig zu wissen, woher sie kommen. Dabei sollen sich die Kinder lebendig mit ihrer eigenen Geschichte und Biographie auseinandersetzen, um sich mit ihrem Umfeld identifizieren zu können. Die Diakonie hat seit mehreren Jahren die Trägerschaft für drei Häuser in der Region. Die Teilnehmer wollen herausfinden, was aus den früheren Bewohnern geworden ist. Wie war es, in der DDR in einem Kinder- und Jugendheim zu leben? Gab es Unterschiede? Was für einen Alltag hatten die Damaligen?
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02/08 CVJM Computerclub e.V.
Am Laubengang 15
09116 Chemnitz
Teamfoto
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Karl-Marx-Stadt meets Chemnitz
Das Projekt will die Deutung und Beurteilung der DDR-Geschichte kritisch überprüfen. Es soll ein generationsübergreifender Austausch stattfinden, der sich mit der Lebenswelt der Projektteilnehmer, den Möglichkeiten der Lebensplanung und -gestaltung in der ehemaligen DDR und den heute bestehenden Chancen, z.B. hinsichtlich der Berufswahl, beschäftigt. Es handelt es sich bei der Zielgruppe um benachteiligte Jugendliche, die ihre Lebensgestaltung unter pädagogischer Begleitung im Zuge des Forschungsprojektes reflektieren.
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02/08 Selbsthilfe Wohnprojekt Further Straße e.V.
Kinder- und Jugendhaus "Substanz"
Heinrich-Schütz-Str. 47
09130 Chemnitz
Kinder- und Jugendhaus "Das Blaue Haus"
Das Kinder- und Jugendhauses "Substanz" begeht im Herbst 2008 seinen 10. Geburtstag. Unter den Jugendlichen der Stadt heißt es aufgrund seines blauen Anstrichs das Blaue Haus. Zu DDR-Zeiten war das Objekt ein russischer Kindergarten und gehörte zum Kasernengelände, davor zur Planitzwiese (Jahrmarkt). Das Projekt soll Stadtteilgeschichte für junge Menschen greifbar machen und dazu beitragen, dass sich die Jugendlichen mit ihrer unmittelbaren Umgebung, im besonderen mit der Geschichte des Hauses, in dem sie ihre Freizeit verbringen, befassen.

02/08 Ev.-Luth. Lukaskirchgemeinde Planitz-Rottmannsdorf
Schlossparkstr. 50
08064 Zwickau
Teamfoto
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Kloster aktuell
Zur Lukaskirchgemeinde gehören zwei Kirchengebäude: die Schlosskirche, die von der Gemeinde genutzt wird und die Lukaskirche, die von einem Förderverein getragen wird. Es kam die Frage auf, wie das Dasein von Kirchen und Klöstern im Mittelalter aussah und was aus ihnen geworden ist. Der damalige Einfluss zahlreicher Klöster ist noch heute in den Städten zu bemerken: baulich durch Kapellen und Kirchen, in Straßennamen und durch die von den Klöstern eingeführte Kunst des Bierbrauens.
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02/08 Buchkinder Leipzig e.V.
Hans-Poeche-Str. 2
04103 Leipzig
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Lützner 39 - Geschichte(n) aus einhundertfünfzig Jahren
Das Haus in der Lützner Straße 39 wurde noch im Dorf Lindenau vor der Gründerzeit erbaut. Heute ist das Dorf ein Stadtteil von Leipzig. Die Kinder der Nachbarschaftsschule Lindenau haben den gegenwärtigen Zustand des Viertels täglich vor Augen. Das Haus Lützner 39 wird z.Zt. ausgebaut und bietet einen idealen Schauplatz für selbst erforschte "Haus- und Hofgeschichten". Im Deutschunterricht sollen die Geschichten, die die Ereignisse der Zeitreise wiederspiegeln, zu einem Buch zusammengeführt werden. Durch die frei erfundenen Geschichten bauen die Kinder ihre eigene Beziehung zu Lindenau auf.

02/08 Trägerverein Jugend-, Kultur- und
Vereinshaus Hanno e.V.
Hohe Str. 1
01796 Pirna
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My Way - Jugendträume nach dem Krieg und heute
Herausgefunden werden soll, wie Jugendliche speziell in Pirna lebten und arbeiteten. Dazu soll die Jugend der Nachkriegszeit zu Wort kommen. Welche Träume konnten sie als Pirnaer verfolgen und welche Möglichkeiten gab es für Jugendliche? Durch das Thema Jugendträume werden die heutigen Jugendlichen einen direkten Bezug zum eigenen Leben herstellen und die Geschichte der "Großelterngeneration" erkunden und aufarbeiten.
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02/08 Berufliches Schulzentrum (BSZ)
Schlossstr. 1
08412 Werdau
NS-Opfer erhalten ihren Namen und ihr Gesicht
Die Rassengesetze des NS-Regimes wurden auch im Erbgesundheitsgericht Zwickau verhandelt. In diesem Projekt sollen die NS-Verbrechen "Zwangssterilisation" und "Euthanasie" in Westsachsen weiter aufgearbeitet und dokumentiert werden, die im Jahr 2007 bei den Zeitensprüngen begonnen wurde. Die historische Aufarbeitung und die damit verbundene konkrete Auseinandersetzung fördert die eigene ethische Wertebildung. Die Jugendlichen werden befähigt, sich durch Wissen gegen heutige NS-Ideologien zu stellen.
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02/08 Verein für Soziale Dienste, Jugendarbeit und Beratung e.V.
Zehntel 56
09618 Großhartmannsdorf
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Nutzung unseres Hauses seit seiner Erbauung
Brand-Erbisdorf war zu DDR-Zeiten eine Kreisstadt, in der es auch ein Wehrkreiskommando gab. Welche Rolle dieses Haus in dieser wehrpolitischen Ausrichtung hatte, soll erforscht werden. Was bedeuten der etwas versteckte Standort und die vergitterten Fenster? Auf einem noch vorhandenen Sockel soll sogar eine Kanone gestanden haben. Die Jugendlichen hoffen, vor allem durch Zeitzeugenberichte (ehemalige Mieter, Mitarbeiter, Klienten, Handwerker) und Befragungen der Mitglieder des Stadt- bzw. Heimatvereins viele Informationen zu erhalten.
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02/08 Ferienland e.V.
Dölitzer Str. 30
04277 Leipzig
Politisch gelenkter Fußball in Leipzig zur Zeit der DDR
Viele Leipziger Sportler und Vereine mussten zu Zeiten der DDR Erfahrungen mit Zwangsdelegierungen in andere Städte, mit Verlegungen oder mit dem Entzug ihrer Spiellizenzen machen. Die Einflussnahme der Politik auf den Sport soll untersucht und deutlich werden. Das sportliche Leben Leipzigs ist heutzutage bei vielen sportlich aktiven Jugendlichen nur wenig bekannt. Dennoch gibt es ein klares Interesse für die damaligen Umstände. Es sollen ein Radiofeature und eine Radiomagazinsendung entstehen, in denen Interviews mit Zeitzeugen (damals aktive Fußballspieler, Trainer, Funktionäre, etc.) als Hörerbeitrag einfließen sollen.

02/08 Deutsch-Russisches Kulturinstitut e.V.
Zittauer Str. 29
01099 Dresden
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Schicksal der unbekannten Soldaten von Kleinröhrsdorf
Durch den Angriff der Roten Armee 1945 auf Dresden sind viele Einzelschicksale auf deutscher und russischer Seite ungeklärt. In diesem Projekt wollen Jugendliche versuchen, das Schicksal von zwei unbekannten russischen Soldaten, die 1945 mit ihrem Flugzeug auf dem Gemeindeflur von Kleinröhrsdorf abgestürzt sind und 1949 auf dem russischen Garnisonsfriedhof in Dresden beerdigt wurden, aufzuklären. Das Interesse für weitere Nachforschungen, z.B. im Hauptstaatsarchiv Dresden über Kampfhandlungen im Gebiet, ist durch das Friedhofsarchiv bereits geweckt.
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02/08 Evangelische Jugend Leipzig
Burgstr. 1-5
04109 Leipzig
Sinti und Roma in Leipzig zur Zeit des Dritten Reiches
Den Schicksalen von Leipziger Sinti in der Zeit des Nationalsozialismus, die damals systematisch verfolgt und ermordet wurden, soll in diesem Projekt nachgegangen werden. Es ist ein weitgehend unerforschter Teil der Stadtgeschichte, der nun an Biographien deutlich gemacht werden soll. Außerdem gehören Sinti auch heute noch zu den ausgegrenzten Minderheiten, über "Zigeuner" wird gelacht, ohne sie zu kennen. Wenn es möglich ist, sollen „Stolpersteine“ zur Erinnerung und Mahnung verlegt werden.
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02/08 Friedrich-Schiller-Schule Leipzig
Elsbethstr. 2-4
04155 Leipzig
Stolpersteinprojekt
Geplant ist die Recherche nach Personen, die zur Zeit der Verfolgungen in einem ähnlichen Alter wie die Schüler und Schülerinnen waren und im selben Stadtteil gewohnt haben. Anhand der Schicksale setzen sich die Teilnehmer mit der Geschichte ihres Stadtteils und ihres Landes auseinander. Angesichts des wachsenden Rechtsextremismus in Deutschland ist die Erinnerung daran, wohin Ausgrenzung führen kann, von dringender Bedeutung. Die Arbeit endet für die Gruppe im Idealfall mit der Verlegung von Stolpersteinen. Ein Stein wird verlegt, wenn die Recherche nach dem Schicksal des Menschen als weitestgehend abgeschlossen gelten kann.

02/08 Chemnitzer Filmwerkstatt e.V.
Zwickauer Str. 425
09117 Chemnitz
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Tanz, Theater und Träume - Stollberger erzählen vom ehemaligen Ballhaus
Das Stollberger Ballhaus war im 19. und 20. Jahrhundert ein beliebter Anlaufpunkt der Menschen aus und um Stollberg. Viele kamen zum Verkauf und Handel in die Region. Mit der Schließung des Gebäudes und dem baldigen Verfall entstand eine große Lücke in der Stadt. Betroffen waren vor allem die Großeltern der Teilnehmerinnen, die zur damaligen Zeit im Ballhaus arbeiteten oder dort ihre Freizeit verbrachten. Durch Erzählungen der Zeitzeugen wird die Geschichte des Hauses aufbereitet.
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02/08 Romain-Rolland-Gymnasium Dresden
Boxberger Str. 1-3 (während Sanierung)
01099 Dresden
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Untergegangenes Land DDR
Die Jugendlichen haben die DDR nicht kennen gelernt, gleichzeitig hat deren 40-jährige Geschichte ihre Eltern und Großeltern entscheidend geprägt. Schüler wie Lehrer bedauern, dass es im Geschichts- und Ethik-Unterricht kaum Platz für die DDR-Zeit gibt. Grundsätzliche Fragen wie Diktatur, Ideologie, Bespitzelung und Opposition werden zu wenig thematisiert und diskutiert. Eine tiefere Auseinandersetzung mit unterschiedlichsten Erfahrungen und Erlebnissen zwischen 1949 und 1990 kann Prozesse, die sich in dieser Zeit abgespielt haben, nachvollziehbarer und verständlicher machen .
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02/08 Regenbogenbus e.V.
Obere Hauptstr. 18b
09228 Chemnitz
Zeitreise durch Wittgensdorf
Die Projektteilnehmer setzen sich mit der mehr als 750jährigen Geschichte Wittgensdorf auseinander, indem sie die Geschichte historischer Plätze und deren Bedeutung bei der Entwicklung des Ortes recherchieren und diese wieder erlebbar machen. Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus vorher durchgeführten Projekten sind stark an einer Fortführung der Arbeit interessiert. Dieses Engagement soll durch die Einbindung als Multiplikator und Mentor gefördert werden.

02/08 Seniorenvertretung der Landeshauptstadt Magdeburg e.V.
Dodendorfer Str. 114
39090 Magdeburg
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"Sie wollte spielen und lernen, leben und lieben... Vera Schlein"
In Magdeburg wurden in den vergangenen Jahren mehrere Stolpersteine auf Straßen und Plätzen verlegt, wo jüdische MitbürgerInnen vor ihrer Deportation durch die Nazis lebten und arbeiteten. 2007 wurden u.a. drei Steine für den jüdischen Arzt Otto Schlein, seine Frau Anni und die Tochter Vera verlegt. Zentrales Thema des Projektes ist die Lebensgeschichte von Vera Schlein, die nach Jahren der Verfolgung und Diskriminierung durch die Nationalsozialisten im Alter von 16 Jahren ermordet wurde. Durch die Beschäftigung mit Alltag und Lebenswelt von Vera Schlein wollen sich die Jugendlichen besser in die Zeit der Verfolgung jüdischer Menschen während des Nationalsozialismus hineinversetzen und gegen das Vergessen und rechtsradikale Kräfte wirken.

02/08 Paritätischer Wohlfahrtsverband, LV Sachsen-Anhalt e.V.
Bürgerhaus Kannenstieg
Johannes-R.-Becher-Str. 57
39128 Magdeburg
16. Januar 1945 - Bombennacht in Magdeburg
Große Teile der Stadt Magdeburg wurden 1945 während eines Bombenangriffs der Alliierten auf Nazi-Deutschland nahezu völlig zerstört. An vielen Stellen wird noch heute deutlich, wie großflächig die Zerstörung und wie einschneidend dieses Erlebnis für die Magdeburger gewesen sein muss. Besonders im Gedächtnis älterer Bürger sind dabei noch immer die Erlebnisse jener Bombennacht vom 16.01.1945. Im Zentrum des Projektes steht deshalb die Befragung von Zeitzeugen, die als Kinder oder Jugendliche die Zerstörung Magdeburgs 1945 erlebten. Zeitzeugenberichte sollen Jugendliche für die furchtbaren Folgen eines Krieges sensibilisieren und abstrakte Fotos von zerstörten Häusern mit persönlichen Schicksalen füllen.
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02/08 Freiwilligenagentur Magdeburg e.V.
Einsteinstr. 9
39104 Magdeburg
Alte Geschichte(n) an jungen Orten
Große geschichtliche Ereignisse wie Zerstörungen, Wiederaufbau, Um- und Rückbau haben das Stadtbild und den Alltag der Menschen in Magdeburg nachhaltig geprägt. Die Zeitenspringer erforschen Stadt-, Straßen- oder Hausgeschichte(n), die sich an Magdeburger Plätzen oder in Gebäuden entdecken lassen, die die Jugendlichen heute als Treffpunkte nutzen. Dabei soll deutlich werden, dass Geschichte auch im Alltag von Jugendlichen immer und überall erkennbar und erlebbar wird. Gerade häufig besuchte Plätze und Orte sollen aus einem neuen Blickwinkel betrachtet werden, um Neues im Altbekannten zu entdecken.
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02/08 FAA Bildungsgesellschaft mbH Südost, Standort Halle
Zum Heizkraftwerk 10
06112 Halle
Berufsentwicklung von 1970 bis heute
Die Region Halle ist ein bedeutender mitteldeutscher Industriestandort, der zu DDR-Zeiten v.a. durch die chemische Industrie bekannt war. Ein ganzer Stadtteil (Halle-Neustadt) wurde damals für die Chemiearbeiter gebaut. Die Jugendlichen wollen die Arbeitsmarktsituation in der Region Halle und Umgebung von 1970 bis heute erforschen. Schwerpunkte bilden die Veränderungen regionaler Besonderheiten, die Entwicklung von Berufsfeldern sowie die Arbeitsmarkt- und Ausbildungsplatzanalyse. Im Stadtarchiv und in den noch vorhandenen Großbetrieben (Buna und Leuna) werden Material und Dokumente gesucht sowie Zeitzeugen aufgespürt und befragt.

02/08 Sekundarschule "J.F. Walkhoff" Gröbzig
Hallesche Str. 72
06388 Gröbzig
Teamfoto
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Der Anfang vom Ende der DDR
Das Leben der Menschen zur Wendezeit und den Zusammenbruch des DDR-Systems wollen die Zeitenspringer anhand der Entwicklung in ihrem Heimatort Gröbzig erforschen. Schwerpunkte setzen die Zeitenspringer dabei auf die Montagsdemos vor Ort und in Leipzig, das Wirken von Karl Schorlemmer und die mit der Wende verbundenen Einschnitte in der Stadtentwicklung. Die Eltern und Großeltern der Jugendlichen haben die Zeit der Wende hautnah miterlebt und die Teilnehmer neugierig auf die damaligen Ereignisse gemacht. Durch die Erforschung der Lebensumstände, die Ängste und Hoffnungen ihrer Zeitzeugen hoffen die Jugendlichen, viele Ereignisse besser einordnen und heutige Ansichten und Einschätzungen besser nachvollziehen zu können.
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02/08 Gosecker Sonnenobservatorium e.V.
Burgstr. 53/ Schloss Goseck
06667 Goseck
Die Gosecker Schloss- und Ortsgeschichte
Das große öffentliche Interesse an den Ergebnissen ihrer Projektarbeit des vergangenen Jahres hat die Jugendlichen motiviert, sich vertiefend und weiter mit der Gosecker Schloss- und Ortsgeschichte zu beschäftigen. Wie wurde das Schloss im Laufe der Zeit genutzt und wer hat darin gewohnt? Um möglichst viel über das Gebäude und dessen Bewohner herauszufinden, werden die Zeitenspringer in Archiven recherchieren und Zeitzeugen befragen. Außerdem wollen die Projektteilnehmer und -teilnehmerinnen an Grabungen im Innenhof des Schlosses teilnehmen.
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02/08 Saale Delta e.V.
Rothenburger Str. 6
06198 Dobis Stadt Wettin
Teamfoto
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Dobiser Menschen, Dobiser Häuser und ihre Geschichte
Die Kinder und Jugendlichen erforschen die Geschichte Dobiser Häuser oder einer Dobiser Familie, um so exemplarische Wendepunkte des 20. Jahrhunderts nachzuvollziehen. Krieg, Vertreibung, Enteignung, Wegzug und Verfall in der DDR und Neubelebung nach der Wende durch den Zuzug junger Familien aus Ost- und Westdeutschland lassen Geschichte am konkreten Lebensort erfahrbar werden. Durch Fragen und Erzählen entstehen Beziehungen, die die alten und neuen Bewohner des Dorfes einander vertraut machen. Für die meist zugezogenen Jugendlichen soll sich erschließen, wie das Leben in ihrem Ort früher aussah.
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02/08 KulturAnker e.V.
Weberstr. 3
39112 Magdeburg
Erinnerungsräume - Gedankengänge
Um Erfahrungsaustausch und den Dialog der Generationen in Zeiten des demografischen Wandels geht es den Jugendlichen in diesem Projekt. Durch Interviews mit Senioren wollen die Zeitenspringer Lebenseindrücke sammeln und davon profitieren, was andere Generationen bereits erlebt haben. Die Interviews wollen die Jugendlichen kreativ und künstlerisch umsetzen. Ab Juni soll jeden Monat eine multimediale Rauminstallationen entstehen, um Erinnerungen einer Generation komprimiert unter den Themen „Träume, Konkurrenz, Vergänglichkeit, Verbrechen und Liebe“ darzustellen.

02/08 Verein Junge Archäologen der Altmark e.V.
Fuhrweg 2
38489 Jübar
Geschichte der Jungen Archäologen der Altmark
Die Mitglieder der Jugendgruppe wollen die Geschichte ihres Vereins „Junge Archäologen der Altmark e.V.“ erforschen, um zu dokumentieren, wie aus anfänglich sieben jungen Historikern und einem Leiter über die Jahre ihr archäologischer Verein entstand. Diese Entstehungsgeschichte wollen die Jugendlichen anschaulich zusammenfassen. Seit der Gründung des Vereins 1972 rekrutierten sich neue Mitglieder immer wieder aus den Schulen um Stöckheim, Jübar und Beetzendorf. Zentrale Themen der Projektarbeit werden u.a. die Gründung und Aufgaben des Vereins, statistische Entwicklung, Grabungslager, Grabungsergebnisse, Exkursionen und Öffentlichkeitsarbeit sein.
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02/08 Jugendclub Schkopau / Luppenau
Am Löpitzer Schloss 1
06258 Schkopau
Teamfoto
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Geschichte in Bildern
Luppenau gehört heute zur Großgemeinde Schkopau und wurde 1950 mit neuem Namen aus den ehemaligen Ortsteilen Lössen-Löpitz-Tragarth gegründet. Nach der Wende verdoppelte sich die Einwohnerzahl des Ortes von 280 auf 560. Die Kinder und Jugendlichen wollen sich durch dieses Projekt mit der Geschichte ihres Heimatortes vertraut machen. Dazu beteiligen sie sich an einer Foto-Ausstellung, an der drei Generationen mitwirken, recherchieren im Gemeindearchiv und fotografieren die heutigen Stadtansichten. Die Ergebnisse sollen in einem Bildband veröffentlicht werden.
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02/08 Seniorenvertretung der Landeshauptstadt Magdeburg e.V.
Dodendorfer Str. 114
39090 Magdeburg
Teamfoto
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Geschichten aus dem Wandteppich
Die Bewohner und Bewohnerinnen von sieben Alten- und Pflegeheimen haben im Jahr 2007 aus 156 Quadraten einen Wandteppich hergestellt, hinter denen sich persönliche Geschichten verbergen. Die Zeitenspringer werden - ausgehend von dem jeweils dargestellten Motiv - die Senioren zu den für sie bedeutsamen Begebenheiten befragen. Dabei sollen kleine private Ereignisse (Hochzeiten, Berufsschulabschluss, das erste Rendezvous), in denen sich Stadt-, Regional- oder Weltgeschichte widerspiegeln, eine besondere Berücksichtigung finden. Da es sich bei der Mehrzahl der beteiligten Senioren um Frauen handelt, wird während der Interviews ein besonderes Augenmerk auf die Geschichte(n) und Erfahrungen von Frauen in den vergangenen Jahrzehnten gerichtet.
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02/08 Verein Museum Synagoge Gröbzig e.V.
Lange Str. 8-10
06388 Gröbzig
Jüdische Bürger der ehem. Israelitischen Kulturgemeinde Gröbzig
In Sachsen-Anhalt gilt das Museum Synagoge Gröbzig als einzigartiges kulturhistorisch-architektonisches Ensemble und Zeugnis zum Leben und Wirken des Landjudentums vom 18. bis zum 20. Jahrhundert. Der Komplex aus Synagoge, Gemeindehaus, Schule und Friedhof bietet zusammen mit Archivmaterialien vielfältige Möglichkeiten geschichtlicher und kultureller Untersuchungen. Die Jugendlichen werden die Lebensläufe ausgewählter jüdischer Bürger der Stadt Gröbzig erforschen, um sie dann am Ort des ehemaligen jüdischen Gemeindezentrums anschaulich, erlebnisbetont und unter aktiver Mitwirkung der Jugendlichen zusammen mit Themen wie Religion, Geschichte und Migration zu vermitteln.

02/08 Jugendverein "Roxy" e.V.
Wittener Str. 36 a
06766 Bitterfeld-Wolfen
Jugendeinrichtungen in Bitterfeld-Wolfen
Die Stadt Bitterfeld-Wolfen wurde im Jahre 2007 aus fünf Gemeinden/Städten gebildet und ist nun die viertgrößte Stadt in Sachsen-Anhalt. Die Zeitenspringer wollen die geschichtlichen Daten und die Entwicklung von Jugendeinrichtungen in ihrer Stadt erkunden und Veränderungen in der Ausrichtung und bei der inhaltlichen Ausgestaltung anschaulich dokumentieren. Dabei gilt ihr besonderes Interesse der regionalen DDR-Geschichte und dem Umgestaltungsprozess in den örtlichen Jugendclubeinrichtungen nach 1989. Als Informationsquellen nutzen die Jugendlichen die örtlichen Archive, noch vorhandenes Material von Trägern und natürlich Zeitzeugen.
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02/08 PFLUG e.V.
Schlossstr. 6
06886 Lutherstadt Wittenberg
Kindheit und Jugend im nationalsozialistischen Wittenberg
Die Lutherstadt Wittenberg war ein wichtiger Standort von großen Rüstungsbetrieben im nationalsozialistischen Deutschland. In diesen Betrieben arbeiteten u.a. Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und Frauen aus dem KZ Ravensbrück. Die Projektteilnehmer sollen an das Thema "Kinder- und Jugendalltag im Nationalsozialismus" herangeführt werden, indem geographisch und thematisch an ihre eigene Lebenswelt angeknüpft wird. Es werden Aufzeichnungen gesichtet und Zeitzeugen über ihre Erlebnisse und die damaligen Lebensumstände befragt. Die Projektergebnisse sollen als Wanderausstellung in Jugendeinrichtungen und Schulen präsentiert werden, um auch andere Jugendliche zur aktiven Auseinandersetzung mit dieser Thematik anzuregen.

02/08 Gesellschaft für historische Alltagsgeschichte e.V.
Oberengengasse 10
38855 Wernigerode
Künstlerisches und handwerkliches Können unserer Vorfahren
Seit 800 Jahren werden in Wernigerode Papier hergestellt und Bücher gedruckt. Die Jugendlichen wollen durch Recherchen und Zeitzeugenbefragungen die Geschichte dieses traditionellen Handwerks in ihrer Heimat erkunden und dokumentieren. Als Zeitzeugin soll die Besitzerin einer Druckerei befragt werden, die dieses Handwerk seit über 40 Jahren ausübt. In der alten Buchdruckerei wird den Jugendlichen gezeigt, wie einst Bücher und Schriften in mühevoller Kleinarbeit entstanden. "Vom Baum zum Buch" soll der kleine Film heißen, den die Jugendlichen als Dokumentation ihrer Projektarbeit planen.
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02/08 4>>WARD-HipHop-Netzwerk e.V.
c/o Marian Matuszcyk
Bahnhofstr. 09
06484 Quedlinburg
Pioniermanöver 2.0
Dessau und Leipzig galten in den 80er Jahren als (inoffizielle) Zentren der HipHop-Kultur in der DDR. Eine westliche Kultur, deren junge Anhänger verfolgt wurden - und die es dennoch gegen alle Widerstände von der Straße auf die größten Bühnen der DDR schafften. Die noch verborgene Geschichte der HipHop-Szene Magdeburgs und Halles steht im Fokus der Projektarbeit. Die Zeitenspringer aus Quedlinburg befragen Zeitzeugen, um das damalige Lebensgefühl mit ihrer heutigen Erlebniswelt zu vergleichen. Einige der Zeitzeugen sind heute etablierte Künstler der HipHop-Szene und mit ihren Erfahrungen authentische Vorbilder.

02/08 Gemeinschaftsschule für (H)Alle e.V.
c/o Saaleschule
Hans-Dittmar-Str. 9
06118 Halle
Schule in Halle - früher und heute
Im Rahmen einer Zukunftswerkstatt im letzten Jahr haben die Jugendlichen ihre eigenen Erfahrungen in Bezug auf Schule ausgewertet. Nun wollen sie sich mit dem Schulalltag in früheren Zeiten beschäftigen. Zeitzeugen und alte Schulbücher erzählen Geschichte(n) einer anderen Zeit und regen die Jugendlichen zum Vergleich mit dem eigenen Erleben von Schule an. Anhand einer Gegenüberstellung hallescher Schulen sollen die Unterschiede von damals und heute (Gebäude, Verhältnis Lehrer/Schüler) deutlich gemacht werden. Auch die Veränderung der Schullandschaft durch die Wende wird von den Jugendlichen näher untersucht.
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02/08 Mehrgenerationenhaus Merseburg e.V.
Roßmarkt 2
06217 Merseburg
Spurensuche
Die Geschichte der mitteldeutschen Industrie während der Zeit des Nationalsozialismus, insbesondere die sehr lückenhafte Lokal- und Regionalgeschichte zum Thema "Zwangsarbeit", ist wenig erforscht. Deshalb sollen die Möglichkeit der Begegnung mit Zeitzeugen genutzt und die Geschichten und Erlebnisse von Menschen anderer Länder als Fremd- und Zwangsarbeiter in den Betrieben der chemischen Industrie Mitteldeutschlands aufbereitet werden. Deren biografische Erinnerungen sollen für die Nachwelt dokumentiert und erhalten werden. Die Jugendlichen werden in Archiven recherchieren und Zeitzeugen aus der Ukraine, Russland, den Niederlanden, Italien und Frankreich befragen.
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02/08 ShalomHaus Tangermünde e. V.
Grete-Minde-Str. 1
39590 Tangermünde
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Straßennamen der Stadt Tangermünde im Wandel der Zeit
Das Wissen, welche Personen und Bedeutungen hinter Straßennamen stecken, in welcher Zeit die Personen lebten und was ihre Verdienste waren, geht von Generation zu Generation immer mehr verloren. Die Zeitenspringer wollen Straßennamen in Tangermünde erforschen und dadurch die Entwicklung ihrer Stadt verstehen. Wer verbirgt sich hinter den Personennamen? Warum und wann wurden Straßennamen verändert? Wer waren Ernst Drong und Fritz Schulenburg? Und - wie ging man nach der Wende mit den Straßennamen um? In einer Dokumentation mit alten und neuen Stadtplänen sollen die Ergebnisse zusammengestellt und ein kindgerechter Stadtplan entwickelt werden.
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02/08 Tuanano - Klub - Afrika e.V.
Schellingstr. 3-4
39104 Magdeburg
Was hat Maputo mit Staßfurt zu tun?
Die Regierung der DDR hat die damalige mosambikanische Befreiungsbewegung und heutige Regierungspartei "FRELIMO" in verschiedenen Phasen unterstützt. In Staßfurt wurde eine "Schule der Freundschaft" eingerichtet, in der bis zu 900 Jugendliche aus Afrika, v.a. Mosambik und Namibia, unterrichtet wurden. Für die afrikanischen Jugendlichen, die unvorbereitet in die DDR zur Ausbildung geschickt wurden, wurde 1982 ein Internat eröffnet. Die Schule war in der Region bekannt, dennoch gab es kaum Kontakte zwischen Schülern und Bürgern. Die Schüler lebten weitgehend isoliert und waren vereinzelt Anfeindungen ausgesetzt. Nach anfänglichen Recherchen sollen Zeitzeugen, die in der Schule ausgebildet wurden oder dort als Lehrkräfte tätig waren, befragt werden.

02/08 Soziokulturelles Zentrum ZORA e.V.
Am Johanniskloster 9
38820 Halberstadt
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WiRWa - wir im rasanten Wandel
Die Geschichte des Vereinshauses wollen die Jugendlichen des ZORA e.V. in Halberstadt erforschen. Es handelt sich hierbei um ein Fachwerkhaus, errichtet auf Klostermauern, welches heute unter Denkmalschutz steht. Im Archiv der Stadt recherchieren sie über den geschichtlichen Wandel des Hauses. Personen aus der Region sollen zur Geschichte und vielseitigen Nutzung des Gebäudes seit der Gründung des Vereins befragt werden. Die Frage wie sie sich ihre Zukunft und die des Domizil ihres Vereins vorstellen, soll in diesem Zusammenhang unter den Zeitenspringern diskutiert werden.
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02/08 DRK KV Wanzleben e.V., Kinder- u. Jugendzentrum "Tenne"
Lindenpromenade 14
39164 Wanzleben
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Zeitreise
Kroppenstedt begeht im Jahr 2009 seine 1075-Jahrfeier. Aus diesem Anlass ist ein großer Festumzug geplant, an dem sich die Jugendlichen beteiligen werden. Für diesen Umzug werden sie die geschichtlichen Epochen des Schulwesens ihrer Heimatstadt bildlich mit Kostümen und Gegenständen darstellen. Mit Zeitzeugenbefragungen und Recherchen soll der Frage nachgegangen werden, wie sich das gesellschaftliche Bild der Schule verändert hat und welche Besonderheiten es bei der Kleidung und den Schulutensilien der verschiedenen Epochen gab.
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02/08 Goethe-Sekundarschule Ilsenburg
Am Tiergarten 22
38871 Ilsenburg
Zwangsarbeit in Ilsenburg während des II. Weltkrieges
Die Jugendlichen der Goethe-Sekundarschule in Ilsenburg beschäftigen sich mit dem Thema „Verfolgung und Zwangsarbeit in den Jahren 1933 – 1945 in Ilsenburg und Umgebung“. Als Kooperationspartner für ihr Projekt konnten sie u.a. die Gedenkstätte Wernigerode, lokale Archive, Museen und Institutionen gewinnen. Mittels Archivrecherchen, Materialsammlungen, Zeitzeugenbefragungen und internationalen Kontakten, die die Jugendlichen über das Internet herstellen und halten, sollen weitere Ergebnisse zum Thema gesammelt werden. Mit der geplanten Dokumentation entsteht erstmalig eine umfassende Darstellung dieses Kapitels der Regionalgeschichte.
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02/08 AWO KV Bad Langensalza e.V.
Thomas-Müntzer-Platz 3
99947 Bad Langensalza
Teamfoto
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Agrarwesen in Kirchheilingen
Die Agrargenossenschaft in Kirchheilingen gehört zu den bedeutendsten Unternehmen im Ort und hat im letzten Jahrhundert tiefgreifende Veränderungen durch- und überlebt. Durch den persönlichen Bezug zur Landwirtschaft, privat oder beruflich, sind die Jugendlichen an der landwirtschaftlichen Entwicklung des Ortes von 1945 bis 2007 interessiert. Was können sie aus dem Überstehen "schlechter Zeiten" lernen? Und worin liegen und lagen die Vor- und Nachteile bei einem Leben auf dem Land?

02/08 Ev. Kirchenkreis Mühlhausen
Jugendprojekt "BOJE"
Kiliansgraben 17
99974 Mühlhausen
DDR und Kirche
Die Geschichte der Kirchgemeinden in Mühlhausen während der DDR-Zeit und ihre Bemühungen um ein lebendiges Gemeindeleben fernab von Staat und Regime soll aufgearbeitet werden. Beide Kirchen, evangelische und katholische, werden berücksichtigt, da ein gewisser Unterschied in der Agitation zu erkennen ist. Durch Befragungen nähern sich die Jugendlichen den Schutzräume, die die Kirche als Institution unterschiedlichsten Gruppen, u.a. regimekritischen Gemeindemitgliedern, bot und lässt sie Rückschlüsse auf ihre eigenen Freiräume ziehen.
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02/08 TreFFFpunkt e.V.
c/o Petra Anschütz
Herrenstr. 12
99947 Bad Langensalza
Der 17. Juni 1953 in Bad Tennstedt
Die Jugendlichen erforschen die Ereignisse des 17. Juni 1953 in Bad Tennstedt und seine Auswirkungen auf die beteiligten Personen. Neben einem Zeitungsartikel, in dem die Ereignisse geschildert werden, sollen Gespräche mit Bad Tennstedter Bürgerinnen und Bürgern die Bedeutung dieses Datums, auch als ein Tag der Geschichte, erlebbar machen. Die Ergebnisse sollen in einer Broschüre zusammengefasst werden. Außerdem ist eine Ausstellung in Bad Tennstedt geplant.
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02/08 Verein "Ländliche Kerne" e.V.
Ortsstr. 1
07613 Crossen
Der Eisenberger Wurst auf der Spur
Der Saale-Holzland-Kreis ist nicht nur landschaftlich, sondern auch kulinarisch ein Genuss. In Eisenberg ließen sich über ein Dutzend Fleisch- und Wurstfabrikanten nieder und sorgten mit ihren hervorragenden Erzeugnissen dafür, dass Eisenberg überregional bekannt wurde. Neben der Porzellan - und Möbelherstellung soll nun die heimatlich handwerkliche Geschichte durch die Geschichte der Wurst komplettiert werden. Veröffentlicht werden die Ausarbeitungen in der städtischen Geschichtsreihe "Rückblicke".

02/08 VG "Nesseaue" Friemar e.V., Heimatverein Bienstädt e.V.
Dr.-Külz-Str. 4
99869 Friemar
Der Molschleber Waidhof
Der Molschleber Waidhof ist die einzige in seiner ursprünglichen Form erhaltene Anlage zur Trocknung von Waid in Thüringen. Die besondere Konstruktion des Dachbodens als Trocken- und Lagerstätte sowie die Nutzung des in seiner Art einmaligen Gebäudekomplexes in den vergangenen 100 Jahren werden in einer Fotodokumentation festgehalten. Neben der Bedeutung der Nutz- und Heilpflanze Waid in der Vergangenheit soll die Familiengeschichte der Familie von Saal betrachtet werden.
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02/08 Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. RV Westthüringen
Klosterstr. 19
99831 Creuzburg
Teamfoto
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Der Zug ist abgefahren ...
Im Dezember 1989 feierte die Eisenbahn in Herbsleben ihr 100-jähriges Bestehen. Nach der Wende gab es einen gravierenden Einbruch in der Geschichte - die Bahnstrecke Straußfurt-Döllstädt wurde stillgelegt. Stillgelegte Bahnhöfe bedeuten für Jugendliche vor allem eingeschränkte Mobilität. Was es aber für die damaligen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, Fahrgäste, Bewohner und Bewohnerinnen hieß, gilt es hier, herauszufinden. Die Teilnehmer erarbeiten Daten, stellen Bilder und Texte zusammen und bauen ein Modell des Bahnhofes. Zum Schluss können sie Vorschläge unterbreiten, was aus der alten Bahnstation werden kann.
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02/08 VG "Nesseaue" Friemar e.V., Heimatverein Bienstädt e.V.
Dr.-Külz-Str. 4
99869 Friemar
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Die Geschichte vom Immertal-Stausee
Der Immertal-Stausee bei Friemar ist im Jahr 1965 erbaut worden. Er spielte nach seiner Fertigstellung als Bewässerungsspeicher für die Landwirtschaft in der Region eine wichtige Rolle. Der Bau war aber auch ein Eingriff in die Natur und in das ökologische System. Die Projektgruppe möchte ergründen, welche Bedeutung dieses künstlich angelegte Gewässer für die Region und seine Nutzung zu DDR-Zeiten hatte und heute hat.
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02/08 Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Ursula Schwaara
Schwaara 10
07554 Schwaara
Ein Kirchendachboden wird zur Heimatstube
Die St. Ursula Kirche stellt das Zentrum der Gemeinde dar. Auf dem Dachboden der Kirche entsteht eine Dauerausstellung zur Regionalgeschichte, wobei der Kirchenjugend volle Gestaltungsfreiheit obliegt. Durch die Arbeit in Archiven, Zeitzeugenbefragungen, Bewahrung alter Dokumente und Sammlung von Utensilien und Ausstellungsstücken vergangener Zeit arbeiten die Jugendlichen ein großes Stück Kirchengeschichte auf.
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02/08 Familienzentrum Bad Sulza des IFAP e.V.
In den Emsenwehren 2
99518 Bad Sulza
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Gibt es noch traditionelle Handwerksberufe im Weimarer Land?
Durch den Böttcher aus Bad Sulza sind die Teilnehmer auf die Idee gekommen, nach alten Handwerksberufen in ihrer Region zu suchen und deren Arbeit kennen zu lernen. Gibt es noch Stell- und Korbmacher oder andere tätige Handwerker, die aus vergangenen Zeiten berichten können? Die Projektteilnehmer und –teilnehmerinnen beschäftigen sich in ihrer Freizeit u.a. mit handwerklichen Dingen und möchten einen Bogen vom modernen Handwerk zur überlieferten Tradition spannen. Neben einer (Wander-) Ausstellung wird ein Kalender für 2009 mit der Vorstellung eines Gewerks pro Monat erarbeitet.
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02/08 Bildungszentrum der KAB gGmbH
Holzthalebener Str. 17
99996 Menteroda
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Hardanger - was ist das?
Das Hardangern, eine sehr alte Technik des Stickens, hat in Sollstedt eine lange Tradition. Auf Grund von gesellschaftlichen Veränderungen geraten alte Handarbeitstraditionen zunehmend in Vergessenheit und Jugendliche haben oft nicht mehr den Bezug zu ihnen. Dem soll mit diesem Projekt entgegengewirkt und das Interesse für althergebrachte Handfertigkeiten geweckt werden. Hierbei kommen junge und ältere Menschen in Kontakt und können voneinander lernen.
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02/08 Bildungszentrum der KAB gGmbH
Holzthalebener Str. 17
99996 Menteroda
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Häuserchronik
Die Projektgruppe wird den Wandel der Wohn- und Lebensgewohnheiten in ihrem Ort darstellen. Im Zuge veränderter gesellschaftlicher Bedingungen hat sich das Stadtbild verändert und lässt sich anhand einer Häuserchronik skizzieren. Durch Befragungen, Archivbesuche und Internetrecherchen gehen sie der Geschichte der Heimatstadt sowie den Ursachen der Umbrüche auf den Grund. Das Ziel ist es, die Ergebnisse dieses Projektes in Form einer Broschüre herauszugeben und eine Ausstellung für interessierte Bürgerinnen und Bürger zu erstellen.
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02/08 Kreisdiakoniestelle im Diakonieverein
Sondershausen Ebeleben e.V.
Pfarrstr. 3
99706 Sondershausen
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Kinderarmut vor 100 Jahren und heute
In der Regierungszeit des Fürsten Carl Günther (1880-1909) herrschte große Armut, worunter besonders die Kinder litten. Im Kyffhäuserkreis leben derzeit 29 % der Kinder unter 14 Jahren von Sozialgeld. Die Lebenssituation solcher Kinder wird unter Berücksichtigung der jeweils vorherrschenden Verhältnisse mit der Situation im endenden 19. Jahrhundert von den Jugendlichen verglichen und der Umgang der damaligen und der heutigen Gesellschaft mit dieser Problematik untersucht. Es wird recherchiert, welche Einrichtungen der Wohlfahrtspflege damals entstanden sind und welche Rolle diese Institutionen heute spielen.
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02/08 Thüringer Filmbüro e.V.
Schloß Kromsdorf
99441 Kromsdorf
Kindheit und Jugend im Landkreis Weimarer Land
Die Kinder sollen Persönlichkeiten, Lehrer, Eltern und Großeltern nach Erinnerungen an ihre Kindheit fragen. Gerade die Begegnung mit Zeitzeugen macht Geschichte zu etwas Lebendigem, voller Emotionen und ist weniger abstrakt als Jahreszahlen und Fakten. Und gerade die Betrachtung der Kindheit von verschiedenen Generationen hilft, das Heute zu verstehen und sich der für ein Zusammenleben (im Großen wie im Kleinen) wichtigen Dinge bewusst zu werden. Die Aussagen sollen in Form von Ton-, Bild- und Filmdokumenten festgehalten und in Veranstaltungen präsentiert und diskutiert werden.

02/08 Jugendinitiative Frischluft
c/o Andreas Kinder
Prof. Neidhardt Siedlung 13
07546 Gera
Menschenrechtsverletzungen und Widerstand in Gera
In Gera gibt es nur wenige erforschte Schicksale von Personen, die sich aktiv am Widerstand gegen totalitäre und autoritäre Systeme beteiligt haben. Auch ist recht unbekannt, wie und wo z.B. jüdische Bürger verfolgt wurden. Die Jugendgruppe erforscht zum einen Orte, an denen von 1933 bis 1953 Menschenrechtsverletzungen begangen wurden und zum anderen Orte und Personen des Widerstandes. Ziel der Jugendlichen ist, diese Orte für andere zugänglich zu machen.

02/08 Caritasverband für das Bistum Erfurt e.V.
Erfurter Brücke
Regierungsstr. 37
99084 Erfurt
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Normale Helden
Das Projekt stellt die Lebenswelt und Erfahrungen von Menschen in den Mittelpunkt, von denen wir sagen: "Sie sind ganz normal und gleichermaßen auch Helden ... in ihrer Arbeit, ihren Familien oder für ihre Freunde". Insbesondere Menschen aus dem Lebensumfeld sollen zu ihrer Arbeitswelt, Familie, Wohnwelt und Freizeitinteressen befragt werden. Durch das gemischte Alter der Helden werden sehr unterschiedliche Erfahrungen erwartet, aber vielleicht auch immer wieder gültige Aussagen. Ihre Ergebnisse werden die Jugendlichen in einer Projektdokumentation zusammenfassen.
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02/08 Diakonisches Werk Eichsfeld-Mühlhausen e.V.
August-Bebel-Str. 66
99974 Mühlhausen
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Spurensuche mit Spätaussiedlern
Bei diesem Projekt werden die spezifischen Lebenssituationen der Deutschen in der UdSSR und die Erfahrungen als Spätaussiedler in Deutschland dokumentiert. Ihre Geschichten und ihre Eindrücke vom Kulturwechsel gilt es festzuhalten. Durch eine gemeinsame Aktion und Kommunikation können Jugendliche mit Migrationshintergrund etwas über ihre Wurzeln erfahren und einheimische Jugendliche mit den Problemkreisen der Migranten vertraut gemacht werden.

02/08 JAKULT - Regionalteam für Jugendarbeit
Am Sportplatz 5a
07356 Bad Lobenstein
Vertrieben aus der Heimat
Einige Mitglieder der Projektgruppe stammen aus Russland bzw. Kasachstan. Ihre Lebensgeschichte hat dazu angeregt, sich mit dem Leben der damals nach Bad Lobenstein Vertriebenen auseinander zu setzen. Die Geschichte des "Barackenlager" in Bad Lobenstein, das als Auffangstation für Vertriebene diente und auf dem heute das Lobensteiner Jugendhaus steht, soll erforscht und mit Zeitzeugen aufgearbeitet werden. Die Jugendlichen werden Fragen wie „Wo ist Heimat?“ und „Was bedeutet Herkunft?“ nachgehen.
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02/08 Jugendbegegnungszentrum Heldrungen e.V.
Schlossstr. 5a
06577 Heldrungen
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Von der Schusterwerkstatt zum Jugendbegegnungszentrum
Die Erforschung des Hauses des Jugendbegegnungszentrums steht im Mittelpunkt dieses Projektes. Um 1900 wurde das Gebäude als Schuhmacherwerkstatt gegründet. Später wurde es durch die zunehmende Industrialisierung nicht mehr in der Größenordnung benötigt. Fraglich ist u.a., wie die Weltkriege das Leben im (heutigen) Gemeindehaus beeinflusst haben. Haben die Flüchtlinge eine Rolle gespielt? Wie war das religiöse Leben in der DDR? Die verschiedenen Zeitepochen sollen u.a. durch ein Fest der Generationen erfahrens- und erlebenswert gemacht werden. Zudem erstellt die Jugendgruppe einen Flyer, der das Jugendbegegnungszentrum und seine Geschichte darstellen soll.
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02/08 KJR Altenburger Land e.V.
Geschwister-Scholl-Str.10
04600 Altenburg
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W.C.v. Thumbshirn und die Politiker von heute
W. C. v. Thumbshirn war ein bedeutender Politiker des Altenburger Landes, der als Diplomat wesentlichen Einfluss auf die Westfälischen Friedensverhandlungen (1648) nahm. Im Altenburger Land wird in diesem Jahr der 360. Jahrestag begangen. Die Jugendlichen möchten die politischen Arbeitsansätze und den Einfluss der Politiker von damals und heute in der Region untersuchen und vergleichen. Insbesondere die Handlungsansätze des Landtagsabgeordneten, Landrats und Bürgermeisters bei den Themen Bildung und Jugend interessieren sie.
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03/06 Nordlicht-Schule Rostock
Ratzeburger Str. 9
18109 Rostock
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Flüchtlingsschicksale in Schloss Rossewitz
Die Gutshäuser und Schlösser in Mecklenburg-Vorpommern waren nach dem Zweiten Weltkrieg oftmals Zufluchtsorte für Flüchtlinge und Vertriebene, so auch das Schloss Rossewitz, das als Umsiedlerlager genutzt wurde. In diesem Zeitensprünge-Projekt wurde nicht nur die Geschichte des Schlosses Rossewitz erkundet, sondern darüber hinaus auch ein aktiver Beitrag zur Errichtung einer Kriegsgräberstätte auf dem Dorffriedhof Recknitz geleistet. Mit Unterstützung der Bundeswehr wurden z.B. vorhandene Grabsteine gesichert und in Vergessen geratene Grabsteine lokalisiert.
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03/06 AG In- und Ausländer e.V.
W.-Sagorski-Str. 20
09122 Chemnitz
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Schicksale von Deserteuren der Wehrmacht in Chemnitz
Thema dieses Projekts waren die Erschießungen von Wehrmachtsdeserteuren in den letzten Kriegstagen im Zeißigwald. Die Zeitenspringer der AG In- und Ausländer befragten nicht nur Zeitzeugen zu den Ereignissen im Zeißigwald, sie gingen auch den Kriegsverbrechen der Chemnitzer Wehrmachtseinheiten an der Ostfront nach und lernten alle ehemaligen militärischen Einrichtungen in und um Chemnitz kennen.
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03/06 Pfadfinderförderverein "Fritz Riebold" e.V. Neudietendorf
Drei-Gleichen-Str. 46
99192 Neudietendorf
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95 Jahre Pfadfinder in und um Neudietendorf
Die „Neudietendorfer Grundsätze“ von 1921 sind Leitlinien, nach denen sich die christlichen Pfadfinder auch heute noch richten. Über diese Leitlinien hinaus ist jedoch über die Neudietendorfer Pfadfinderarbeit in der Vergangenheit wenig bekannt. Unterstützt vom ortsansässigen Heimat- und Geschichtsverein begaben sich die Pfadfinder und Pfadfinderinnen deshalb auf Spurensuche.
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03/06 Junge Gemeinde Stadtmitte Jena
Johannisstr. 14
07743 Jena
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Antisemitismus als Thema des Schulunterrichtes in der DDR
Das Geschichtsprojekt aus Jena erforschte, inwieweit Antisemitismus im Geschichts- bzw. Staatsbügerkundeunterricht der DDR thematisiert wurde. Da vor allem in den Neuen Bundesländern zunehmend antisemitisch motivierte Straftaten zu verzeichnen sind, war es das Anliegen dieses Projekts, herauszufinden, ob in der Vergangenheit eine adäquate Aufklärungsarbeit zum Antisemitismus geleistet wurde.
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03/06 Regelschule Franzberg
Max-Reger-Str. 08
99706 Sondershausen
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Auf den Spuren jüdischen Lebens in Sondershausen
Die Schülerinnen und Schüler dieses Zeitensprünge-Projekts beschäftigten sich mit der Biografie des jüdischen Fabrikanten Gustav Gehrs. Anhand der Erforschung der Stationen seines Lebens erfuhren sie Wissenswertes über jüdische Kultur und jüdisches Leben in ihrem Ort, sammelten aber auch Kenntnisse über Ausgrenzung und Verfolgung von Juden in der Zeit des Nationalsozialismus.
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03/06 Diskurs e.V.
Schillergässchen 5
07745 Jena
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Bombenkrieg und Luftschutz - im Untergrund der Stadt
Im 13. Jahrhundert entstanden unter der heutigen Jenaer Innenstadt ausgedehnte Tiefenkeller, die nach dem Niedergang des Weinanbaus lange Zeit ungenutzt blieben. Erst im 20. Jahrhundert fanden viele dieser Keller wieder Verwendung – als Luftschutzkeller im Zweiten Weltkrieg. Das Zeitensprünge-Projekt des Diskurs e.V. befasste sich mit der Bombardierung der Jenaer Innenstadt und untersuchte dabei insbesondere, welchen Schutz die mittelalterlichen Gewölbe der Bevölkerung boten.
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03/06 Freie Integrative Ganztagsgrundschule Jena
Susanne-Bohl-Str. 2
07747 Jena
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Bücherwelten aus vergangener Zeit
Welche Bücher haben meine Eltern und Großeltern in ihrer Kindheit gelesen? Dieser Frage gingen die kleinen Zeitenspringer aus Jena nach und machten sich auf die Suche nach alten Kinderbüchern und den damit verbundenen persönlichen Erinnerungen. Auch Exkursionen in die Anna-Amalia-Bibliothek Weimar und in die Ernst-Abbe-Bibliothek Jena standen auf dem Plan.
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03/06 Jugendhilfe- und Förderverein e.V.
Bahnhofstr. 5
06567 Bad Frankenhausen
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Das Kurwesen in Bad Frankenhausen
Das Kurwesen hat eine lange Tradition in Bad Frankenhausen, hier entstand unter anderem die erste Kinderkureinrichtung Deutschlands. Der Wandel der Kinderkureinrichtung, die Anfänge des Kurwesens in Bad Frankenhausen und seine Bedeutung für die Stadt waren die Schwerpunkte dieses Zeitensprünge-Projekts.
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03/06 DRK KV Jena-Eisenberg-Stadtroda e.V.
Dammstr. 32
07749 Jena
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Ein Stern über der Stadt
Das Schullandheim Stern ist ein beliebtes Ausflugsziel für Schulklassen aus Jena und Umgebung, seine Geschichte ist jedoch weitgehend unerforscht. Daher zeichnete diese Schülergruppe die Entwicklung des Schullandheims nach und machte sie einem breiten Publikum zugänglich.
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03/06 VHS-Bildungswerk in Thüringen GmbH
Wendelsteiner Str. 63
06571 Roßleben
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Eine Zeitreise aufs Abstellgleis
Derzeit gibt es seitens der Deutschen Bahn Bestrebungen, den Bahnhof Roßleben wegen mangelnder Rentabilität zu schließen. Der Bahnhof von Roßleben hatte jedoch in der Vergangenheit maßgeblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Situation des Ortes. Diesen Zusammenhang zeigte das Zeitensprünge-Team auf, um auf diese Weise einen Beitrag zum Erhalt des Bahnhofs zu leisten.
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03/06 Verein zur Förderung der Staatl.
Regelschule Bürgel e.V.
Schulstr. 1
07616 Bürgel
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Geschichte des Töpfermarktes in Bürgel
Der jährlich stattfindende Töpfermarkt in Bürgel ist das bedeutendste Ereignis der Stadt. Seine Geschichte und ebenso die Geschichte des Töpferhandwerks wurde in diesem Projekt nachgezeichnet und dokumentiert.
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03/06 Staatliche Regelschule Hirschberg
Pestalozzistr. 1
07927 Hirschberg
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Spurensuche - Schulgeschichte(n)
Die Göritzer Jugendlichen erfuhren in ihrem Projekt durch Zeitzeugenbefragung und Dokumentenstudium, unter welchen Bedingungen ihre Eltern und Großeltern in früheren Zeiten gelernt haben. Sie ergründeten die Entwicklungsgeschichte der Göritzer Schule und sammelten kleine persönliche Anekdoten, von denen ihnen ehemalige Schülerinnen und Schüler berichteten.
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03/06 Kulturverein Stadtmauerturm e.V.
Jahnstr. 10
99947 Bad Langensalza
Teamfoto
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Spurensuche: Juden in Bad Langensalza
Das Zeitensprünge-Projekt des KULTurvereins Stadtmauerturm begab sich auf die Suche nach Stätten jüdischen Lebens und jüdischer Kultur in Bad Langensalza. Da es im Ort keine jüdischen Zeitzeuginnen oder Zeitzeugen gibt, die berichten könnten, wurde Kontakt zu ins Ausland emigrierten Juden und ihren Nachfahren aufgebaut.
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03/06 Naturfreundejugend Gotha
Hauptmarkt 17
99867 Gotha
Teamfoto
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Stolpersteine
Die Naturfreundejugend Gotha leistete Aufklärungsarbeit über die rassistisch und antisemitisch motivierten Verbrechen, die im Nationalsozialismus in ihrer Heimatstadt begangen wurden. Mit so genannten Stolpersteinen, die in Kooperation mit der Stadt Gotha an wichtigen Stätten jüdischen Lebens in den Asphalt eingefügt werden, wurde an die Verfolgung jüdischer Bürger und Bürgerinnen erinnert.
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03/06 Regelschule Schkölen
Weg am Stadtpark 2
07619 Schkölen
Teamfoto
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Tagebuch aus dem Ersten Weltkrieg
In einem Tagebuch sind die Erinnerungen eines Schkölener Bürgers aufbewahrt, der als junger Soldat im Ersten Weltkrieg kämpfte. Mithilfe dieses Tagebuchs rekonstruierten die Projektteilnehmer und –teilnehmerinnen der Regelschule Schkölen die Kriegserlebnisse des Soldaten und veranschaulichten exemplarisch Leben und Denken im Krieg.
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03/06 Kinder- und Jugendpfarramt der Ev. Kirchen in Mitteldeutschland
Referat Arbeit mit Kindern
Heynestr. 25
07973 Greiz
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Waisenhausgeschichten in Greiz
Auf einem über hundert Jahre altem Foto ist die Greizer Kirche mit einer zusätzlichen vierten Empore zu sehen. Das andersartige Erscheinungsbild ihrer Kirche weckte das Interesse dieser Projektgruppe, die bald herausfand, dass die Waisenkinder der Stadt hier früher während des Gottesdienstes ihren Platz hatten. Um noch mehr über die Waisenkinder in Erfahrung zu bringen, recherchierten die Jugendlichen über deren Lebensweise und die Unterbringung.
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03/06 Schulförderverein Straußfurt e.V.
Feldstr. 2a
99634 Straußfurt
Teamfoto
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Was hast Du gesagt?
Trotz geringer räumlicher Entfernungen gibt es mitunter große sprachliche Unterschiede in den einzelnen Ortschaften rund um Straußfurt. Die Straußfurter Zeitenspringer trugen nun mit Hilfe älterer Bürger und Bürgerinnen diese mundartlichen Besonderheiten zusammen und leisteten damit nicht nur einen Beitrag zur sprachlichen Verständigung, sondern auch einen zur Verständigung zwischen den Generationen.
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03/06 Jugendzentrum / Schullandheim "Gleichberge" e.V.
Am Großen Gleichberg
98631 Römhild
Teamfoto
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Weg des Gedenkens - Weg des Vergessens
Zu Beginn des Jahres 1947 wurden am Großen Gleichberg mehrere Massengräber mit getöteten KZ-Häftlingen entdeckt. Nachdem die Ermordeten geborgen und auf einem Ehrenfriedhof beigesetzt wurden, entstand der Weg des Gedenkens, eine Gedenkstätte, die an das Verbrechen erinnern soll. Die Jugendlichen des Schullandheims Gleichberge erarbeiteten nicht nur eine Dokumentation über die Gedenkstätte, sie setzten sich auch aktiv für ihren Erhalt ein.
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03/06 Mädchenprojekt Erfurt e.V.
Jugendhaus Drosselberg
Am Drosselberg 24
99097 Erfurt
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Wir öffnen Fenster - Fotografien und Hörgeschichten einer Wohnplatte
Das Mädchenprojekt Erfurt wollte der zunehmenden Anonymität im Zusammenleben der Bewohner des Plattenbaugebiets Erfurt-Süd-Ost entgegenwirken. Um das Verständnis füreinander und das Leben miteinander zu verbessern, konzipierten die Erfurter Mädchen und Jungen eine Ausstellung über die Plattenbaubewohner, bei der Portraitfotos mit Tonaufnahmen kombiniert wurden.
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02/06 Bahnhof Chorin Kloster e.V.
Triftstr. 29
16230 Chorin
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100 Jahre Bahnhof Chorin
Der 100jährige Bahnhof Chorin wird heute nur noch als Haltepunkt von der Deutschen Bahn AG genutzt; das ehemalige Bahnhofsgebäude steht seit mehreren Jahren leer und wird durch den Verein Bahnhof Chorin Kloster e.V. und durch einen privaten Investor zur Zeit restauriert. Als Auftakt für die neue Nutung rekonstrierten die Zeitenspringer die Entwicklungsgeschichte veranschaulichten sie in einer Ausstellung.
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02/06 SJD - Die Falken, LV Brandenburg e.V.
Schulstr. 9
14467 Potsdam
AG Stolperstein
In diesem Geschichtsprojekt wurde der Widerstand der antifaschistischen Gruppe "Gemeinschaft für Frieden und Aufbau" gegen das nationalsozialistische Regime recherchiert und dokumentiert. Um das Engagement und den Mut der Jugendlichen zu würdigen, wurden so genannte Stolpersteine, die dem Vergessen entgegen wirken und zur Auseinandersetzung anregen, in den Asphalt eingefügt.

02/06 kreativ labor uckermark e.V.
Rudolf-Breitscheid-Str. 24
17291 Prenzlau
Auf dem Fußballfeld waren wir Freunde
Die Prenzlauer Fußballmannschaften der 30er Jahre waren Forschungsgegenstand dieses Zeitensprünge-Projekts. Untersucht wurde, welchen Einfluss die politischen Ereignisse auf die Ebene des Sports hatten und insbesondere, ob sich das Verhältnis der Fußballer zu ihren jüdischen Mitspielern veränderte. Zum Auftakt der Fußball-WM 2006 wurde eine Ausstellung zu diesem Thema eröffnet, die der Ausgrenzung im Sport entgegenwirken und Toleranz befördern soll.
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02/06 § 13 e.V. - Jugendtreff "Ribbeckeck"
Potsdamer Str. 197
14469 Potsdam
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Auf den Spuren der Vergangenheit
Dieses Potsdamer Zeitensprünge-Team erforschte die Geschichte des Jugendtreffs Ribbeckeck. Zur Präsentation der Projektergebnisse wurden alle Beteiligten und interessierte Anwohnerinnen und Anwohner eingeladen, um bei einer Führungen durch die Jugendlichen Wissenswertes über die Vergangenheit der Jugendeinrichtung zu erfahren.

02/06 Begegnungszentrum Lunow e.V.
Gartenstr. 2c
16248 Lunow- Stolzenhagen
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Deutsch-polnische History-Werkstatt
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Zeitensprünge-Projekts führten Befragungen in der deutsch-polnischen Grenzregion durch, um den Dialog miteinander anzuregen und das Verständnis füreinander zu befördern. Sowohl Berufspendler als auch Menschen, die ins jeweilige Nachbarland emigriert sind, wurden zu ihren interkulturellen Erfahrungen interviewt.
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02/06 Voltaire Gesamtschule Potsdam
Lindenstr. 32-33
14467 Potsdam
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Die Potsdamer Lindenstraße
Wenn die Steine der Potsdamer Lindenstraße reden könnten, würden sie Interessantes und Aufschlussreiches über die Vergangenheit der Straße berichten können: z.B. wer im Militärwaisenhaus untergebracht war, welche Bürger das Lindenhotel betrieben und warum die Alte Wache heute eine Bank ist. Die Schülerinnen und Schüler der Voltaire Gesamtschule verließen ihren Klassenraum, traten vor die Haustür und begaben sich auf die Suche nach all den kleinen und großen Geschichten, die mit den Mauersteinen der Lindenstraße verknüpft sind.
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02/06 Spielbau e.V.
Sonnenburger Str. 3 b
16259 Bad Freienwalde
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Die Schumachers
Das Schriftstellerehepaar Hildegard und Siegfried Schumacher ist intensiv mit seiner Heimatstadt Bad Freienwalde verbunden. Nicht nur die 23 Bücher der beiden Autoren handeln von den Menschen der Region, auch ihr persönliches Engagement gilt den Bewohnerinnen und Bewohnern Bad Freienwaldes: der von ihnen 1974 gegründete Zirkel Schreibender Schüler, beispielsweise, existiert bis heute. Die Zeitenspringer würdigen mit ihrem Projekt den Beitrag, den die Schumachers für den Ort Bad Freienwalde und für die Region geleistet haben.
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02/06 Stiftung SPI, Freizeitzentrum "Bergschlösschen"
Bergstr. 11
03130 Spremberg
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Ein Haus lebt durch Musik - vom Walzer zum Hip Hop
In der fast 140jährigen Geschichte des Bergschlösschens hat Musik stets eine wichtige Rolle gespielt. Es gab einen Spatzenchor, ein Pionierblasorchester und heute ist der Offene Jugendtreff die Anlaufstelle für Hip-Hop-Begeisterte aus Spremberg. Welche Verbindung Musik und Jugendarbeit in der Vergangenheit des Bergschlösschens eingegangen ist, wurde durch die Zeitenspringer durch eine Fotoausstellung dokumentiert.
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02/06 Jugendhilfe und Sozialarbeit e.V.
Geschwister-Scholl-Str. 16
15517 Fürstenwalde
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Ein Mensch, ein Name, ein Stein ...
Im Zuge des Projekts Stolperstein konnten bereits die Namen von 170 jüdischen und zwei politischen Verfolgten aus Fürstenwalde recherchiert werden. Die Jugendlichen ermittelten weitere Informationen zu nationalsozialistischen Verbrechen, wie der Reichspogromnacht, und weitere Einzelheiten zu jüdischem Leben im Ort.
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02/06 Deutsch-Polnischer Verein Cottbus e.V.
Ostrower Straße 7
03046 Cottbus
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Geschichte und Gegenwart
In diesem Projekt beschäftigten sich deutsche und polnische Jugendliche gemeinsam mit der Geschichte der zwei Partnerstädte Cottbus und Zielona Gora. Sie untersuchten anhand beispielhafter Gebäude und historischer Orte die Vergangenheit der Städte und die Biografien ihrer Bewohnerinnen und Bewohner.
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02/06 Kulturkreis Hohen Neuendorf e.V.
Karl-Marx-Str. 24
16540 Hohen Neuendorf
Jüdische Schicksale
Dieses Zeitensprünge-Projekt begab sich auf Spurensuche nach jüdischen Bewohnern, die einst in Hohen Neuendorf und Birkenwerda lebten. Die Jugendlichen erforschten die Geschichte der Architektenfamilie Feibusch, des beliebten Arztes Hugo Rosenthal und des jüdischen Mädchens, das versteckt wurde, um der Vernichtung zu entgehen. Das Ergebnis des Projektes stellt ein ein Kurzfilm dar, der das Spannungsfeld zwischen Zivilcourage und Entsolidarisierung, zwischen Akzeptanz und Diskriminierung veranschaulicht und mit aktuellem Bezug thematisiert.
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02/06 Niederlausitzer Kunstschule "Birkchen" e.V.
Straße der Jugend 1 a
01968 Brieske
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Marga im Wandel der Zeit
Die Schülerinnen und Schüler der Kunstschule Birkchen beschäftigten sich mit der 100jährigen Geschichte der ersten deutschen Gartenstadt Marga: von der einstmals pulsierenden modernen Arbeiterkolonie mit viel Kohlenstaub auf dem Fensterbrett hin zur heutigen Siedlung und dem „Wohnen im Grünen“.
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02/06 Deutsche Waldjugend - Naturschutzzentrum
Berliner Nordrand e.V.
PF 100 133
16540 Hohen Neuendorf
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Marienetta
Vor rund 25 Jahren starb Marinetta Jirkowsky beim Versuch, über die deutsch-deutsche Grenze zu flüchten. Die Jugendlichen aus Hohen Neundorf befragten nun die Hinterbliebenen zu den Motiven der Flucht, erstellten Infotafeln und errichteten einen Gedenkstein.
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02/06 Jugendwerkstatt Hönow e.V.
Mahlsdorfer Str. 56
03342 Hoppegarten
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Nachbar - Wer bist Du?
Anlässlich der 775-Jahrfeier von Hönow wurden Bürgerinnen und Bürger auf Ausstellungswänden mit Foto und Interview portraitiert. Anhand ihrer individuellen Lebensgeschichten und –erfahrungen wurde auch die jüngere Geschichte des Ortsteil von Hoppegarten veranschaulicht.
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02/06 Kinderring Neuhardenberg e.V.
Karl-Marx-Allee 23
15320 Neuhardenberg
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Scherben der Geschichte
Im Zweiten Weltkrieg wurden das Dorf Bleyen und mit ihm viele historische Dokumente wie die Dorfchronik zerstört. Während der Deichsanierung 1997 sind zahlreiche archäologische Funde gemacht worden – darunter viele Scherben – die Auskunft über die Vergangenheit des Ortes geben können. In diesem Projekt wurden sie archiviert und ausgewertet.
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02/06 Dorfclub Schwarzbach e.V.
Wiesenstr. 5
01945 Schwarzbach
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Schwarzbach zwischen Moor und Sand
Die Jugendlichen aus Schwarzbach erforschten mit der Unterstützung des Heimatforschers Steffen Ziegert die Historie ihres Ortes. Sie untersuchten, wie sich geschichtliche Ereignisse – etwa das Ende des Zweiten Weltkriegs und die Bodenreform – auf Schwarzenbach ausgewirkt haben, und beleuchteten die Entwicklung lokaler Besonderheiten wie die des Glassandwerks.
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02/06 Jugendfreizeitklub "Leo" e.V.
Nächst Neuendorfer Chaussee 1
15806 Zossen OT N. Neuendorf
Spurensuche - Jüdisches Leben in Zossen II
Der Jugendfreizeitclub Leo hat bereits die Lebensdaten vieler jüdischer Bürgerinnen und Bürger Zossens zusammengetragen und vervollständigte diese nun mit Hilfe weiterer Quellen. Das Zusammenwirken von damaligen staatlichen Einrichtungen, Kirchen, Medien und der Bevölkerung bei der Ausgrenzung und Vernichtung jüdischer Menschen bildete einen weiteren Schwerpunkt der Nachforschungen.
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02/06 Eberswalder Zentrum für demokratische Kultur, Jugendarbeit und Schule e.V.
Am Bahnhof Eisenspalterei
16227 Eberswalde
Vom Rockbahnhof ins Exil
Das Forschungsprojekt aus Eberswalde ergründete die bewegte Geschichte des Rockbahnhofs, der heutigen Begegnungsstätte „Bahnhof“. Es nahm zudem Bezug auf die Entwicklung von Eberswalder Einrichtungen der Jugendarbeit seit Mitte der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts.
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02/06 Stadt Falkenberg/Elster
Markt 3
04895 Falkenberg
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Wie sah Jugendarbeit in unserer Stadt Falkenberg/Elster vor der Wende aus?
Die Jugendlichen erforschten im Rahmen des Zeitensprünge-Programms, welche Formen von Jugendarbeit in ihrer Stadt vor 1989 existierten und welche Inhalte dabei vermittelt wurden. Ihre Nachforschungen tragen zur Vervollständigung der Stadtchronik bei.
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02/06 Berlin-Brandenburgische Landjugend e.V.
Dorfstr. 1
14513 Teltow
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Zivilcourage
Als im Zweiten Weltkrieg im Dorf Porep ein Zwangsarbeiter verstarb und daraufhin auf dem örtlichen Friedhof beigesetzt wurde, regte sich der Unmut der nationalsozialistischen Behörden gegen das ordentliche Begräbnis des toten Kriegsgefangenen. Die staatlichen Stellen forderten den Bürgermeister des Ortes auf, den Toten umzubetten. Als der Bürgermeister dies verweigerte, wurde kurzerhand die Friedhofsmauer so umverlegt, dass der verstorbene Soldat außerhalb des Friedhofs lag. Das Engagement und die Zivilcourage des Bürgermeisters wurde durch dieses Projekt gewürdigt.
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02/06 Ev. Kirchengemeinde Zossen
Kirchplatz 5-6
15806 Zossen
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Zossener Akten
In den von Hans v. Dohnanyi angelegten so genannten Zossener Akten waren die Verbrechen und Menschenrechtsverletzungen, die deutsche Truppen während des Zweiten Weltkriegs begingen, aufgeführt. Der Fund der Akten führte 1944 zu verschärften Ermittlungen zur Widerstandsgruppe um Dietrich Bonhoeffer und unter anderem zum Todesurteil gegen Hans v. Dohnanyi. Die Zeitenspringer aus Zossen machten den damaligen Aufbewahrungsort der Akten ausfindig und richteten dort eine Gedenkstelle ein, um auf diese Weise die Zivilcourage v. Dohnanyis würdigen.
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02/06 SJD - Die Falken, KV Schwerin
Pfaffenstr. 4
19055 Schwerin
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Anders Leben - Alternativen Leben
In der Zeit von 1989 bis 1994 existierten in Schwerin verschiedene alternative Wohn- und Lebensprojekte, die heute aus der öffentlichen Wahrnehmung weitgehend verschwunden sind. Um alternative Lebensentwürfe und -stile gerade auch in der Beamtenstadt Schwerin wieder zu ermöglichen, wurde die Entwicklung dieser Wohn- und Lebensprojekte recherchiert und dokumentiert, damit auf bereits gemachte Erfahrungen zurückgegriffen und aus Fehlern gelernt werden kann.
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02/06 IN VIA - Katholische Mädchensozialarbeit Vorpommern e.V.
Friedländer Str. 44
17389 Anklam
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Anklamer Frauen, Mädchen und ihre Schulzeit in der DDR
Wie haben die Frauen Anklams ihre Schulzeit in der DDR verbracht? Wie lernten sie und was lernten sie? Dazu erstellten die Mädchenreporter von IN VIA einen Fragenkatalog, befragten Anklamer Frauen zu ihrer Schulausbildung und besichtigten ein Schulzimmer, das mit Schulinventar aus den 70er Jahren ausgestattet ist.
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02/06 RAA Schwerin e.V.
Dr. W.-Külz-Str. 2
19053 Schwerin
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Auswanderer aus Mecklenburg im 19. Jahrhundert
Im 19. Jahrhundert haben viele Menschen Mecklenburg verlassen und sich überall in der Welt niedergelassen. Dieses Projekt machte die Nachkommen dieser Auswanderinnen und Auswanderer ausfindig, um zu erfahren, warum die Menschen damals ihre Heimat verlassen haben, wohin sie gegangen sind und ob sie vielleicht mecklenburger Traditionen und Bräuche in die neue Heimat eingeführt haben.
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02/06 Stiftung NEUE KULTUR / Projekt Prora
Choriner Straße 82
10119 Berlin
Begegnungswoche mit ehemaligen Zwangsarbeitern aus Polen
Das Thema Zwangsarbeit auf Rügen stand im Fokus dieses Zeitensprünge-Projekts. In einer Begegnungswoche auf der Insel Rügen befragten Jugendliche ehemalige Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen zu ihren Erinnerungen an die Zwangsarbeit auf der Insel Rügen und besuchten mit ihnen gemeinsam ihre früheren Arbeitsorte. Auch deutsche Zeitzeugen wurden zu diesem Zweck ausfindig gemacht.
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02/06 Kreisdiakonisches Werk Stralsund e.V.
Carl-Heydemann-Ring 55
18437 Stralsund
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Brückenschlag
Die Sundquerung, die Stralsund und die Insel Rügen verbinden wird, ist momentan Deutschlands größtes Brückenbauwerk. Angesichts der Fertigstellung dieser Sundbrücke 2007 dokumentierte das Zeitensprünge-Team aus Stralsund die Planung und die Entstehung der Brücke und spürte der Geschichte der alten Ziegengrabenbrücke und des Rügendamms nach.
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02/06 ver.di Jugend
Dr. Külz-Str. 18
19053 Schwerin
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Das Schweriner Schloss im Zeichen des Wandels von 1945 - 1990
Wie wurde das Schweriner Schloss zu DDR-Zeiten genutzt und stimmt es, dass im Schloss zeitweilig sogar Kindergärtnerinnen ausgebildet wurden? Diesen Fragen ging die Zeitensprünge-Gruppe der ver.di Jugend nach und deckte dabei spannende Geschichten rund ums Schloss und seine Bewohner auf.
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02/06 Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ)
Trägerwerk Berlin e.V.
Waldemarstr. 8-10
10999 Berlin
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Das Waisenhaus St. Joseph in Greifswald
Die Kinder des Waisenhauses St. Joseph in Greifswald sind 1940 in einer Nacht- und Nebelaktion verschwunden. Bislang ist unklar, ob sie durch die Nazis verschleppt oder einfach in andere Heime gebracht wurden. Daher machte es sich die Jugendgruppe der Pfarrgemeinde Greifswald zur Aufgabe, die damaligen Ereignisse zu rekonstruieren und den Verbleib der Waisenkinder nach ihrem mysteriösen Verschwinden aufzuklären.
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02/06 Vereinigte Bürgerinitiative Toitenwinkel e.V.
Jugendgarten "Alte Schmiede"
Hölderlinweg 10
18147 Rostock
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Die Alte Schmiede im Wandel der Zeit
In Rostocks jüngster Plattenbausiedlung, Toitenwinkel, befindet sich der Jugendgarten "Alte Schmiede". In den Neubau dieses offenen Jugendtreffs wurde ein altes Gebäude integriert, bei dem es sich um eine alte Schmiede handeln soll. Durch ihre Nachforschung ermittelten die Zeitenspringer, ob der alte Gebäudekern im Neubau tatsächlich eine frühere Schmiede ist und erfuhren darüber hinaus Wissenswertes über die Zeit vor der Entstehung der Plattenbausiedlung.
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02/06 Regionale Schule Ducherow
Thomas-Müntzer-Str. 10
17398 Ducherow
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Die Geschichte der Ducherower Volkssolidarität
Der Ortsverband der Volkssolidarität in Ducherow war eine der ersten Organisationen in der Region, die versuchte, die Not unter den Einheimischen und den Flüchtlingen nach dem Zweiten Weltkrieg zu lindern. Dieses Engagement, aber auch das Wirken der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im Laufe der letzten 60 Jahre brachte dieses Zeitensprünge-Team in Erinnerung und würdigte die karitative Arbeit vieler Ducherower.
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02/06 RAA Schwerin e.V.
Dr. W.-Külz-Str. 2
19053 Schwerin
Die Geschichte des Schweriner Schlosses im Dritten Reich
Die Geschichte des Schweriner Schlosses, dem Sitz des Landtags Mecklenburg-Vorpommerns, ist weitgehend erforscht, doch über die Nutzung des Gebäudes in der Zeit von 1933 bis 1945 ist wenig bekannt. Darum befassten sich die Jugendlichen der RAA Schwerin eingehender mit dem Wahrzeichen ihrer Heimatstadt. Sie fanden heraus, zu welchem Zweck und von wem das Schweriner Schloss in der Zeit des Nationalsozialismus genutzt wurde.

02/06 AFW Arbeitsförderungs- und Fortbildungswerk GmbH
Langenort 1a
18147 Rostock
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Die Rostocker Südstadt im Generationenwechsel
Aufgrund des hohen Durchschnittalters der jetzigen Bewohner der Rostocker Südstadt und aufgrund des Trends, dass sich immer mehr junge Familien hier niederlassen wollen, befindet sich dieser Stadtteil in einem Generationenwechsel. Der manchmal nicht ganz unproblematische Prozess bietet jedoch auch die Chance, Jung und Alt zusammenzubringen, einander kennen zu lernen und einander zu verstehen. Daher wurden von den Südstädter Zeitenspringern Begegnungen organisiert und begleitet, die den Dialog der Generationen förderten.
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02/06 Geschichtswerkstatt Rostock e.V.
Kröpeliner Tor
18055 Rostock
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Die Wahrnehmung rechtsextremer und antisemitischer Vorfälle in Rostock in den 80er Jahren
In den 1980er Jahren erhöhte sich in Rostock die Anzahl rechtsgerichteter und antisemitischer Delikte wie Hakenkreuzschmierereien und Überfälle auf Punks. Es ereigneten sich politisch orientierte Ausschreitungen bei Fußballspielen des FC Hansa, aber auch Schändungen des jüdischen Friedhofs der Stadt. Das Forschungsprojekt der Geschichtswerkstatt Rostock arbeitete diese Vorfälle mit rechtsextremem bzw. antisemitischem Hintergrund im Hinblick auf deren Wahrnehmung durch die einheimische Bevölkerung historisch auf und integrierte sie darüber hinaus in die offizielle Erinnerungskultur.
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02/06 DRK, KV Schwerin e.V.
Freizeitzentrum "bus-stop"
B.-Schwentner-Str. 18
19061 Schwerin
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Ein Jugendhaus und seine Geschichte
Im Juni 2006 feierten viele Kinder und Jugendliche des Neubaugebiets Großer Dreesch das 25jährige Bestehen ihres Jugendhauses. Grund genug also, zu diesem Anlass auch einmal die Geschichte des Jugendhauses zu beleuchten. Im Rahmen des Zeitensprünge-Programms wurde die Entstehungsgeschichte des Jugendhauses und seine Entwicklung bis heute erforscht und zu einer Ausstellung aufbereitet.
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02/06 Schülerfirma "Pic.It!"
Integrierte Gesamtschule Grünthal
Grünthal 12
18437 Stralsund
Entwicklung des Golchener Hofes
Die Zeitenspringer aus Stralsund wissen, wie wichtig Landwirtschaft und Tourismus für Mecklenburg-Vorpommern sind. Aus diesem Grund stellten sie ein kleines Unternehmen vor, das dazu beiträgt, die Besonderheiten und Vorzüge einheimischer Produkte und die Schönheiten ihres Bundeslandes bekannter zu machen: den Golchener Hof. Seine Entwicklung vom alten LPG-Hof zum Wirtschafts- und Kulturzentrum einer ländlichen Region wurde von den Jugendlichen nachgezeichnet.
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02/06 Verb. Regionalschule u. Gymnasium
an der Rostocker Heide
Köhlerstrat 9
18182 Rövershagen
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Flucht und Vertreibung
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ließen sich viele Menschen, die aus der heute polnischen Region Goleniow geflüchtet waren oder von dort vertrieben wurden, in Rövershagen, Gelbensande und in der näheren Umgebung nieder. Gemeinsam mit polnischen Schüler gingen die Zeitenspringer aus Rövershagen den Fragen nach, warum die Menschen damals ihre Heimat verlassen mussten und wie sie eine neue Heimat gefunden haben.
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02/06 Ev.-Luth. Gemeinde Rödlin-Warbende
Blankenseer Str. 34
17237 Rödlin
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Fluchtgeschichten - Menschen ohne Heimat
Zum Ende des Zweiten Weltkriegs und auch noch zu Beginn der Nachkriegszeit haben Millionen Menschen ihre Lebensorte östlich der Oder verlassen. Diese beispiellose Umsiedlungsbewegung führte unter anderem zur Aufsiedlung der Region Mecklenburg-Strelitz, deren Konsequenzen dieses Projekt untersuchte.
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02/06 Prora-Zentrum e.V.
Murkraner Str. 12
18609 Prora
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Forschungsarbeit zur Geschichte Bergens in der NS-Zeit
Angeleitet und unterstützt durch das Prora-Zentrum erforschten rügener Jugendliche die Geschichte ihres Schulstandortes Bergen zur Zeit des Nationalsozialismus. Die Schwerpunkte ihrer Auseinandersetzung bildeten unter anderem die Themenbereiche jüdisches Leben in Bergen, die HJ-Thingstätte am Rugard und Zwangsarbeit auf der Insel Rügen. Im Sommer 2006 zeigten die Schülerinnen und Schüler erste Ergebnisse beim Jugendevent Prora06 in Form einer PowerPoint-Präsentation.
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02/06 Jugendmigrationsdienst Anklam
Regionalzentrum für kirchliche Dienste PEK
Hauptstr. 76
17398 Ducherow
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Fremd in der Fremde
Von 1941 an wurden in Russland Menschen von der Wolga nach Sibirien bzw. Kasachstan deportiert. Damit das Wissen über diese Deportationen und besonders die Erinnerungen an sie nicht verloren gehen, befragten jugendliche Spätaussiedler ihre Großmütter und Großväter über die Zwangsumsiedlungen und die Zeit danach. Das Ergebnis dieser Befragungen wurde in einer Ausstellung präsentiert, die auch die einheimische Bevölkerung Anklams über das Schicksal ihrer neuen Bürger informierte.
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02/06 Musikkraftwerk e.V.
Brunnenstr. 32
19053 Schwerin
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Geschichte des Radios in Mecklenburg
Die radiobegeisterten Jugendlichen aus Schwerin erstellten eine Chronik der mecklenburger Radiogeschichte – vom Beginn der ersten Radioprogramme bis hin zur jüngeren Vergangenheit. Sie gingen dabei unter anderem den Fragen nach, wo sich die Radiostationen befanden, welche inhaltlichen Schwerpunkte die Radiosender setzten und ob es damals auch schon Werbung im Radio gab.
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02/06 Goethe-Gymnasium Schwerin
Johannes-R.-Becher-Str. 10
19059 Schwerin
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Häftlingstransporte nach Wöbbelin und Bestattung der Opfer in Schwerin
In den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs wurden Häftlinge aus deutschen Konzentrations- und Außenlagern nach Wöbblin ins dortige Lager transportiert. Den Verlauf dieser Häftlingstransporte und auch die Bedingungen, unter denen sie stattfanden, wurden durch die Zeitenspringer aus Schwerin dokumentiert. Einen weiteren Schwerpunkt ihrer Projektarbeit bildete die Erforschung der wechselvollen Geschichte des Platzes der Opfer des Faschismus, der als Friedhof für die Opfer des KZ Wöbbelin und für die Gefallenen der Roten Armee fungierte.
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02/06 Ev. Jugend der Kirchgemeinde Kavelstorf
An der Kirche 3
18196 Kavelstorf
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Handwerk und Handwerkstraditionen in Kavelstorf
In Kavelstorf gab es noch in den 50er Jahren eine Vielzahl von Handwerksbetrieben, die das Leben im Ort und die Traditionen der dort lebenden Menschen prägten. Die Jugendlichen der Kirchgemeinde Kavelstorf suchten im Rahmen des Zeitensprünge-Programms nach den Spuren, die die ehemaligen Handwerksbetriebe direkt sichtbar im Ortsbild aber auch in den Erinnerungen der Einwohner hinterlassen haben. Mit Hilfe einer Gesprächsrunde, durch die Gestaltung eines Gemeindeabends und durch die Erstellung einer Ausstellung zum Thema erfuhren sie dabei Interessantes und Aufschlussreiches über ihren Heimatort.
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02/06 Regionale Schule Gelbensande
Sportplatzweg 7
18182 Gelbensande
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Ich war KZ-Häftling bei Heinkel
Schüler und Schülerinnen der Projektgruppe „Kriegsgräber“ der Regionalen Schule Gelbensande haben über Jahre hinweg Häftlingsschicksale des ehemaligen KZ-Außenlagers Schwarzenpfost zusammengetragen, Zeitzeugengespräche geführt und über das Lager recherchiert. Ziel dieses Zeitensprünge-Projekts war es, die Ergebnisse dieser Arbeit zu einem Buch aufzubereiten, um so diesen Teil der Geschichte Schwarzenpfosts, das ein Außenlager des KZ Ravensbrück war, vor dem Vergessen zu bewahren.
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02/06 Hansa-Gymnasium
Fährwall 19
18439 Stralsund
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Jugendzeiten
Unterstützt von der Caritas förderte diese Projektgruppe den Dialog zwischen Jung und Alt. Dazu befragten Jugendliche Seniorinnen und Senioren zu ihrer Jugendzeit und insbesondere zu ihrer Schulzeit am ehemaligen Lyzeum, das heute als Hansa-Gymnasium die Schule der jüngeren Projektteilnehmer und Projektteilnehmerinnen ist.
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02/06 Schulförderverein der Regionalen Schule
"Prof. F. Heincke" e.V.
Am Prahmer Berg 20
19230 Hagenow
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Rechercheprojekt über den Verbleib des jüdischen Friedhofs in Hagenow
Die Einebnung und die sich daran anschließende Zweckentfremdung des jüdischen Friedhofs in Hagenow durch staatliche Stellen der DDR waren Themen dieses Zeitensprünge-Projekts. Da die Nutzung des Geländes des ehemaligen jüdischen Friedhofs als Gemeindeeigentum zu DDR-Zeiten weder in der öffentlichen Diskussion problematisiert wird noch in der Stadtchronik vermerkt ist, wurden der Verlauf und die Umstände der Zweckentfremdung erforscht.
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02/06 Familiensozialprojekt Vorpommern e.V.
Heinrich-Heine-Str. 22 c
18507 Grimmen
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Süderholz - eine junge Gemeinde mit altem Ursprung
Ist „Sünderholz“ nur ein ausgedachter Name oder gibt es das Sünderholz wirklich? Dieser Frage und noch weiteren Fragen zum eigenen Heimatort gingen die Projektteilnehmer und Projektteilnehmerinnen aus Grimmen nach. Zu diesem Zweck studierten sie Dorfchroniken und recherchierten, durch welche Faktoren ihr Umfeld geprägt wurde.
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02/06 Montessori-Schule Schwerin
Platz der Jugend 25
19053 Schwerin
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Vom Anna-Hospital am Stremelplatz zur Montessori-Schule am Platz der Jugend
Das Anna-Hospital wurde 1882 als erstes Kinderkrankenhaus in Mecklenburg-Vorpommern eröffnet. Heute befindet sich in dem Gebäude des ehemaligen Hospitals die Montessori-Schule Schwerin. Ihre Schülerinnen und Schüler begaben sich auf eine Zeitreise in die Vergangenheit ihres Schulgebäudes.
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02/06 DLRG - Ortsgruppe Boltenhagen e.V.
Albin Körbis Siedlung 3 a
23946 Boltenhagen / Tarnewitz
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Wasserrettung in Boltenhagen - gestern bis heute
Die Zeitenspringer dokumentierten die Geschichte Boltenhagens und zugleich die Entwicklung des Wasserrettungsdienstes in diesem Ort. Neben der Ortsgeschichte wurde so auch die Absicherung des Badebetriebes und die Badesicherheit erforscht.
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02/06 Gemeinde Reddelich und Brodhagen
An der B 105 Nr. 32
18209 Reddelich
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Wiederentdeckung eines vergangenen Reddelicher Gewerbebetriebes
Ziel dieses Projekts war es, alte traditionelle Gewerbebetriebe der Gemeinde Reddelich und Brodhagen ausfindig zu machen, zu analysieren und sie im Vergleich mit heute ansässigen Unternehmen intermedial darzustellen. Die Erkenntnisse und auch die vielen kleinen Geschichten, die die Projektteilnehmer und -teilnehmerinnen auf diese Weise zutage förderten, wurden zu einem historischen Portrait über das Leben und das Wirtschaften in ihrer Gemeinde zusammengefasst.
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02/06 Geschichtswerkstatt Rostock e.V.
Kröpeliner Tor
18055 Rostock
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Zeitzeugen sprechen über Zwangsarbeit
Schon seit 2001 arbeiten die Schüler und Schülerinnen der Regionalen Schule Gelbensande die Geschichte des KZ-Außenlagers Schwarzenpfost auf. Von der Geschichtswerkstatt Rostock angeleitet und unterstützt, führten sie 2006 als Zeitenspringer ein Hörprojekt zum Thema Zwangsarbeit durch, bei dem Interviews über Zwangsarbeit geführt, gesammelt, archiviert und aufbereitet wurden.
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02/06 Ev.-Luth. St. Jakobuskirchgemeinde Pesterwitz
Zauckeroder Str. 3
01705 Freital
100. Kirchweihjubiläum der St. Jakobuskirche Pesterwitz
Die Pesterwitzer Kirche wird schon um 1100 als Pfarrkirche erwähnt und ist damit eine der ältesten Kirchen der Region. Zum 100. Kirchweihfest gestalteten die Jugendlichen aus Freital eine Ausstellung zum Neubau der Kirche im 19. Jahrhundert.
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02/06 Treberhilfe Dresden e.V.
Albertstr. 32
01097 Dresden
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25 Jahre Gorbitz - vom Vorzeigeneubauviertel zum Vorstadtghetto?
Gorbitz, heute Wohngebiet mit beträchtlichem Wohnungsleerstand, war in den 80er Jahren ein Vorzeigeneubaugebiet in der DDR, das bei Wohnungssuchenden heiß begehrt war. Auf diesen Umstand wies das Dresdner Zeitensprünge-Projekt hin und erstellte darüber hinaus eine Dokumentation der 25jährigen Geschichte des Plattenbaugebiets, die die Sichtweise der Bewohner positiv verändern soll.
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02/06 FV Schulmuseum-Werkstatt für Schulgeschichte Leipzig e.V.
Goerdelerring 20
04109 Leipzig
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Antisemitismus in der SBZ-DDR
In diesem Zeitensprünge-Projekt wurden Leipziger Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zu ihren Erinnerungen an antisemitische Vorfälle, die sich in der Sowjetischen Besatzungszone bzw. auf dem Territorium der ehemaligen DDR ereignet haben, befragt. Die Slansky-Prozesse, Entschädigung und Rückgabe jüdischen Eigentums und die Frage nach der Religionsfreiheit bildeten die inhaltlichen Schwerpunkte der Nachforschungen.
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02/06 Jugendfeuerwehr Sebnitz
An der Aue 2
01855 Sebnitz
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Auf dem Flößersteig - Bau- und Brennholz für das königliche Dresden
Der Flößersteig, ein ca. 30 km langer Pfad entlang der Kirnitzsch, diente den Flößern früher bei ihrer schweren und gefährlichen Arbeit, Bau und Brennholz zur Elbe zu transportieren. Das Zeitensprünge-Team der Jugendfeuerwehr Sebnitz befasste sich in ihrem Projekt mit dem Flößersteig und fand dadurch Wissenswertes über die Flößerei, die Arbeits- und Lebensbedingungen der Flößer und über die nicht mehr im Betrieb befindlichen Flussbauwerke heraus.
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02/06 United Clubs for Kulow e.V.
Am Bahnhof 3
02997 Wittichenau
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Auf den Spuen von Krabat
Das Zeitensprünge-Team aus Wittichenau erstellte einen Film über die sorbische Sagengestalt Krabat, eine der wohl bekanntesten Sagenfiguren der Lausitz. Dazu machten die Jugendlichen die Schauplätze, auf denen Krabat erschienen sein soll, ausfindig und filmten vor Ort.
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02/06 DRK KV Eilenburg e.V.
Bernhardi-Str. 15
04838 Eilenburg
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Auf den Spuren des Haus VI
Das Jugend- und Vereinshaus Haus VI in Eilenburg gehörte zu DDR-Zeiten zur Nationalen Volksarmee. Die Zeitenspringer aus Eilenburg begaben sich nun nicht nur auf Spurensuche in diesen Teil der Vergangenheit ihres Jugendhauses, sie erforschten beispielsweise auch, wie das Preußische Heer das Haus VI nutzte.
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02/06 ASB KV Zwickau e.V.
Marchlewskistr. 10
08062 Zwickau
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Automobilstadt Zwickau
Thema dieses Projekts war der Automobilbau im Raum Zwickau und seine wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung für die Region. Außerdem wurde untersucht, wie sich die Produktionsweise, die Arbeitsbedingungen und die Rolle der Politik im Wandel der Zeit verändert haben.
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02/06 Internationales Kinder- und Jugendparlament "Neiße"
Hochwaldstr. 21 b
02763 Zittau
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Brennende Herzen, helfende Hände - Ehrenamtliches Engagement in schwerer Zeit
Das Projekt dokumentierte das bürgerschaftliche und karitative Engagement verschiedener Menschen, das in den schweren Anfangsjahren 1945 bis 1950 die Not in der Grenzregion Deutschland, Tschechien und Polen linderte. Mit Unterstützung von Studenten der Hochschule Zittau und den Stadtverwaltungen Zittau, Hradek (Tschechien) und Bogatynia (Polen) wurde auf diese Weise die ehrenamtliche Arbeit zahlreicher Bürger und Bürgerinnen gewürdigt.
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02/06 Trägerverein "Jenaplanschule im Erzgebirge" e.V.
Annaberger Str. 86
08352 Raschau-Markersbach
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Cheopspyramide im Erzgebirge
Warum reiste Karl Hugo Eberwein 1914 nach Ägypten und weshalb ließ er in seiner Heimat eine Pyramide errichten? Diesen Fragen gingen die Jugendlichen aus Markersbach nach.
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02/06 alterNAIV e.V.
Brückenplatz 4
08058 Zwickau
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Der Affe der Neuen Welt
Das Konzert- und Ballhaus Neue Welt ist seit über 100 Jahren ein vielbesuchter Veranstaltungsort und damit ein Mittelpunkt des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens in Zwickau. Auf welche Weise das Haus im Laufe der Jahre genutzt wurde, welche Menschen in ihm wirkten und was ein Affe in dem Konzert- und Ballhaus zu suchen hatte, war das Thema dieses Projektes.
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02/06 Selbsthilfe Wohnprojekt Further Straße e.V.
Kinder- und Jugendhaus "Substanz"
Heinrich-Schütz-Str. 47
09130 Chemnitz
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Der Brühl und seine Geschichte
Das Projekt aus Chemnitz erkundete die Geschichte des Brühl-Boulevards, vom Beginn der Bebauung über die Blütezeit bis hin zu seinem Niedergang nach der politischen Wende 1989. Ebenso wurden zur Wiederbelebung des Boulevards Ideen gesammelt und Projekte initiiert. Die Projektergebnisse flossen in eine Sonderausgabe der Stadtteilzeitung und in eine Website ein und wurden in Form von Präsentationstafeln und als Fotoshow in einem leerstehenden Ladenlokal der Öffentlichkeit vorgestellt.
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02/06 Kinder- und Jugendzentrum "Freizi" Falkenstein
Willy-Rudert-Platz
08223 Falkenstein
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Die Bornsteins aus Falkenstein - eine deutsch-jüdische Familiengeschichte
Das Projekt erforschte die Familiengeschichte der Bornsteins und interviewte dazu Rolf Bachmann, einen Enkel von Max Bornstein, welcher sich als erster Jude 1886 in Falkenstein ansiedelte. Die Dokumentation der Projektergebnisse erfolgte in Form eines Buches, das nun auf Lesungen und bei Diskussionsrunden präsentiert und Schulen zur Verfügung gestellt wird.
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02/06 Ev.-Luth. Kirchgemeinde Dresden-Briesnitz
Alte Meißner Landstr. 30-32
01157 Dresden
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Ein Denkmal erzählt
Das Birusdenkmal würdigt das Engagement des Lehrer Birus für das Landschaftsschutzgebiet. Doch über das Leben des Lehrers oder über die erste Gedenktafel in Stein, die vor langer Zeit gestohlen wurde, ist wenig bekannt. Um dies zu ändern, durchstöberten die Jugendlichen der Kirchgemeinde Dresden-Briesnitz Archive und führten Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen.
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02/06 Sprungbrett e.V. Riesa
Spinnereistr. 3
01591 Riesa
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Freie Deutsche Jugend bau auf!
War die FDJ wirklich nur eine Jugendorganisation, war sie gar Machtinstrument der SED oder entwickelte sie vielleicht in manchen Bereichen, z.B. auf kultureller Ebene, ein Eigenleben? Diesen Fragen ging das Zeitensprünge-Projekt vom Sprungbrett e.V. nach und leistete auf diese Weise einen Beitrag zur Aufarbeitung der FDJ-Geschichte in Riesa.
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02/06 Ev.-Luth. Kirchgemeinde Lommatzsch-Neckanitz
Döbelner Str.6
01623 Lommatzsch
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Gegen das Vergessen II
Die Jugendlichen aus Lommatzsch beschäftigten sich mit den Erschießungen von 36 Zwangsarbeitern und mehreren Bürgern durch die SS kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs. Sie befragten dazu Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, werteten Tagebücher aus, recherchierten in Betriebsarchiven und bemühten sich außerdem um Einsicht in Gerichtsakten.
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02/06 Trägerverein Jugend-, Kultur- und
Vereinshaus Hanno e.V.
Hohe Str. 1
01796 Pirna
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Geschichte aus der Flaschenpost
Bei Bauarbeiten im Jugendhaus Hanno wurde unlängst eine Flasche mit Originaldokumenten von 1952 gefunden, die Bauarbeiter damals nach altem Brauch in den neu errichteten Schießstand eingefügt hatten. Von den gefundenen Dokumenten ausgehend, begaben sich die Zeitenspringer aus Pirna auf eine Zeitreise in das Jahr 1952 und waren dabei einem mysteriösen Todesfall auf der Spur.
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02/06 Station Junger Naturforscher und Techniker e.V.
Prof.-Wagenfeld-Ring 130
02943 Weißwasser
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Geschichte der Gelsdorfhütte
Die im 19. Jahrhundert erbaute Gelsdorfhütte ist die älteste Glashütte der einstigen Glasmetropole Weißwasser. Mit Hilfe von Zeitzeugenbefragungen wurde die Vergangenheit der Gelsdorfhütte beleuchtet und damit auch ein Stück Industriegeschichte der Region.
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02/06 Sächsische Landjugend e.V.
Mobile Jugendclubbetreuung im ländlichen Raum des LK Mittweida
Hainicher Str. 1
09661 Tiefenbach OT Böhringen
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Geschichte(n) rund um die Papierherstellung in Kriebethal
In Kriebethal existiert eine Papierfabrik, die schon über hundert Jahre alt ist. Welche Bedeutung diese Fabrik für die Region und besonders für die hier lebenden Menschen hat und hatte, zeigte dieses Zeitensprünge-Team in seinem Projekt auf.
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02/06 Ev.-Luth. Auferstehungskirche Dresden
Reckestr. 6
01187 Dresden
Gittersee - Dokumentarfilm
Das Vorhaben der DDR-Regierung, im dicht besiedelten Dresden-Gittersee ein Werk zur Gewinnung von Reinstsilizium zu errichten, erregte den Unmut vieler Anwohner. Engagierte Dresdner Bürgerinnen und Bürger organisierten einen Protest in Form von Friedensgebeten, in dem auch die wachsende Unzufriedenheit der Menschen mit dem DDR-Regime zum Ausdruck kam. Den Bürgerprotest zu erforschen und ihn als einen Auslöser der politischen Wende 1989 herauszustellen, war das Anliegen dieser Projektgruppe.
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02/06 Muldentaler Jugendhäuser e.V.
Jugendclub Burgstädt
Mittweidaer Str. 19
Mittweidaer Str. 19
09217 Burgstädt
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Jugendfreizeit im Wandel der Zeit
In diesem Projekt sammelten Jugendliche aus Burgstädt Informationen zum Freizeitverhalten und zur Freizeitgestaltung ihrer Eltern und Großeltern. Es sollte dabei nicht nur herausgefunden werden, wie ältere Generationen ihre Jugendfreizeit verbracht haben. Ihre Erfahrungen wurden auch für die heutige Freizeitgestaltung nutzbar gemacht.
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02/06 Jugendclub Bühlau e.V.
c/o Maik Rodig
Hauptstr. 122
01833 Langenwolmsdorf
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Offene Häuser in Bühlau
Mit diesem Projekt wurde den Bühlauer Bürgerinnen und Bürgern die Geschichtsträchtigkeit ihres Ortes, der 1122 erstmals erwähnt wurde, nahegebracht. Unter anderem trug dazu ein Dorffest bei, bei dem viele Einwohnerinnen und Einwohner Bühlaus ihre Türen öffneten und Interessierten über die Geschichte ihres Hauses berichteten.
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02/06 Soziokulturelles Zentrum "Die Villa"
LeISA gGmbH
Lessingstr. 7
04109 Leipzig
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Reiseköfferchen: Vom Naundörfchen zur Jahnallee
Die Geschichte des Waldstraßenviertels in Form eines Aktionsspiels zu vermitteln, war Ziel dieses Projekts. Dazu wurden Materialien zu den unterschiedlichsten Schwerpunkten hergestellt und in einen Reisekoffer gepackt, der auch anderen Jugendeinrichtung zur Verfügung gestellt wird.
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02/06 HausundHof e.V.
Hospitalstr. 30
02826 Görlitz
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Schicksale jüdischer Einwohner in Görlitz zwischen 1933 bis 1945
Es ist kaum bekannt, dass Görlitz vor 1933 über eine Vielzahl jüdischer Einrichtungen und Geschäfte verfügte. Auch die Orte, von denen aus die Ausgrenzung und Vernichtung der jüdischen Bürgerinnen und Bürger organisiert wurden, drohen in Vergessenheit zu geraten. Dem entgegen zu wirken und das den Jüdinnen und Juden zugefügte Unrecht aufzuarbeiten, war das Anliegen dieses Projekts.
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02/06 Goethe-Gymnasium Sebnitz
Weberstr. 1
01855 Sebnitz
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Schulpalast aus der Kaiserzeit - 100 Jahre "Freudenhaus"
Die Kunstblumenindustrie bescherte Sebnitz Anfang des 20. Jahrhunderts einen wirtschaftlichen Aufschwung, der dazu beitrug, dass ein neues, ungewöhnlich großes Schulgebäude gebaut wurde. Die Entstehungshintergründe des Schulgebäudes und auch seiner besonderen Ausstattung wurden durch dieses Projekt beleuchtet.
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02/06 FV Brockhaus-Gymnasium Leipzig e.V.
Kieler Str. 72 b
04357 Leipzig
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Spurensuche - Die Geschichte einer Familie
Die Familie Gontard prägte die Leipziger Region fast ein Jahrhundert lang wirtschaftlich und kulturell. Mit Hilfe von Zeitzeugenbefragungen und eines intensiven Quellenstudiums spürten die Schülerinnen und Schüler der Geschichte der Familie nach.
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02/06 Kinder- und Jugendzentrum Freiberg e.V.
Beethovenstr. 5
09599 Freiberg
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Von der Jugendstilvilla zum Kinder- und Jugendzentrum
Erforscht wurde in diesem Projekt die interessante Geschichte der Jugendstilvilla in der Beethovenstraße, die heute ein Kinder- und Jugendzentrum ist. Da die Gestaltung des Gebäudes und die Anlage des angrenzenden Albertparks Gemeinsamkeiten aufweisen, wurde überdies ergründet, ob tatsächlich ein baugeschichtlicher Zusammenhang zwischen beiden besteht.
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02/06 BSZ Eilenburg Rote Jahne
Wöllnauer Chaussee 2
04838 Doberschütz
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Wahre Geschichten und Legenden um die Rote Jahne
Von der Reichsfliegerschule zum modernen Berufsschulzentrum – die Geschichte der Roten Jahne ist ungewöhnlich wechselvoll und bisher kaum eingehender beleuchtet worden. Die Zeitenspringer aus Doberschütz starteten daher ein Geschichtsprojekt zu ihrer Ausbildungsstätte, deren Entwicklung in Form einer PowerPoint-Präsentation und einer Fotoausstellung aufgearbeitet wurde.
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02/06 Ca-Tee-Drale e.V. Görlitz
Christoph-Lüders-Str. 47
02826 Görlitz
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Zeitzeugen diesseits und jenseits der Neiße
Anliegen dieses Zeitensprünge-Projekts war es, die Flüchtlingsbiografien von Görlitzer und Zgorzelecer Bürgerinnen und Bürgern zu sammeln und zu dokumentieren. Befragt wurden ehemalige deutsche Flüchtlinge, die in Görlitz gestrandet sind, polnische Zwangsumgesiedelte, die immer noch wie auf gepackten Koffern in Zgorzelec leben, und Neugörlitzer, die nach 60 Jahren wieder zurückkommen, um sich für die deutsch-polnische Verständigung einzusetzen.
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02/06 Regenbogenbus e.V.
Obere Hauptstr. 18b
09228 Chemnitz
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Zwischen Fabrikvilla und Jugendclub - die Geschichte des Regenbogenhauses
Die Villa, in der sich heute der Jugendclub Regenbogenhaus befindet, gehörte einst zu einer der großen Textilfabriken in Chemnitz, später wurde sie zur Kindertagesstätte umfunktioniert. Die Jugendlichen des Regenbogenbus e.V. erstellten in ihrem Projekt eine Chronik, die die Nutzungsgeschichte des Gebäudes detailliert dokumentiert.
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02/06 Kreativitätszentrum Zeitz e.V.
Badstubenvorstadt 12 / 13
06712 Zeitz
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"Das verwunschene Schloss" - Wasserschloss Heuckewalde
Das Wasserschloss Heuckewalde, eine um 900 erbaute Wasserburg, ist in Vergessenheit geraten. Um den Bekanntheitsgrad der Burg zu erhöhen, erarbeiteten diese Jugendlichen einen geschichtlichen Leitfaden. Sie widmeten sich dabei besonders den Veränderungen am Bauwerk und den Maßnahmen zum Erhalt, die traditionsreiche Zeitzer Handwerksbetriebe im Laufe der Jahrhunderte vorgenommen haben.
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02/06 Johanne-Nathusius-Schule
Lüneburger Heer-Str. 22
39340 Haldensleben
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Auf den Spuren von Johanne
Die Jugendlichen der Johann-Nathusius-Schule erforschten das Leben und Wirken der sozial engagierten Tochter des Namensgebers ihrer Schule: Johanne Philippine Nathusius. Insbesondere die von ihr 1861 gegründete Einrichtung für geistig-behinderte Frauen im Schloss Detzel bildete einen Schwerpunkt der Zeitensprünge-Nachforschungen.
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02/06 Land.Leben.Kunst.Werk
Geschwister-Scholl-Str. 25
06780 Quetzdölsdorf
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Auf der Suche nach dem kulturellen Fußabdruck
Das Zeitensprünge-Projekt von Land.Leben.Kunst.Werk erarbeitete gemeinsam mit einem Planungsbüro ein Konzept, um das Schloss Quetzdölsdorf, den Gutspark, den barocken Gemüsegarten und die Streuobstwiesen denkmalgerecht und zugleich heutigen Gegebenheiten angepasst wiederherzustellen. Um möglichst viele Anhaltspunkte zu bekommen, wie beispielweise das Außengelände sinnvoll genutzt werden kann, begaben sich die Zeitenspringer auf die Suche nach alten Fotos und Texten. Ziel war es, das gesamte Gelände zu einem Zentrum für nachhaltige Landkultur zu verwandeln.
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02/06 Christian-Wolff-Gymnasium
Hobbygruppe Franziska Fidyka
Kastanienallee 2
06124 Halle
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Chronik Passendorf
Passendorf ist ein kleines, aber recht altes Dorf, das mitten in Halle Neustadt liegt. Seine Geschichte wurde zu einer Chronik aufbereitet, die sich vornehmlich an alten Gebäuden wie dem Schloss des Ortes und der ehemaligen Eisfabrik orientiert.
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02/06 SJD - Die Falken, KV Magdeburg
Porsestr. 17
39104 Magdeburg
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Das "Stadion Neue Welt" im Wandel der Zeit
Einst als Erholungszentrum gegründet, wurde das Stadion Neue Welt ab 1933 von den Nationalsozialisten als Folterstätte und provisorisches Konzentrationslager für Regimegegner genutzt. Das Anbringen einer Gedenktafel und die differenzierte Aufarbeitung der Geschichte dieses Orts, der wie kaum ein anderer in Magdeburg für den Widerstand gegen den Nationalsozialismus, aber auch für Unterdrückung und Folter steht, standen im Mittelpunkt des Projekts dieses Zeitensprünge-Teams.
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02/06 Alternatives Jugendzentrum e.V. Dessau
Schlachthofstr. 25
06844 Dessau
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Die nationalsozialistische Zyklon-B-Produktion in Dessau in der öffentlichen Erinnerung
In Dessau befand sich in der Zeit des Nationalsozialismus die Hauptproduktionsstätte des Giftgases Zyklon B, das zur Ermordung von KZ-Häftlingen in den Vernichtungslagern verwendet wurde. Wusste die damalige Dessauer Bevölkerung von der Giftgas-Produktion, haben sich die Bürgerinnen und Bürger später an die Zyklon-B-Produktionsstätte in ihrer Stadt erinnert und wenn ja, wie, und wieso wurde erst 2005 ein Mahnmal errichtet? Diesen Fragen ging das Forschungsprojekt des Alternativen Jugendzentrums nach und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung der Geschichte und zur Erinnerungskultur der Stadt.
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02/06 BUNDjugend Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.
Olvenstedter Str. 10
39108 Magdeburg
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Entstehen und Verschwinden der Elbbadestellen und -badeanstalten in Magdeburg
In den 40er, 50er und 60er Jahren war das Baden in der Elbe eine beliebte Freizeitbeschäftigung und ein identitätsstiftender Faktor für die Elbanliegergemeinden. Mit Zeitzeugenbefragungen und Recherchen zu den Elbbadestellen wurde die Tradition des Badens in der Elbe vor dem Vergessen bewahrt.
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02/06 Kinder- und Jugendhaus e.V.
Züricher Str. 14
06128 Halle / Saale
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Entwicklung des Industriestandortes Halle
Die neuere Geschichte der Stadt Halle, die 2006 ihr 1.200jähriges Stadtjubiläum feiert, ist unmittelbar mit der Entwicklung der Industrie verknüpft. Anhand der ehemaligen Pumpenwerke Halle vollzogen diese Zeitenspringer die Industriegeschichte ihrer Stadt exemplarisch nach. Sie dokumentierten die Entwicklung des Unternehmens, das als kleine Manufaktur begann, zu dem VEB Pumpenwerke wurde und heute in die weltweite Konzernstruktur des KSB eingebunden ist, in Form einer Ausstellung.
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02/06 Freiwilligenagentur Magdeburg e.V.
Einsteinstr. 9
39104 Magdeburg
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Gebaute Moderne - Wohnungsbau zwischen Taut und Hundertwasser
Im Rahmen des Geschichtsprojekts wurden vier Phasen des Magdeburger Wohnungsbaus im 20. Jahrhundert beleuchtet: der Arbeitersiedlungsbau der 20er Jahre, der Wiederaufbau der zerstörten Innenstadt in den 50er Jahren, die Entstehung neuer Stadtteile mit Plattenbauten in den 70er Jahren sowie der Um-, Rück- und Neubau von Wohnvierteln in den 90er Jahren. Die Form und Gestaltung der jeweiligen Wohnungen gibt dabei Aufschluss über die konkreten Lebensbedingungen ihrer Bewohnerinnen und Bewohner ebenso wie über deren Bedürfnisse und Wünsche.
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02/06 Jugendfeuerwehr Olvenstedt
über Jugendfeuerwehr Sachsen-Anhalt
Hegewiesenweg 1
39130 Magdeburg
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Geschichte erleben
Die Feuerwehr Olvenstedt feierte im September 2006 ihr 120jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass erarbeitete die Jugendfeuerwehr im Rahmen des Zeitensprünge-Programms eine Ausstellung, die die Feuerwehr als festen Bestandteil des kulturellen Lebens im Wohngebiet Olvenstedt würdigt.
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02/06 Multikulturelles Jugendcentrum e.V.
MKJV e.V.
Hinter dem Bahnhof 11
06749 Bitterfeld
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Geschunden und ausgebeutet - Zwangsarbeit im Landkreis Bitterfeld
Das Thema Zwangsarbeit im regionalen Kontext zu erforschen und es besonders Jugendlichen anschaulich zu vermitteln, war das Anliegen dieses Projekts. Dabei wurde unter anderem herausgestellt, dass nicht nur die großen Industriebetriebe von der Zwangsarbeit profitierten, sondern auch mittelgroße und kleinindustrielle Betriebe an diesem Verbrechen verdienten.
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02/06 Projekt für Toleranz und Demokratie
DGB-Jugend Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Str. 6
39104 Magdeburg
In Magdeburg gab es auch ein Konzentrationslager?!
Angesichts des dramatischen Anstiegs von Gewalttaten mit rechtsextremistischen Hintergrund in Sachsen-Anhalt, leistete die Zeitensprünge-Gruppe der DGB-Jugend Aufklärungsarbeit über die nationalsozialistischen Verbrechen, die direkt in ihrer Heimatregion begangen wurden. Dazu wurde eine Wanderausstellung zum Magdeburger Konzentrationslager Polte, in dem mehr als 3.600 meist weibliche Häftlinge eingesperrt waren und zur Arbeit gezwungen wurden, erstellt.
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02/06 Gymnasium Stephaneum
Dr. Wilhelm-Külz-Platz 16
06449 Aschersleben
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Jüdische Lebenswege in Aschersleben
Eine systematische Aufarbeitung der Ausgrenzung und Verfolgung der jüdischen Bevölkerung Ascherslebens zwischen 1933 bis 1945 steht noch aus. Wichtige Archivmaterialien sind verschollen oder verschwanden unter zum Teil merkwürdigen Umständen. Um die Ereignisse aus der Vergangenheit rekonstruieren zu können, erforschten und dokumentierten die Zeitenspringer aus Aschersleben nun die Biografien einiger jüdischer Bürgerinnen und Bürger.
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02/06 Ev.-Luth. Kirchengemeinde Calvörde
An der Kirche 1
39359 Calvörde
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Jüdische Mitbürger in Calvörde
Die Zeitenspringer aus Calvörde begaben sich auf Spurensuche nach Zeugnissen jüdischen Lebens in ihrem Ort. Ihre Projektergebnisse präsentierten sie in Form einer Ausstellung, die nun Schulen, Vereinen, Kirchgemeinden, dem Landratsamt und der Gemeindeverwaltung zur Verfügung gestellt wird.
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02/06 Coyote e.V.
Fabrikweg 16
39264 Deetz
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Kalender 2007
Um das Gestern mit dem Heute zu verbinden, die Identifikation mit dem Heimatort zu stärken und den generationsübergreifenden Austausch zu befördern, stellten die Jugendlichen aus Deetz einen Kalender zur Geschichte des Ortes zusammen. Sie recherchierten im Internet sowie in Archiven und sammelten mit Hilfe der Eltern- und Großelterngeneration Anekdoten aus ihrer Region.
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02/06 Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e.V.
Magdeburger Str. 21
06112 Halle
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Kleidung von Kindern und Jugendlichen im 20. Jahrhundert
Thema dieses Projekts war die historische Entwicklung der Kleider von Kindern und Jugendlichen im 20. Jahrhundert und der sich daran abzeichnende Zeitgeist. Vor allem anhand von Schulkleidung wurden politische, soziale und kulturelle Aspekte der Zeitgeschichte erkannt und dokumentiert.
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02/06 DRK KV Wanzleben e.V., Kinder- u. Jugendzentrum "Tenne"
Lindenpromenade 14
39164 Wanzleben
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Lehrjahre in der DDR
Die Zuckerfabrik Klein Wanzleben ist der größte und älteste Traditionsbetrieb und der wichtigste Arbeitergeber der Region. Das Zeitensprünge-Team verglich die heutigen Lehrbedingungen in der Zuckerproduktion mit denen, die zu DDR-Zeiten herrschten, um geschichtsverklärende Vorstellungen über frühere Ausbildungsbedingungen und Entlohnungen auszuräumen.
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02/06 Spielwagen e.V.
Düppler Mühlenstr. 25
39130 Magdeburg
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Mühlengeschichte
Im Mittelpunkt dieses Projekts stand die Erforschung der Historie der alten Düpler Mühle, die im Verfallen begriffen ist, aber doch schon bessere Zeiten erlebt hat: als Mühle, als Ausflugsgaststätte und als Wohnhaus beispielweise. Die Veröffentlichung der Projektergebnisse in Form einer Broschüre soll dazu beitragen, das Interesse der Bürgerinnen und Bürger an der Mühle wieder aufleben zu lassen und ihr Engagement für den Erhalt der Mühle zu wecken.
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02/06 Reinhard-Lakomy-Schule
- Förderschule für Geistigbehinderte
Juri-Gagarin-Ring
38820 Halberstadt
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Orte jüdischen Lebens in Halberstadt - eine Einladung zur Begegnung
Ende des 17. Jahrhunderts begann die Ansiedlung von Jüdinnen und Juden in Halberstadt, das bald zu einem Zentrum jüdischer Kultur in Preußen wurde. Die jüdische Bevölkerung hinterließ trotz aller vom Vernichtungswillen getragenen Zerstörungen Zeugnisse ihres Lebens, die die Jugendlichen der Reinhard-Lakomy-Schule durch ihr Projekt vor dem Vergessen bewahrten. Auch das heute wieder aufblühende jüdische Leben wurde dokumentiert und Möglichkeiten der Begegnung initiert.
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02/06 Wilhelm-Busch-Sekundarschule
Pablo-Picasso-Str. 19
39128 Magdeburg
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Stadtteilgeschichte des Magdeburger Stadtteils Kannenstieg
Gemeinsam mit interessierten Seniorinnen und Senioren erarbeitete das Zeitensprünge-Team der Wilhelm-Busch-Sekundarschule eine Chronik der Magdeburger Plattenbausiedlung Kannenstieg. Auch andere, eher unkonventionelle Herangehensweisen wurden ausprobiert, um einen Zugang zur Stadtteilgeschichte zu finden, z.B. die Beschäftigung mit der Lindwurmsage.
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02/06 Jugendinitiative "Theater an der Grenze" in Kooperation
Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn
Olvenstedter Str. 13
39108 Magdeburg
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Theater an der Grenze - REVOLUTION
Die Theatergruppe des Theater an der Grenze setzt sich seit drei Jahren mit der deutsch-deutschen Geschichte auseinander, lässt dazu historisches Material in Stückentwicklung einfließen und präsentiert ihre Ergebnisse in Form von Theaterinszenierungen in der Gedenkstätte Marienborn. Nachdem man sich in den vorangegangenen Jahren mit den Begriffen Flucht und Heimat auseinander gesetzt hat, wurde 2006 das Thema Revolution in Bezug auf Ursachen, Verläufe und Folgen historischer Umbrüche erörtert.
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02/06 Gemeinde Zappendorf
Kinder- und Jugendrat
Schulstr. 1
06179 Zappendorf
Vom Kali-Steinbruch zum Jugendcamp
Die Zeitenspringer aus Zappendorf erfassten chronologisch die Geschichte des so genannten Steinbruch 1. Schautafeln wurden entworfen und erstellt, die unter anderem über die Nutzung als Kalk-Steinbruch, aber auch als Drehort für DEFA-Spielfilme informieren.
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02/06 Sekundarschule Lützen
Pestalozzistr. 4
06686 Lützen
Vom Rohrstock zum Schülerrat
Die Projektteilnehmerinnen und –teilnehmer aus Lützen fertigten eine Dokumentation zum Wandel des Schullebens an. Zu diesem Zweck führten sie Zeitzeugenbefragungen mit ihren Eltern und Großeltern durch und konnten auf diese Weise die Entwicklung vom Schulalltag mit strengen Regeln und körperlichen Strafen hin zum Lernen mit demokratischer Mitbestimmung nachvollziehen.
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02/06 Gesellschaft für historische Alltagsgeschichte e.V.
Oberengengasse 10
38855 Wernigerode
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Wernigeröder Blüten? Was geschah während der Inflation 1923/24 in Wernigerode
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Zeitensprünge-Projekts befassten sich unter dem Gesichtspunkt von Inflation, Wirtschafts- und Finanzkrise mit der Alltagsgeschichte und Lebenskultur der frühen 20er Jahre des 20. Jahrhunderts. Sie erkundeten unter anderem, was es mit dem Ausspruch einer alten Wernigeröderin „Renne, renne, die Butter wird teurer!“ auf sich hatte.
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02/06 INT GmbH Integrativer Jugendclub Heide-Nord
Blumenauweg 49
06120 Halle
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Zwischen Aufbau und Abriss
Der Plattenbaustadtteil Heide-Nord ist von Arbeitslosigkeit und Abwanderung stark betroffen. Das Zeitenspringer aus Halle zeigten in ihrem Projekt auf, dass trotz oder vielleicht sogar auf Grund des Wegzugs, des Rückbaus und der Suburbanisierung eine ganz eigene Dynamik in diesem Stadtteil herrscht, dass sich neue Möglichkeiten auftun und dass neue Orte sozio-kultureller und jugendspezifischer Bedeutung entstehen.
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02/06 VG "Nesseaue" Friemar e.V., Heimatverein Bienstädt e.V.
Dr.-Külz-Str. 4
99869 Friemar
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7 Gräber
Was geschah kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs am 09. April 1945 bei Eschbergen am Aschberg, an welches Ereignis erinnert die Gedenktafel in den Fahnerschen Höhen bei den „Sieben Gräbern“ und wovon kann in diesem Zusammenhang der 70jährige Zeitzeuge Herr Güttler berichten? Die Beantwortung dieser Fragen war das Anliegen des Zeitensprünge-Projekts aus Friemar, um so zur Aufarbeitung der Geschichte beizutragen.
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02/06 Ev. Jugendarbeit im Kirchenkreis Schleiz
Kirchplatz 2
07907 Schleiz
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Angekommen - angenommen? - Vertriebene im Saale-Orla-Kreis
Die Vertreibung von Menschen während des und nach dem Zweiten Weltkrieg wird Jugendlichen selten mit direktem Bezug auf ihre Lebenswelt vermittelt. Genau dies änderte das Projekt aus Pößneck, in dem Vertriebene aus dem Lebensumfeld der jungen Menschen über ihre Flucht, ihre alte und ihre neue Heimat erzählten. Auf diese Weise sollte auch der Instrumentalisierung der Vertreibungen durch rechtsextreme Kräfte entgegen gewirkt und ein neues Heimatverständnis entwickelt werden.
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02/06 Trachtenverein Tabarz e.V.
Trachtengruppe Ingersleben
Lindenstr. 13
99891 Tabarz
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Geschichte(n) bewohnen
In Ingersleben gibt es noch sehr viele unmodernisierte Häuser, die zumeist von älteren Leuten bewohnt werden. Mit ihnen kamen die Zeitenspringer ins Gespräch und unternahmen auf diese Weise eine Zeitreise in die Vergangenheit, damit die vielen kleinen Geschichten, die mit den Häusern und deren Bewohnern verbunden sind, nicht verloren gehen.
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02/06 Ev. Kirchenspiel Mühlhausen
Kirchgemeinde St. Nicolai
Lutterothstr. 16
99974 Mühlhausen
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Kirchenkampf in St. Nicolai
Mit diesem Projekt arbeiteten die Zeitenspringer die Auseinandersetzungen zwischen den Deutschen Christen und der Bekennenden Kirche in den Jahren 1933 bis 1945 auf und dokumentierten sie. Die Projektergebnisse wurden in Form von Schautafeln und in Form eines Films der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
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02/06 Thomas Müntzer Schule Mühlhausen
Karl-Marx-Str. 35
99974 Mühlhausen
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Mühlhausen in der Wendezeit 1989/1990
Ziel dieses Projekts war es, mittels Zeitenzeugenbefragung die großen Ereignisse der Wendezeit in Form von kleinen persönlichen Geschichten greifbar zu machen. Insbesondere ehemalige Mühlhäuser, die ihre Heimatstadt vor der Wende verlassen haben und sich trotzdem noch mit ihr verbunden fühlen, kamen dabei zu Wort.
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02/06 Trachtenverein Tabarz e.V.
Trachtengruppe Ingersleben
Lindenstr. 13
99891 Tabarz
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ROCKoko - regionale und unverwaltete Bands in Neudietendorf
Seit 1990 hat sich in Neudietendorf eine alternative, sich selbst organisierende Jugendkultur entwickelt, die besonders durch lokale Bands getragen wird. Den Zusammenhalt dieser sich stetig wandelnden Jugendkultur stiftet das Bandfestival ROCKoko, dessen Entwicklung in diesem Zeitensprünge-Projekt dokumentiert wurde.
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02/06 Stadtjugendring Gera e.V.
Clara-Zetkin-Str. 1
07545 Gera
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Womenstreets
In der Stadt Gera gibt es über 700 Straßen und Plätze, doch nur zwölf Straßen tragen den Namen einer Frau. Um auf diesen Umstand hinzuweisen und um zur Anerkennung der Arbeit von Frauen anzuregen, dokumentierte diese Mädchengruppe des Stadtjugendrings das Leben und Wirken der durch Straßenbenennungen geehrten Frauen.
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12/05 Mittelschule Reinsdorf
Mittlerer Schulweg 13
08141 Reinsdorf
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Zeitzeugen des Lebens während des Zweiten Weltkrieges und der Zeit nach der Befreiung
Das Projekt begab sich auf Spurensuche gefallener Soldaten des Zweiten Weltkrieges. Seine Ergebnisse präsentierte es beim Tag des offenen Denkmals.
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10/05 Mittelschule Geschwister Scholl
Bertolt-Brecht-Str. 17
08209 Auerbach
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Geschichte der vogtländischen Eisenbahn
Die Entwicklung des Verkehrswesens seit der industriellen Revolution veranschaulichte diese Projektgruppe anhand der vogtländischen Eisenbahn. In Form einer AG bzw. eines Neigungskurses flossen diese Ergebnisse auch in den Schulunterricht mit ein.

10/05 Wittichenauer Kinder - Mrs. Nikovich-Stiftung
Markt 1
02997 Wittichenau
ZeitWerk - Historischen Persönlichkeiten auf der Spur
Die Projektgruppe untersuchte die Stadtgeschichte Wittichenau anhand ihrer Persönlichkeiten. Dabei nahm der Einsatz der „Neuen Medien“ eine besondere Stellung ein. Die Ergebnisse wurden so aufbereitet, dass sie im Internet für jeden zugänglich sind.
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10/05 Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe/Saale
Große Angergasse 10
39240 Calbe / Saale
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Industriepioniere in unserer Heimat
Die Stadt Calbe/Saale hat viele Industriepioniere hervorgebracht. Die Geschichte dieser Pioniere nachzuzeichnen war Hauptanliegen der Projektgruppe.
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09/05 Elsterschloss-Gymnasium Elsterwerda
Schlossplatz 1a
04910 Elsterwerda
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"Spurensuche"
Das Kriegsgefangenenlager Stalag IV B Mühlberg und das Speziallager des NKWD Mühlberg standen im Mittelpunkt der Betrachtungen. Mit Hilfe von Zeitzeugen und Ausgrabungen wurden die besonderen Lagerbedingungen rekonstruiert.
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09/05 RAA Brandenburg e.V.
NL Forst/ L.
Richard-Wagner-Str. 37
03149 Forst / L.
AG "Jüdische Schüler"
Die Arbeitsgruppe am Friedrich-Ludwig-Jahn Gymnasium beschäftigte sich mit dem jüdischen Leben in Forst. Die Schul- und Stadtgeschichte, sowie der jüdische Friedhof dienten dafür als Ausgangspunkt.

09/05 Ludwig-Witthöft-Oberschule
Karl-Marx-Str. 108
15745 Wildau
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Auf der Flucht
Die Projektgruppe rekonstruierte die Vertreibung der Deutschen während des Zweiten Weltkrieges anhand von Zeitzeugen aus dem örtlichen Seniorenheim. Diese Erinnerungen wurden in einem Buch zusammengefasst.
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09/05 Scherpf-Gymnasium Prenzlau
Dr.-Bähr-Str. 1
17291 Prenzlau
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Birkenhain - Ein Ort der historischen Erneuerung
Die Geschichte der ehemaligen Kommandostelle bzw. des Hauptquartiers der Heeresgruppe Weichsel in Birkenhain wurde hier thematisiert. Darüber hinaus ging die Projektgruppe auch auf eine andere Form der Nutzung z.B. als ein Ferienlager ein.
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09/05 CVJM Brandenburg an der Havel e.V.
Hauptstr. 66
14776 Brandenburg an der Havel
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Christlicher Widerstand in Brandenburg 1933-1945
Die Vergangenheit des christlichen Widerstandes anhand der Bekennenden Kirche wurde in den Mittelpunkt dieses Zeitensprünge-Projektes gestellt. Dabei wurden z.B. Fragen nach den Widerständlern und ihrer Motivation gestellt.
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09/05 Jugendzentrum Ziesar
des Diakonischen Werk
Badstr. 14
14793 Ziesar
Die Bau- und Lebensgeschichte der ehemaligen Amtsgerichtsgebäude Ziesars
Mittelpunkt des Forschungsprojektes war das Amtsgerichtsgebäude in Ziesar. Im 19. Jh. erbaut, wurde es später als Schulgebäude umfunktioniert. Diese Entwicklung wurde von den Zeitenspringern nachvollzogen.
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09/05 Marie-Curie-Gymnasium Ludwigsfelde
Thälmannstr. 17
14974 Ludwigsfelde
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Die Knollepiepels von Struveshof
Die Untersuchung der Erziehungsmethoden und des Lebens der Jugendlichen im Struveshof war der Schwerpunkt dieses Projektes. Insbesondere Zeitzeugen aus den Jahren nach 1945 und Fotomaterialen konnten über das Landeserziehungsheim Auskunft geben.
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09/05 Ev. Kirchengemeinde Forst/Lausitz
Blumenstr. 9
03149 Forst / Lausitz
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Die Wendezeit in Forst (Lausitz)
Anhand von Zeitzeugenbefragung arbeitete das Projekt die Wendezeit in Forst auf: Wie haben die Menschen die Wende erlebt, welche Erwartungen hatten sie? – und andere Fragen beschäftigten die Gruppe. Abschließend wurden die Ergebnisse in Form einer Dokumentationsmappe, ergänzt durch eine DVD, präsentiert.
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09/05 Städtisches Gymnasium Friedrich Stoy
Clara-Zetkin-Str. 8
04895 Falkenberg / Elster
Falkenbergs Kapitulation
Mit dem Übergang vom Kriegsende zur Nachkriegszeit beschäftigte sich diese Projektgruppe. Dabei arbeiteten sie die näheren Umstände und Erlebnisse der Menschen, die diesen Übergang erlebt haben, auf.

09/05 Premnitzer Jugendclub e.V.(Pre Ju)
Karl-Liebknecht-Str. 1
14727 Premnitz
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Geschichte des Premnitzer Sees und seines Umfeldes
Der Premnitzer See und sein Umfeld mit ihrer wechselseitig bedingten Entwicklung standen im Fokus dieses Projektes. Mit Hilfe einer Exkursion und der Dokumentation der Region wurden die Ergebnisse für die Nachwelt erhalten.
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09/05 Kinderring Neuhardenberg e.V.
Karl-Marx-Allee 23
15320 Neuhardenberg
Geschichte nachvollziehbar machen - Erforschen der Ortsgeschichte Bleyen-Genschmars
Die sehr bewegte Geschichte von Bleyen-Genschmar, von der 80prozentigen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg zum ersten sozialistischen Jugenddorf der DDR bis hin zum Ort mit einer der höchsten Arbeitslosenquoten in Deutschland, wurde durch die Projektgruppe nachgezeichnet und anschließend auf der Internetseite von Bleyen-Genschmar publiziert.
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09/05 Schulförderverein der Ganztagsschule
"Thomas Müntzer" e.V. Ziesar
Schulstr. 11
14793 Ziesar
Internatsgeflüster
Der Zeitraum von 1956-1996 war für diese Projektgruppe von Interesse. Die Vergangenheit des Schülerinternates der EOS und POS Ziesar in dieser Zeit wurde erforscht, um die Ergebnisse anschließend mit Hilfe einer CD und Broschüre zu präsentieren.
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09/05 Ev. Kirchengemeinde Lieberose und Land
Markt 19
15868 Lieberose
Krieg, Flucht, Vertreibung und Neubeginn in Brandenburg am Beispiel Jamlitz/Lieberose
Gegenstand des Zeitensprünge-Projektes waren die Auswirkungen der Flüchtlingsströme nach dem Zweiten Weltkrieg auf Jamlitz und Umgebung. Immerhin stammten 1945 über 30 Prozent der Bevölkerung um Lieberose aus östlicheren Gebieten.
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09/05 Verein "Young Rebels" e.V.
Jugendclub "Am Wald"
Senftenberger Str. 16
16227 Eberswalde
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Max Reimann - Schon mal gehört?
Das Projekt befasste sich, ausgehend von Max Reimann, dem Namensgeber für das heutige Brandenburgische Viertel, mit der Entwicklung dieses Stadtteils von Eberswalde. Auf die jugendliche Perspektive wurde dabei viel Wert gelegt.
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09/05 Stadt Falkenberg/Elster
Markt 3
04895 Falkenberg
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Persönlichkeiten
Im Zuge einer Straßenumbenennung stießen die Jugendlichen des Jugendbeirates der Stadt auf zwei Namen, die im Zusammenhang mit ihrem Engagement während des Bombardement von Falkenberg fielen. Die Jugendlichen ergründeten, ob diese Personen die Stadt Falkenberg/Elster vor noch größeren Schäden durch Bombardements bewahrt haben.
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09/05 Naturschutzjugend LV Brandenburg e.V.
Lindenstr. 34
14467 Potsdam
Schlossgärtnerei Gerswalde soll aus dem Dornröschenschlaf erwachen!
Die Schlossgärtnerei, das Herrenhaus und die Wasserburg in Gerswalde haben schon die unterschiedlichsten Nutzungsmöglichkeiten durchlebt. Die Erforschung dieser Vielfältigkeit stand im Vordergrund des Projektes.
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09/05 Friedrich-Gymnasium Luckenwalde
Parkstr. 59
14943 Luckenwalde
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Schulleben in Diktaturen am Beispiel unserer Schule
Im Fokus der Zeitensprünge-Projektgruppe stand die wechselvolle Geschichte ihrer Schule, speziell im Zeitraum der 40er und 50er Jahre des 20. Jahrhunderts. Am konkreten Beispiel der Einrichtung wurde das Zusammenspiel von Politik und Schule dargestellt.
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09/05 AWO KV Uckermark e.V.
und Lindenschule Prenzlau
Klosterstr.14 c
17291 Prenzlau
Siedler kommen in die Uckermark
Die Projektgruppe untersuchte anhand zweier Bauernfamilien das Schicksal der Siedler im Zeitraum von 1930 bis heute unter Berücksichtigung der Umstände, die zur Besiedlung geführt haben.
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09/05 Oberschule "An der Polz"
Buchholzer Weg 1
16775 Gransee
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Spur der Steine - Vom Arbeitslager Mildenberg zur Stalinallee?
Die Ziegelei in Mildenberg war in den 50er und 60er Jahren von großer Bedeutung. Insbesondere in der Stalinallee kamen die Ziegel zum Einsatz. Neben der Ziegelei wurde die Erforschung des Arbeitslagers Mildenberg mit in das Projekt einbezogen.
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09/05 Jugendfreizeitklub "Leo" e.V.
Nächst Neuendorfer Chaussee 1
15806 Zossen OT N. Neuendorf
Spurensuche - Jüdisches Leben in Zossen
Während die Geschichte jüdischen Lebens in dem damaligen Militärstandort Zossen auf das 17. Jahrhundert zurückgeht, wurden jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger in der Zeit von 1933 bis 1945 faktisch eliminiert. Die Aufarbeitung der Verfolgung, Vertreibung und Vernichtung und auch das Verhalten der nichtjüdischen Bevölkerung im Zeitraum von 1925-1945, und schwerpunktmäßig während der Nazi-Diktatur, wurde hier untersucht.
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09/05 Soziales Netzwerk Haidemühl
der Ev. Landeskirche Bln-Brandenburgische
Albert-Zimmermann-Str. 25
03130 Haidemühl
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Stein gegen das Vergessen
Nach der Hinrichtung von 28 KZ-Häftlingen 1945 wurde ein paar Jahre später ein Gedenkstein aufgestellt. Im Zuge von Umsiedlungsmaßnahmen ist dieser aber verschwunden. Hier setzte die Projektgruppe an und untersuchte die letzten Tage der KZ-Häftlinge und den Verbleib des Gedenksteins.
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09/05 Gemeinde Röderland
Am Markt 1
04932 Röderland
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Unsere Dorfschule im Wandel der Zeit
Zum 600jährigen Bestehen von Wainsdorf fertigte diese Projektgruppe eine Ausstellung über die örtliche Dorfschule an, die heute als Kindergarten genutzt wird. Besonders die ältere Generation wurde befragt, da ihre Erlebnisse und Erinnerungen einen wesentlichen Beitrag zur Erkundung der Geschichte der Dorfschule beitrugen.
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09/05 Kreisjugendring Elbe-Elster Juri e.V.
Hauptstr. 58
03253 Schönborn
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Was vor dem B 1000 in der Feuerwehr war
Annähernd hundert Jahre existiert die Feuerwehr in Dollenchen und seit 1992 gibt es eine Jugendfeuerwehr. Im Vordergrund dieses Projektes stand die Frage nach der Geschichte: Was passierte seit 1908, wie viele Mitglieder hatte die Feuerwehr, welche Einsätze musste sie fahren u.v.m.
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09/05 kreativ labor uckermark e.V.
Rudolf-Breitscheid-Str. 24
17291 Prenzlau
Weggehen - Ankommen
Schon im 19. Jh. mussten viele Jugendliche die Uckermark verlassen, um eine Arbeit zu finden. Durch die Beschäftigung mit der historischen Abwanderung setzten sich die Jugendlichen intensiv mit diesem Thema auseinander.
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09/05 HVD, LV Berlin-Brandenburg e.V.
MädchenZukunftsWerkstatt Teltow
Oderstr. 34-36
14513 Teltow
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Weiblicher Alltag in Teltow - Geschichten und Geschichte
Diesem Zeitensprünge-Projekt lag die Idee zu Grunde, Biografien von Frauen im Zeitraum von 1930 bis heute an ausgewählten Beispielen zu verdeutlichen. Durch persönliche Geschichten wurde die berufliche und familiäre Situation der Frau im Wandel der Zeit hervorgehoben.
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09/05 LAG für polit.-kulturelle Bildung in Brandenburg e.V.
Schulstr. 9
14482 Potsdam
Zuwanderung aus Osteuropa in Wiesenburg, Ortsteil Schmerwitz
Als Zuzugsgebiet nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg und anschließend nach der Wende durch Spätaussiedler bot sich Schmerwitz zur Erforschung der Zuwanderung an. Ziel war es, Vorurteile gegen Spätaussiedler abzubauen.
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09/05 Ev. Jugend der Kirchgemeinde Kavelstorf
An der Kirche 3
18196 Kavelstorf
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"Streng geheim!" ... Die Enttarnung des Waffenlagers in Kavelsdorf
Die Enttarnung des geheimen kommerziellen Waffenlagers 1989 in Kavelstorf durch mutige Bürger des Ortes soll einen entscheidenden Beitrag zum Zusammenbruch des DDR-Regimes geleistet haben. Die Zeitenspringer rekonstruierten im Rahmen ihres Projektes die Geschichte des Waffenlagers und die der Enttarnung. Zudem wurden die beteiligten Bürger ausfindig gemacht.
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09/05 Ev. Kirchgemeinde St. Marien Ribnitz
Neue Klosterstr. 17
18311 Ribnitz-Damgarten
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Abfahrt Ribnitz 4.43 Uhr
Hinter dieser vermeintlichen Fahrplanangabe verbirgt sich die Deportation der beiden letzten Ribnitzer Jüdinnen am 11.7.1942 nach Theresienstadt. Das Zeitensprünge-Projekt erforschte und rekonstruierte ihren Weg ins Konzentrationslager, klärte die näheren Umstände ihres Verschwindens und suchte nach Reaktionen in der Stadt.
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09/05 Verein der Freunde des Wiligrader Schlosses e.V.
Wiligrader Str. 10
19069 Lübstorf
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Bauernhochschule Willigrad 1923-1932
In der von Großherzog Friedrich Franz IV betreuten Bauernhochschule bereiteten sich die Studenten auf die Übernahme von Bauernstellen in der Region vor. Die Zeitenspringer brachten in ihrem Projekt die Ziele und Lerninhalte dieser Einrichtung in Erfahrung und vermittelten Kenntnisse vom Bauernstand und von mecklenburgischen Traditionen.
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09/05 Hansa-Gymnasium
Fährwall 19
18439 Stralsund
Bomben auf Stralsund
Die Schülergruppe fertigte ein Buch über die Bombenangriffe auf Stralsund während des Zweiten Weltkriegs.

09/05 Demokratischer Frauenbund Demmin e.V.
Bahnhofstr. 30
17109 Demmin
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Demmin - Heimatstadt
Konfrontiert mit dem Problem der Abwanderung, verglichen die Zeitenspringer ihre Jugend mit der ihrer Eltern und entwickelten anhand dessen neue Perspektiven für ihre Heimatstadt.
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09/05 Ev. Kirchengemeinde Ahlbeck
Dorfstr. 8
17375 Ahlbeck
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Die Kirchengemeinde Ahlbeck und das Ende der DDR
Die Gemeindemitglieder und Amtsträger der Kirchengemeinde Ahlbeck – zu DDR-Zeiten von der Staatssicherheit überwacht – leisteten einen entscheidenden Beitrag bei der gewaltlosen „Erstürmung“ der Stasi-Zentrale in Ueckermünde. Ihre Rolle in der DDR arbeiteten die Zeitenspringer auf und rekonstruierten die Ereignisse der Wendezeit in Ahlbeck.
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09/05 Ev. Jugend im Kirchenkreis Greifswald
Alt-Teterin 14
17392 Butzow
Die Müggenburg in der DDR
Die wechselvolle Nutzung der Müggenburg als Flüchtlingslager, Verwaltungsgebäude, Drehort für einen DEFA-Spielfilm, Raum für Gottesdienste sowie ihre heutige Bedeutung für den Ort waren Gegenstand dieses Zeitensprünge-Projektes.
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09/05 Vereinigte Bürgerinitiative Toitenwinkel e.V.
Jugendgarten "Alte Schmiede"
Hölderlinweg 10
18147 Rostock
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Die Wende in Toitenwinkel - Bürger für Bürger
Dokumentiert wurde die Wendezeit in Toitenwinkel, die jüngste Plattenbausiedlung in Rostock, und das Engagement der Bürger für ihren Stadtteil, das u.a. die Entstehung des offenen Jugendtreffs „Alte Schmiede“ ermöglichte.
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09/05 Regionale Schule Ducherow
Thomas-Müntzer-Str. 10
17398 Ducherow
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Ducherower Heimatgeschichte
Durch das Aufarbeiten von Ereignissen der Heimatgeschichte und das Aufspüren von historischen Persönlichkeiten durch die Zeitenspringer wurde Ducherow, das zumeist als Dorf einer strukturschwachen Region wahrgenommen wird, einmal unter einem anderen Blickwinkel betrachtet und somit die Heimatverbundenheit gestärkt.
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09/05 Ev. Kirchengemeinde Zarnekow
Dorfstr. 28
17495 Karlsburg OT Zarnekow
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Ein Schloss wird zu einem bekannten Herzzentrum
Aufgezeigt und reflektiert wurde die Entwicklungsgeschichte des Karlsburger Schlosses in diesem Projekt: vom Herrensitz zum international anerkannten Herzzentrum.
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09/05 Schülerfirma "Pic.It!"
Integrierte Gesamtschule Grünthal
Grünthal 12
18437 Stralsund
Entwicklung des Stadtteils Grünhufe in der Hansestadt Stralsund
Die Zeitenspringer analysierten die Entwicklungsgeschichte des Stadtteils Grünhufe, u.a. im Hinblick auf gegenwärtige Probleme wie Wohnungsleerstand.
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09/05 DLRG Bezirk Wismar e.V.
Bürgermeister-Haupt-Str. 48
23966 Wismar
Faszination Wasserrettung - Die Geschichte von Rettern und Geretteten
Wie bereits im letzten Jahr befasste sich die Jugendgruppe mit dem Thema Wasserrettung, diesmal unter dem Schwerpunkt Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte von Rettungsgeräten.
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09/05 Ev. Kirchengemeinde Züssow
Kirchweg 2
17495 Züssow
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Flüchtlingsdrama und Kirche
Um den nach Kriegsende in Züssow gestrandeten Flüchtlingen zu helfen, starteten die Kirchgemeinde und die Zülchower/ Züssower Diakone gemeinsam mit den Dorfbewohnern eine Soforthilfe. Daran zu erinnern, aber auch die demografische Entwicklung und Integration der „Neuen“ zu dokumentieren, war das Anliegen dieses Geschichtsprojekts. Die Ergebnisse der Recherchen wurden in einem Film aufbereitet, dessen Präsentation an einem Filmabend im Dorf zu einem generationsübergreifenden Dialog führte.

09/05 Ev. -Luth. Kirchgemeinde Cammin
An'n Pauhl 3
18195 Cammin
Ganz in Familie
Der Versuch einer Definition von Familie und eine Rückschau in geschichtliche Entwicklungen eines „Lebens auf dem Lande“ wurden unternommen, um den Stellenwert von Familie in der Vergangenheit und in der Gegenwart zu ermitteln und Perspektiven für die Zukunft aufzuzeigen.

09/05 Regionalschule Hohen Wangelin
Ganztagsschülergruppe " Kriegsgräber"
Hans Beimler Str. 2
17194 Hohen Wangelin
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Gegen das Vergessen - Schüler befragen Zeitzeugen
Die Befragung von Zeitzeugen über deren Erlebnisse zum Ende des Zweiten Weltkriegs gab diesen jungen Zeitenspringern Aufschluss über die Kriegsereignisse rund um Hohen Wangelin.
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09/05 Jugendmigrationsdienst Anklam
Regionalzentrum für kirchliche Dienste PEK
Hauptstr. 76
17398 Ducherow
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Geschichten, die das Leben schreibt
Jugendliche mit Migrationshintergrund schrieben über ihre Familiengeschichte eine kleine Biografie und erarbeiteten einen Stammbaum. Auf Grundlage dieser Lebensbiografien wurde eine Ausstellung erstellt, die Vorurteile abbauen und die interkulturelle Verständigung fördern soll.
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09/05 Landesschule für Gehörlose Güstrow
Plauer Chaussee 6
18273 Güstrow
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Historie der Gehörlosenschule
Die Gehörlosenschule in Güstrow existiert seit 53 Jahren und wird gegenwärtig zu einem modernen Förderzentrum ausgebaut. Ihre Entwicklungsgeschichte, die Veränderung des Schulalltags unter verschiedenen politischen Systemen, aber auch das Leben mit der Behinderung „Hörschädigung“ waren Themen dieses Forschungsprojekts.
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09/05 Ev.-Luth. Gemeinde Rödlin-Warbende
Blankenseer Str. 34
17237 Rödlin
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Historische Fotos - Zeitgeschichte in Bildern
Die Projektgruppe veranschaulichte durch eine Video-DVD die Veränderungen der Arbeits- und Lebensweise der Menschen der Region seit dem Zweiten Weltkrieg, indem historisches und modernes Bildmaterial einander gegenübergestellt wurden.
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09/05 Stadtverwaltung Bützow
- Jugendrat Bützow
Am Markt 1
18246 Bützow
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Justizvollzugsanstalt Bützow
Dieses Zeitensprünge-Projekt dokumentierte die Geschichte seit 1900 der überregional bekannten Justizvollzugsanstalt Bützow.
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09/05 Gesellschaft der Liebhaber des Theaters e.V.
Mlada-Boleslaver-Str. 1
17036 Neubrandenburg
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kiek ma innen klappräkner
Die Entwicklung der gesprochenen Sprache vom Plattdeutschem zum Hochdeutschem stand im Mittelpunkt dieses Zeitensprünge-Projektes. Dabei wurde erforscht, wie und warum sich der Wandel vollzog und nach Sprachgeschichten aus dem Alltag gesucht, um diese in Form eines Theaterspiels lebendig werden zu lassen.
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09/05 Regionale Schule Gelbensande
Sportplatzweg 7
18182 Gelbensande
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Lehrpfad gegen das Vergessen - KZ-Außenlager Schwarzenpfost
Durch die Erweiterung des bereits angelegten 250m langen Rundweges, das Anbringen weiterer Informationstafeln und die Erstellung mehrsprachiger Flyer erinnert die Projektgruppe an die im KZ-Außenlager Schwarzenpfost begangenen Verbrechen und an die hier zur Arbeit gezwungenen Häftlinge.
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09/05 Fleesenschule Malchow
Schulstr. 3
17213 Malchow
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Munitionsfabrik Malchow
Themen wie Aufrüstung, Antisemitismus, Zwangsarbeit, Konzentrationslager und der Alltag in der NS-Zeit wurden beispielhaft anhand der Munitionsfabrik Malchow erforscht. Das Ergebnis der Zeitensprünge-Projekts sind ein Film und eine PowerPoint-Präsentation, die die Historie der Munitionsfabrik und das damit verbundene Schicksal tausender Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge dokumentieren.
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09/05 Ev. Kirchengemeinde Spantekow
Burgstr. 13
17392 Spantekow
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NACHkriegsgeschichteN
Die Zeitenspringer aus Spantekow beschäftigten sich mit den Ereignissen der Nachkriegszeit in ihrer Region. Die Schwerpunkte der Auseinandersetzung waren die Aufnahme von Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg, der so genannte „sozialistische Frühling“, d.h. die Kollektivierung der Landwirtschaft 1958-1960, und die staatlichen Maßnahmen zur „Entkirchlichung“ der Bevölkerung.

09/05 Musikkraftwerk e.V.
Brunnenstr. 32
19053 Schwerin
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Röhrenradio
Die Zeitenspringer setzten sich mit der letzten alternativen Autorensendung im privaten Hörfunk in Deutschland, dem „Röhrenradio“ auf Antenne MV, auseinander. Die Sendung, die viele wichtige Nachwuchsbands vorstellte, wurde mittlerweile eingestellt.
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09/05 Begegnungsstätte Schmarl e.V.
Stephan-Jantzen-Ring 32
18106 Rostock
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Rostock-Schmarl - früher war alles besser?
Ausgehend von dem weitverbreiteten Ausspruch „Früher war alles besser“ wurden die Umstände und Lebensgewohnheiten der Menschen des Stadtteils Schmarls im letzten Jahrhundert, v.a. in der Nachkriegs- und DDR-Zeit, beleuchtet und mit der jetzigen Situation verglichen.
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09/05 Diakonieverein Güstrow
Platz der Freundschaft 14c
18273 Güstrow
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Rückkehr in ein neues Land - Spurensuche
Die DDR nahm man ab dem Jahr 1979 namibische Flüchtlingskinder auf und brachte sie u.a. im Belliner Schloss unter, das zum Kinderheim umfunktioniert wurde. Gemeinsam mit Gästen aus Namibia wurde nicht nur die Geschichte der Belliner Flüchtlingskinder erarbeitet, sondern auch ein intensiver kultureller Austausch angeregt.
Die Projektergebnisse werden nun Ausstellungen, Vorführungen und auch dem Schulunterricht zur Verfügung gestellt.
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09/05 Montessori-Schule Schwerin
Platz der Jugend 25
19053 Schwerin
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Schule und Leben vor 100 Jahren
In Zusammenarbeit mit dem Dorfmuseum Mueß und dem Familienmuseum in Wittenförden legte die Projektgruppe eine Chronik über Schule und Schulalltag vor 100 Jahren an.
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09/05 Caritas Mecklenburg e.V.
Schwetziner Str. 12
17168 Groß Wüstenfelde
Schulgeschichte
Die Jugendlichen, zum Teil frühere Schüler, erforschten die 60-jährige Geschichte der ehemaligen Dorfschule als wesentlichen Teil der Dorfgeschichte mit Hilfe von Einwohnerbefragungen.
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09/05 Werner Club "Elde Jugend" Grabow e.V.
Hechtsforthschleuse 3
19300 Grabow
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Unser Kanal "Müritz - Elde - Wasserstraße"
Die Müritz-Elde-Wasserstraße ist ein beliebtes Ausflugsziel. Aber wie kam es dazu? Diese Frage klärten die Jugendlichen in ihrem Zeitensprünge-Projekt.
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09/05 Ev.-Luth. Kirchengemeinde Wattmannshagen
Rachower Str. 49
18279 Wattmannshagen
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Von Sibirien bis nach Mecklenburg
Angesichts der derzeitigen Abwanderung aus Mecklenburg-Vorpommern erforschte die Jugendgruppe exemplarisch anhand des Ortes Rachow die Beweggründe für das Verlassen der Heimat.
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09/05 Caritas Mecklenburg e.V./ Schloss Dreilützow
Am Schlosspark 10
19243 Dreilützow
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Weihnachten 45 - Weihnachten in den letzten Jahrzehnten
Die Art das Weihnachtsfest zu begehen erlaubt Rückschlüsse über die jeweilige Zeit und den jeweiligen Ort. Aus diesem Grund erstellten die Zeitenspringer eine Sammlung von Weihnachtsgeschichten, die exemplarisch die Vergangenheit illustrieren und das Wesentliche des Weihnachtsfestes für die Gegenwart herausstellen.
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09/05 Goethegymnasium Rostock
Goetheplatz 5/6
18055 Rostock
Wendepunkte - Der Wandel in der Region Rostock von 1989 - 1992
Die Schüler erarbeiteten die regionale Rundfunkstruktur, die Geschichte des Rundfunks und seiner Macher in der Stadt und fragten nach dem lokalen Bezug der Radioproduktionen. Die Veröffentlichung ihrer Rechercheergebnisse erfolgte in Form einer Sendung auf Radio Lohro.
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09/05 Ev. Jugendpfarramt
Jugendinitiative Wolgast
Alt Teterin 14
17392 Butzow
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Widerstand und Deportation
Der Widerstand des Freiheitskämpfers H. Kolberg gegen den Nationalsozialismus stand im Mittelpunkt dieses Forschungsprojekts. Die Zeitenspringer setzten sich mit seinem Leben auseinander, um dazu beizutragen, dass die heute als selbstverständlich angesehene Freiheit der Meinungsäußerung wieder als hohes und schützenswertes Gut angesehen wird.
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09/05 Stadtkurs des Schiller-Gymnasiums Bautzen
Schilleranlagen 2
02625 Bautzen
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"Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will" - Zur Bautzner Gewerkschaftsgeschichte
In ihrem Projekt fokussierten die Zeitenspringer die Entwicklung der Gewerkschaften im Kontext der Industrialisierung in Bautzen unter Berücksichtigung der unterschiedlichen zeitlichen Abschnitte.
Der Austausch mit lokalen Institutionen, u.a. mit den Gewerkschaften, sowie ein Workshop zur Erlangung von Basiswissen über Gewerkschaften und wissenschaftliche Methoden waren weitere Elemente dieses Zeitensprünge-Projekts.
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09/05 Ev.-Luth. Kirchengemeinden Marbach und Gleisberg
Hauptstr. 130
09661 Tiefenbach
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1945 - Eine bewegende Zeit in Gleisberg und Marbach
Angeregt durch die Kriegsgräber in Gleisberg und Marbach setzten sich die Zeitenspringer mit den Ereignissen des Zweiten Weltkriegs in ihrer Heimatstadt auseinander. Mit Hilfe von Zeitzeugen und Dokumenten erfolgte die Aufarbeitung der Geschehnisse, die später in den Geschichtsunterricht integriert wurde.
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09/05 Friedrich-Schleiermacher-Gymnasium Niesky
Bahnhofstr. 2
02906 Niesky
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Außenstelle Konzentrationslager Niesky
Während der NS-Diktatur bestand ein Konzentrationslager in Niesky. Die Entstehung und Entwicklung dieses Lagers wurde u.a. anhand von Zeitzeugen nachvollzogen.
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09/05 Friedrich-Schiller-Schule Leipzig
Elsbethstr. 2-4
04155 Leipzig
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Befragung von Zeitzeugen zur Geschichte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs
Die Befragung von Senioren und Seniorinnen ermöglichte es der Schülergruppe, eine bessere Vorstellung von der Zeit der Großelterngeneration zu bekommen. Der Kontakt mit Zeitzeugen verbindet abstraktes Wissen mit konkreten Erfahrungen und fördert zudem das gegenseitige und generationsübergreifende Verständnis. Eine Präsentation der Interviewergebnisse erfolgte in Form einer Ausstellung in der an dem Projekt beteiligten Seniorenresidenz.
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09/05 Mittelschule Bernsdorf
Alte Schulstr. 3
02994 Bernsdorf
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Bernsdorfer Schulgeschichte(n)
In diesem Projekt wurde die enge Bindung der Schüler an die Schule genutzt. Die Zeitenspringer untersuchten die Geschichte der Schule in den unterschiedlichen Zeitabschnitten und bereiteten die Ergebnisse in Form einer Dokumentation auf.
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09/05 Friedrich-Fröbel-Schule
Schule zur Lernförderung
Reichsstr. 45
09112 Chemnitz
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Chemnitz - das sächsische Manchester
Das Projekt behandelte die Zeit der Industrialisierung in Chemnitz. Die Zeitenspringer fragten nach den notwendigen Voraussetzungen der Industrialisierung und untersuchten, ob es Chemnitzer Erfindungen und Unternehmen gab, die den technischen Fortschritt maßgeblich beförderten.
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09/05 Ev. Jugend im Kirchenbezirk Leisnig-Oschatz
Kirchberg 6
04779 Wermsdorf
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Dem Ende folgt ein neuer Anfang
Dieses Projekt widmete sich dem Neuanfang nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Jugendlichen erfuhren, wie dieser Neuanfang überhaupt möglich war, welche Motive die Menschen zum Wiederaufbau bewegt und welche Überlebensstrategien sie entwickelt haben.
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09/05 Freie Waldorfschule Dresden
Jägerstr. 34
01099 Dresden
Die Rudolf Steiner Schule Dresden in Zeiten deutscher Diktaturen
Die Zeit der NS-Diktatur von 1933-1941 und der DDR von 1945-49 bildeten den zeitlichen Rahmen dieser Untersuchung des Wandels der Schul- und Unterrichtspraxis der Rudolf Steiner Schule in Dresden.
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09/05 Kreis-Jugendfeuerwehr Sächsische Schweiz (Mike Brendel)
Hertigswalde 13
01855 Sebnitz
Dresden, 13. Februar 1945 - Die im Feuer gebliebenen Kameraden
Mit dem Projekt wurde insbesondere der Einsatz der Feuerwehr Bad Schandau bei dem Luftangriff am 13. Februar 1945 aufgearbeitet.
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09/05 Goetheschule Breitenbrunn
Dorfberg 12
08359 Breitenbrunn
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Flucht und Vertreibung
Das Nachvollziehen von Vertreibung und insbesondere die bei der Flucht zurückgelegten Wege spielten in diesem Projekt eine große Rolle. Bei einer kurzen Befragung der Großeltern durch die Zeitenspringer wurde festgestellt, dass über ein Drittel von ihnen Flüchtlinge waren. Durch die Produktion einer CD-Rom präsentierte die Gruppe das Ergebnis der Nachforschungen.
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09/05 Ev.-Luth. Kirchgemeinde Lommatzsch-Neckanitz
Döbelner Str.6
01623 Lommatzsch
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Gegen das Vergessen
Die letzten Tage des Zweiten Weltkrieges in Lommatzsch wurden in diesem Projekt thematisiert. Insbesondere die Erschießung von 36 Zwangsarbeitern und mehreren Bürgern durch die SS wurde aufgearbeitet, zumal es immer weniger Zeitzeugen gibt, die durch ihre persönliche Lebensgeschichte die Erinnerung aufrecht erhalten können.
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09/05 Initiativgruppe Geschlossener Jugendwerkhof Torgau e.V.
Fischerdörfchen 15
04860 Torgau
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Geschichtswerkstatt: Zeitzeugeninterviews - Befragung, Auswertung, Präsentation
Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau war die einzige geschlossene Disziplinierungseinrichtung der DDR und hatte das Ziel, Jugendliche im Alter von 14-18 Jahren zu "sozialistischen Persönlichkeiten" umzuerziehen. Im Fokus der Betrachtung stand die Wirkung der Einrichtung auf die Öffentlichkeit.
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09/05 Kulturschleuder e.V.
Klötzerstr. 29
01587 Riesa
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Honeckers Schmuddelkinder - Hippies im Rockschuppen Röderau
Das Projekt bezog sich auf die Hippiebewegung, deren Anhänger sich ab Mitte der 70er Jahre in einem kleinen Rockschuppen in Röderau trafen. Die näheren Umstände, Motive und Bedeutung dieser Bewegung wurden anhand von Zeitzeugenbefragungen näher beleuchtet.
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09/05 Roter Baum e.V. - Ortsgruppe Leipzig
c/o linXXnet
Bornaische Str. 3d
04277 Leipzig
Im Haus nebenan
Mit dem Leben der Sinti und Roma in Leipzig vor 1933 beschäftigte sich diese Projektgruppe. Dabei galt es aufzuzeigen, dass diese vor ihrer systematischen Ausgrenzung, Verfolgung und Ermordung einen festen und akzeptierten Bestandteil der Leipziger Bevölkerung darstellten. Die Zeitenspringer gegaben sich dazu auf eine Spurensuche durch ihre Heimatstadt und hielten ihre Ergebnisse durch eine Fotodokumentation fest.
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09/05 Juliot-Curie-Gymnasium
Wilhelmsplatz 5
02826 Görlitz
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Lebenswege von Görlitzer Bürgern
Anhand ausgewählter Lebensläufe von bekannten und unbekannten Bürgern der Stadt Görlitz wurde den Teilnehmern in Form einer Ausstellung in der Stadt die Geschichte ihrer Heimat näher gebracht.
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09/05 Begegnungszentrum Zöblitz
Markt 23
09517 Zöblitz
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Lecker - wie vom Zuckerbäcker
Im Vordergrund des Projektes stand die Geschichte der Zuckerbäckerei Flader, die einst sehr berühmt war. Aber nicht nur die Geschichte, sondern auch der komplette Betriebsablauf von der Herstellung bis zum Verkauf waren von Interesse. Nebenher wurde eine Dokumentation der ehemaligen Geschäftevielfalt in Zöblitz erstellt.
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09/05 Verein Schulmuseum Dresden e.V.
Seminarstr. 11
01067 Dresden
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Schülerwettbewerb "Die Stadt, in der ich lerne"
Im Rahmen des Wettbewerbs zur 800-Jahr-Feier Dresdens wurde die Dresdner Schulgeschichte von der Kaiserzeit bis zur Gegenwart nachvollzogen. Die Ausarbeitungen erfolgten in Form einer Geschichtswerkstatt, die durch Studenten der TU Dresden betreut wurde.
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09/05 FV Schulmuseum-Werkstatt für Schulgeschichte Leipzig e.V.
Goerdelerring 20
04109 Leipzig
Schulgeschichten 1918 - 1933 - 1945 - 1989
Die Projektgruppe untersuchte unter Berücksichtigung der historischen Umstände, besonders der politischen Umwälzungen, Wandel und Kontinuität der Schulen in Leipzig.
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09/05 Goetheschule Mügeln
Schulplatz 6
04769 Mügeln
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Spurensuche
Bei diesem zeitübergreifendem Thema standen die Bürger und Bürgerinnen von Mügeln im Vordergrund. Dabei wurde der Wandel der Traditionen und Lebensumstände mit Hilfe ausführlicher Recherchen untersucht.
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09/05 Gymnasium Dreikönigsschule Dresden
Louisenstr. 42
01099 Dresden
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Theresienstadt - Spurensuche
Die Deportation der Dresdner Juden nach Theresienstadt wurde in diesem Forschungsprojekt thematisiert. Im Rahmen des Unterrichts der 10. und 12. Klasse wurde das Leben und Schicksal der Juden zur Zeit der NS-Diktatur nachgezeichnet und ihnen in Form einer Ausstellung im Gymnasium gedacht.
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09/05 Dokumentations- und Informationszentrum DIZ Torgau
Stiftung Sächsische Gedenkstätten
Schloßstr. 27
04860 Torgau
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Une histoire commune - Eine gemeinsame Geschichte
Durch das Reichskriegsgericht in Torgau, welches für die zwangsrekrutierten Elsässer und Lothringer zuständig war, und durch das dazugehörige Gefängnis ist die deutsche Geschichte mit der französischen eng verbunden. Anhand von Gerichtsunterlagen und französischen Aufzeichnungen, die auf persönlichen Erinnerungen basieren, wurde gemeinsam mit französischen Schülern das Schicksal der französischen Häftlinge in Torgau erforscht.
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09/05 Verein zur Förderung alternativer Jugendarbeit e.V.
Skassaer Str. 46
01558 Großenhain
Unser Jugendhaus als Zeitmaschine
Durch den ständigen Nutzungswechsel des 1938 erbauten Gebäudes bot sich eine Beschäftigung mit den unterschiedlichen Zeitabschnitten an. Die Ergebnisse wurden nicht nur in einer Ausstellung präsentiert, sondern auch in Form eines Dokumentarfilms veröffentlicht.

09/05 Regenbogenbus e.V.
Obere Hauptstr. 18b
09228 Chemnitz
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Vom Rittergut zum Kindergarten
Der Kindergarten in Wittgensdorf nimmt eine zentrale Funktion im Ort ein. Die Zeitenspringer rekonstruierten die Geschichte vom ehemaligen Rittergut zum Kindergarten.
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09/05 Mittelschule Auerswalde
Schulweg 7
09244 Lichtenau
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Wenn Bomben schreiend fallen, erzählen leise die Häuser
Die Chronik der Kinderheilstätte, heute Seniorenbetreuungszentrum im Schulbezirk, vor und nach dem Bombardement auf Chemnitz wurde durch die Schüler und Schülerinnen aufgearbeitet.
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09/05 IN VIA Katholische Mädchensozialarbeit Dresden-Meißen e.V.
Robert-Matzke-Str. 23
01127 Dresden
Wer gab meiner Straße seinen Namen?
Die Projektteilnehmerinnen wollten Interessantes über die Persönlichkeiten auf den Straßenschildern ihrer Stadt in Erfahrung bringen. In diesem Zusammenhang überlegten sich die Jugendlichen auch, wen sie heutzutage auf diese Weise ehren würden.
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09/05 Ev. Jugendzentrum "Meisterhaus"
Friedensstr. 2
09456 Annaberg-Buchholz
Teamfoto
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Zeitensprung in Buchholz
In diesem Projekt erforschten die Zeitenspringer die Geschichte des Meisterhauses. Dabei ging es vor allem um die Umstände der politisch motivierten Besitzerwechsel in den unterschiedlichen Regierungssystemen. Die Präsentation erfolgte im Rahmen einer Wandtafel für das Meisterhaus selbst und in diversen Veranstaltungen, wie z.B. der Gestaltung einer Schulstunde oder eines Gemeindeabends.
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09/05 AWO Kinder- und Jugendhaus Bad Lausick
Turnerstr. 1a
04651 Bad Lausick
Zur Hölle mit der SILIKA!
Die Geschichte der Firma SILIKA, ein Unternehmen, das feuerfeste Steine herstellt, wurde in diesem Projekt thematisiert. Dabei untersuchten die Zeitenspringer die Bedeutung des Betriebes für die Menschen in Bad Lausick und regten so einen Dialog zwischen den Generationen an.

09/05 Tuanano - Klub - Afrika e.V.
Schellingstr. 3-4
39104 Magdeburg
Afrikaner in Magdeburg
Magdeburg ist für Menschen aus verschiedenen Ländern Afrikas aus unterschiedlichen Gründen zur zweiten Heimat geworden. Die Zeitenspringer gewannen in ihrem Projekt einen Einblick in den Lebensalltag von Afrikanern und bauten dadurch Vorurteile ihnen gegenüber ab.
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09/05 Jugendgruppe AJM des Gymnasiums
"Walter Gropius" , Europaschule
Peterholzstraße 58
06849 Dessau
Arbeit der Frau
Ausgehend von einer Veränderung des Stellenwertes der Frau in der Gesellschaft im Zuge des Zweiten Weltkrieges erforschte die Gruppe das Leben der Frauen in Dessau zwischen 1933-1947, besonders hinsichtlich ihrer beruflichen Tätigkeiten.
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09/05 Reinhard-Lakomy-Schule
- Förderschule für Geistigbehinderte
Juri-Gagarin-Ring
38820 Halberstadt
Teamfoto
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BAD-Geschichte(n)
Die Zeitenspringer rekonstruierten die Geschichte des ehemaligen Sommerbads in Halberstadt, das 1936 als Ausweichort für die Olympischen Spiele vorgesehen war, mit Hilfe von Recherchen und Zeitzeugenbefragungen.
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09/05 Heimatverein Ottersleben e.V.
Magdeburger Str. 4
39116 Magdeburg
Teamfoto
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Begegnungen am Eichplatz gestern und heute
Der Eichplatz als zentraler Ort im Stadtteil Ottersleben ist Treffpunkt für Jung und Alt. Anhand von Zeitzeugenbefragung und Recherche wurde die Geschichte des populären Platzes aufgearbeitet.
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09/05 Börde-Gymnasium Wanzleben
Raßbachplatz 4
39164 Wanzleben
Teamfoto
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Blauhemd und Pionierversprechen
Im Projekt wurden die Freizeitgestaltungen von Kindern und Jugendlichen in der DDR untersucht, insbesondere die typische Arbeit der Pionier- und FDJ-Organisation. Als Beispiel wurde der Wanzlebener Jugendclub „Tenne“ näher betrachtet, der bereits in der DDR existierte und heute noch aktiv ist. Ziel war die differenzierte Auseinandersetzung der Jugendlichen mit Bildung und Erziehung in der DDR.
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09/05 Freilichtmuseum Diesdorf
Molmker Str. 23
29413 Diesdorf
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Bräuche und Aberglauben im Hans-Jochen-Winkel
In der Region Hans-Jochen-Winkel werden alte Sitten und Gebräuche noch gelebt. Diese dokumentierten die Zeitenspringer und bereiteten sie für die kommenden Generationen auf.
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09/05 Kooperative Gesamtschule W. v. Humboldt
Lilienstr. 17-19
06122 Halle / Saale
Die Befreiung der Stadt Halle im April 1945
Ausgangspunkt ist der Einmarsch der alliierten Streitkräfte in Halle 1945. Die Teilnehmer machten Menschen aus dieser Zeit ausfindig, um die Ereignisse näher zu beleuchten. Zudem wurde die amerikanische Militäreinheit „Timberwölfe“, die an der Befreiung der Stadt beteiligt war, näher betrachtet.
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09/05 Peißnitzhaus e.V.
Burgstr. 38
06114 Halle
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Geschichte der Jugendbewegungen
In diesem weiterführenden Projekt über die staatliche Jugendbewegung waren für die bereits erfahrenen Zeitenspringer die Jahre 1970-1990 von Interesse. Ihre Ergebnisse präsentierte die Gruppe in einem Theaterstück über die Geschichte der Peißnitzinsel und des Peißnitzhauses.
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09/05 Projekt für Toleranz und Demokratie
DGB-Jugend Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Str. 6
39104 Magdeburg
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Geschichte der ZwangsarbeiterInnen in Westerhüsen / Tonschacht
Im Zwangsarbeiterlager Tonschacht bei Magdeburg kamen zwischen 1942-1945 über 800 Menschen ums Leben. Die Projektgruppe arbeitete mit Hilfe von Zeitzeugen und Quellen aus Archiven die bisher unerforschte Geschichte des Arbeitslagers auf.
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09/05 Melanchthon-Gymnasium Lutherstadt-Wittenberg
Neustr. 10b
06886 Lutherstadt-Wittenberg
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Geschichten von Land und Leuten
Mit der Geschichte direkt vor der „Haustür“ setzte sich diese Schülergruppe auseinander. Dabei wurden vor allem die Familien befragt, welche interessanten Geschichten sich über ihre Heimat zu berichten hatten.
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09/05 Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V.
Leipziger Str. 37
06108 Halle
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Geschichtenweg
Dieses Zeitensprünge-Projekt erarbeitete Schautafeln, die die oftmals unbekannten Geschichten historischer Gebäude Halles den Bewohnern der Stadt näher bringen sollen.
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09/05 Gemeinde Zappendorf
Kinder- und Jugendrat
Schulstr. 1
06179 Zappendorf
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Händelweinberg in Zappendorf
Die Zeitenspringer betrachteten den Untergang des Weinbergs von Georg Händel, Vater von Georg Friedrich Händel, und die Wiederherstellung des alten Weinbergs näher.
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09/05 ARTist! e.V.
Moritzplatz 1
39116 Magdeburg
Kristallpalast - Eine Ruine kann Geschichte(n) erzählen
Das Zeitensprünge-Projekt befasste sich mit der Geschichte des Magdeburger Kristallpalastes in den unterschiedlichen politischen Systemen und welche Einflüsse diese auf den Palast hatten. Durch zahlreiche Ton- und Bildaufnahmen war es den Jugendlichen möglich, eine umfangreiche Aufarbeitung zu leisten.
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09/05 Sekundarschule Reuden
Ostrauer Str. 7
06725 Reuden
KZ Buchenwald / Außenlager Wille
Die Projektgruppe erforschte die Geschichte des Außenlagers und arbeitete sie umfangreich auf. Das Ergebnis des Projektes ist die Initiierung einer dauerhaften Ausstellung über das Außenlager „Wille“ des Konzentrationslagers Buchenwald.
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09/05 Integrierte Gesamtschule "Willy Brandt"
Westring 30-32
39110 Magdeburg
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Lebens(t)raum Schule
Die Gesamtschule „Willy Brandt“ hat ihren Sitz in historischen Gebäuden, die aus den unterschiedlichsten Epochen stammen. Die Schülerinnen machten Geschichten rund um den Gebäudekomplex ausfindig, bereiteten die interessantesten künstlerisch auf und präsentierten sie.
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09/05 Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband Sachsen-Anhalt
Jugendbildungsstätte Peseckendorf
Kastanienallee 32
39398 Peseckendorf
NS-Mustergut und Kinderheim
Schloss Peseckendorf war Anfang des 20. Jh. Familiensitz der Familie Schaeper. In der NS-Zeit wurde das Anwesen in ein NS-Mustergut umgewandelt, in dem Zwangsarbeiter ausgebeutet wurden. Die bewegte Geschichte vom Schloss zum NS-Mustergut sowie zur Gewerkschaftsschule in der DDR-Zeit wurde in diesem Projekt nachgezeichnet.

09/05 Gesellschaft für historische Alltagsgeschichte e.V.
Wartburgallee 60
99817 Eisenach
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Spurensuche - Wernigerode und sein ältestes Gewerbe
Seit dem 13. Jahrhundert existierte in Wernigerode die Innung der Tuchscherer und Lohgerber. Durch die Beschäftigung mit der Geschichte dieser Handwerksinnung wurde unter anderem die Frage, warum diese Berufe bis Anfang des 20. Jahrhunderts in der Stadt ausgeübt werden konnten, beantwortet.
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09/05 BUNDjugend Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.
Olvenstedter Str. 10
39108 Magdeburg
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Umweltbewegung im Aufbau
Die historische Entwicklung der Umweltbewegungen in Sachsen-Anhalt von 1989 bis heute war Gegenstand der Untersuchungen dieser Gruppe.
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09/05 Europagymnasium "Richard von Weizsäcker" Thale
Erich-Weinert-Str. 34
06502 Thale
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Von der Zone zum Staat - Thales Geschichte 1945 bis 1953
Die Stadtgeschichte Thales nach dem Zweiten Weltkrieg bis zum Arbeiteraufstand 1953 war Gegenstand dieser Untersuchung. Bevor Thale in die DDR integriert wurde, war die Stadt zuerst unter amerikanischer, dann englischer und schließlich sowjetischer Besatzung. Diese wechselreichen Geschehnisse wurden von der Gruppe aufbereitet.
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09/05 Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e.V.
Magdeburger Str. 21
06112 Halle
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Was schafft Landschaft, wenn Boden Wert hat?
Unter Verwendung von historischen Karten und mit Hilfe von Zeitzeugen fanden die Jugendlichen heraus, ob und inwieweit die Intensivierung der Landwirtschaft Auswirkungen auf frühere und gegenwärtige Kultur- und Naturräume hatte.
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09/05 Gemeinde Zeddenick
c/o Jugendgruppe Zeddenick
Schulstr. 5
39291 Zeddenick
Wende - Wandel - Zeddenick
Seit über 1000 Jahren gibt es das Dorf Zeddenick. Hauptsächlich agrarisch geprägt, verlor es nach der Wende weitaus mehr als die Hälfte der 500 Einwohner. Mit Hilfe einer Fotoausstellung stellte die Projektgruppe diesen Wandel in den letzten 15 Jahren dar. Gleichzeitig werden die Ergebnisse der Arbeit für einen internationalen Jugendaustausch mit einem Dorf in Mazedonien genutzt.
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09/05 JFZ "Der Club"/ SONAB e.V.
Hafenstr. 8
39340 Haldensleben
Zwischen Beat und Politik
Der Jugendalltag in der DDR in Walter Ulbrichts Regierungszeit von 1960-1972 stand in diesem Zeitensprünge-Projekt im Vordergrund. Der Zeitraum wurde bewusst gewählt, da die SED-Führung bemüht war, die Jugendlichen als Zukunftsträger des sozialen und politischen Gesellschaftsgefüges zu gewinnen, aber auf der anderen Seite Repressionsmaßnahmen gegen die Jugend vollzog. Die Teilnehmer erhielten durch die Auseinandersetzung mit dieser Zeit einen differenzierteren Blick auf die DDR-Geschichte.
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09/05 Staatliche Regelschule Menteroda
Straße der Einheit
99996 Menteroda
Teamfoto
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Bräuche und Feste
Diese Projektgruppe untersuchte die Veränderung der Traditionen in einem Bauerndorf anhand der gefeierten Feste und Bräuche.
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09/05 Ev. Kirchenkreis Mühlhausen
Jugendprojekt "BOJE"
Kiliansgraben 17
99974 Mühlhausen
Teamfoto
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DDR- und Jetztzeit - Jugend zwischen zwei Welten II
Mittels einer Befragung von Jugendlichen und Erwachsenen stellte die Projektgruppe die Jugendwelt der DDR und die der heutigen Zeit gegenüber.
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09/05 Schulförderverein Straußfurt e.V.
Feldstr. 2a
99634 Straußfurt
Der Zug ist abgefahren?!
Die Zeitenspringer untersuchten den Bahnhof Straußfurt als Verkehrsknotenpunkt und wichtigen Arbeitgeber der Region hinsichtlich des Wandels des Güterverkehrs und des mobilen Verhaltens der Bevölkerung.
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09/05 Staatliche Regelschule Greiz-Pohlitz
Pohlitzer Str. 85
07973 Greiz
Teamfoto
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Die Auswirkungen des II. Weltkriegs auf Greiz und Umgebung
Die Zeitenspringer rekonstruierten u.a. durch Zeitzeugenbefragung, Fotoauswertung und Recherche in lokalen Zeitungen die Ereignisse der letzten Kriegstage in Greiz und Umgebung. Besonderes Augenmerk galt dabei dem Einmarsch der amerikanischen Truppen, der Übergabe des Ortes an die Streitkräfte der UdSSR und dem sich anschließenden Wiederaufbau.
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09/05 Staatliche Regelschule "Alfred Brehm"
Karl-Marx-Allee 7
07747 Jena
Teamfoto
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Die Judenverfolgung im Nationalsozialismus in Weimar und Jena
Angesichts neuer rechtsextremistischer Übergriffe dokumentierte die Schülergruppe die Verfolgung der Juden in ihre näheren Heimat. Das Wissen über die an den Juden begangenen Verbrechen in den Konzentrationslagern Buchenwald und Lager Dora soll vielen anderen Schülern auf diese Weise vermittelt werden.
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09/05 Familienzentrum Bad Sulza des IFAP e.V.
In den Emsenwehren 2
99518 Bad Sulza
Teamfoto
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Die Sole - ihre gesundheitliche und touristische Bedeutung für Bad Sulza
Die vielfältige Nutzung der Solequellen im Gesundheitsbereich und ihre Bedeutung für den Tourismus wurden in Zusammenarbeit mit der Kurgesellschaft Heilbad Bad Sulza untersucht.
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09/05 Kulturverein Stadtmauerturm e.V.
Jahnstr. 10
99947 Bad Langensalza
Teamfoto
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Erforschung der jüdischen Geschichte der Stadt Bad Langensalza
Aufgrund der Zunahme rechtsextremistischer und antisemitischer Tendenzen in der Gesellschaft erforschten die Jugendlichen die Geschichte der jüdischen Bürger und Bürgerinnen in ihrer Heimatstadt und vermittelten sie Anderen. Sie recherchierten über jüdisches Leben in Bad Langensalza vor 1933, über Verfolgung, Enteignung und Deportation im Dritten Reich, suchten nach Überlebenden des Holocausts und nach Spuren von jüdischem Leben heute.
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09/05 Staatliche Grundschule Schönstedt
Am alten Sportplatz 1
99947 Schönstedt
Teamfoto
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Geschichte unserer Schule
Die Grundschüler betrachteten die 40-jährige Geschichte ihrer Schule und die frühere Schule ihres Ortes und brachten dabei viel Interessantes in Erfahrung.

09/05 Kinder- und Jugendpfarramt der Ev. Kirchen in Mitteldeutschland
Referat Arbeit mit Kindern
Heynestr. 25
07973 Greiz
Teamfoto
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Glockentour 05
Kirchenglocken wurden sowohl im Ersten als auch im Zweiten Weltkrieg in großer Zahl von den Kirchtürmen geholt, um sie für Kriegszwecke einzuschmelzen. Das Schicksal dieser Glocken, von denen nur wenige den Kirchen zurückgegeben wurden, klärten diese Zeitenspringer auf.
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09/05 Staatliche Regelschule "Conrad Ekhof" Gotha
Eschleber Straße 39
99867 Gotha
Teamfoto
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Gothaer Schloss Friedenstein
Nicht nur die abwechslungsreiche Geschichte des Gothaer Schlosses war Thema dieses Zeitensprünge-Projektes, sondern auch das Wirken Conrad Ekhofs und das nach ihm benannte erste deutsche feststehende Barocktheater, das sich im Schloss befindet.
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09/05 AWO KV Bad Langensalza e.V.
Thomas-Müntzer-Platz 3
99947 Bad Langensalza
Teamfoto
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Kirchheiligen - ein Dorf geht Baden!
Das Schwimmbad in Kirchheiligen wurde durch das ehrenamtliche Engagement fast aller Einwohner vor 31 Jahren aufgebaut und existiert bis heute, während sämtliche Bäder im Umkreis schließen mussten. Die Projektgruppe dokumentierte die Geschichte seiner Entstehung, seiner Nutzung und auch die Ursachen seines Weiterbestehens.
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09/05 Petrischule Mühlhausen
- Regelschule -
Petriteich 14
99974 Mühlhausen
Teamfoto
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Lange Schatten aus der Kindheit
Die Zeitenspringer befragten Zeitzeugen nach ihren Erinnerungen aus der Kriegszeit. In einer Fotodokumentation wurden sowohl die Schrecken des Krieges aber auch beliebte Kindheitsorte bildlich festgehalten.
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09/05 Oskar-Gründler-Gymnasium Gebesee
Ernst-Thälmann-Str.17
99189 Gebesee
Teamfoto
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Nationaler und internationaler Widerstand gegen Nationalsozialismus
Das Zeitenspringer-Team erstellte einen Vergleich zwischen der Lutherischen Bekenntnisgemeinschaft und den deutschen Christen im nationalsozialistischen Thüringen am Beispiel von Werner Sylten – enger Mitarbeiter der Bekennenden Kirche - und Siegfried Leffler – einer der führenden Christen in der Region.
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09/05 Stadtverwaltung Saalfeld
Amt für Kinder/Jugend/ Sport
Markt 6
07318 Saalfeld
Projekt: Lebenslinien
Mit der Erstellung einer Broschüre mit Interviews und Fotos zur gleichnamigen Wanderausstellung „Lebenslinien“ dokumentierten die Zeitenspringer 34 Lebensentwürfe junger Menschen.
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09/05 Staatliche Grundschule "Heinrich Heine"
Förderverein der Grundschule e.V.
Jenaische Str. 46
07407 Uhlstädt-Kirchhasel
Teamfoto
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Sammlung regionaler Besonderheiten der Gemeinde Uhlstädt-Kirchhasel
In einem Buch wurde von dieser Projektgruppe Wissenswertes über das Alltagsleben vergangener Zeiten, über Traditionen, Bräuche und wichtige historische Persönlichkeiten der Region zusammengetragen.
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09/05 ImPULS Schule Schmiedefeld
Schulstr. 11
98711 Schmiedefeld
Schmiedefeld als Urlauberort
Die Schülerfirma der Schule erforschte die Geschichte ihres Ortes unter dem Gesichtspunkt Tourismus, z.B. welche Rolle Organisationen wie der FDGB zur DDR-Zeit spielten, welche Anreize Schmiedefeld als Urlaubsregion seit 1880 bot und welche Touristenattraktionen zukünftig empfohlen werden könnten. Die filmischen Ergebnisse dieses Projektes wurden im Schulkino gezeigt und als Beitrag zur Festwoche im Juli 2006 eingereicht.
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09/05 Tilesius Gymnasium Mühlhausen
An der Burg 19
99974 Mühlhausen
Spaten statt Gewehre - Die Bausoldaten in der DDR
Das Projekt über thüringische Bausoldaten in der ehemaligen DDR war eine Seminarfacharbeit, deren Ergebnisse in die Schulausstellung einflossen und die nun den Klassen zur Unterrichtsgestaltung zur Verfügung gestellt wird.
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09/05 Freie Integrative Ganztagsgrundschule Jena
Susanne-Bohl-Str. 2
07747 Jena
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Spieler aus vergangener Zeit - Aufeinander zugehen, miteinander spielen, voneinander lernen
Unterstützt von älteren Bewohnern aus ihrem Schulort spürten die Schüler alte Spiele und Spielzeug aus vergangenen Zeiten auf. Sie ließen sie sich erklären, probierten sie gemeinsam aus und machten auch andere damit vertraut.
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09/05 Schulförderverein Straußfurt e.V.
Feldstr. 2a
99634 Straußfurt
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Straußfurter Schule(n) im Wandel der Zeit
In Form einer Chronik erfassten die Zeitenspringerl die Geschichte der Staatlichen Regelschule Straußfurt und ihrer Schüler und Schülerinnen.
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06/05 Gesellschaft für historische Alltagsgeschichte e.V.
Wartburgallee 60
99817 Eisenach
Wie Großmutter ihre Kinder großgezogen hat - Von falscher Leberwurst und Heringszügen
Dieses Projekt bezog sich auf die Nachkriegszeit und dabei besonders auf die damals vorherrschende Nahrungsmittelknappheit. Die Zeitenspringer beschäftigten sich vor allem mit der Frage, wie die Menschen es damals geschafft haben, sich und ihre Angehörigen zu versorgen.
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